from: Physio@veronika.ftn.de (Ingrid Benerts)
Hallo Woshefuqinma,
>der Unterschied zur GKV dabei ist, dass Ihr Reparateur jeweils eine
>eigene, komplett zu bezahlende Rechnung stellen darf.
Gut, dann ist aber auch der Wagen fuer das naechste Halbjahr fertig, wenn
ich nicht aus Dusseligkeit durch Scherben o.ae. fahre. Auf der Rechnung
steht dann aber auch die Stundenzahl und der Preis einer Stunde, nebst
Ersatzteilen. Das, was sie ausgetauscht haben, liegt im Auto.
Wie hoch wuerde wohl der Stundenlohn eines Arztes sein? Wird er nach BAT
bezahlt, kann man das nachsehen.
Mein ZA repariert aber pro Sitzung immer nur 1 Zahn. Wenn ich Pech habe,
habe ich pro Woche nur 1 Termin, das dann 6 Monate lang. Das nervt ganz
schoen. Jedes Mal wieder eine Spritze und entsprechend eine taube Lippe
fuer ein paar Stunden. Solange die Betaeubung wirkt, koennte er doch
gleich mehrere Zaehne zur gleichen Zeit machen, aber dann kommt er nicht
auf den Verdienst, den er braucht, um sein Personal zu bezahlen.
>Wuerde Ihr
>Mechaniker nach dem GKV-System bezahlt, erhielte er in der Regel
>unabhaengig von der Haeufigkeit ihrer Vorstellung einen fixen Pausch-
>betrag im Quartal
das wuerde kein Mechaniker mitmachen. Allerdings auch nicht den
Srundenlohn fuer 7,5 Stunden akzeptieren, wenn er 12 Stunden arbeiten
soll. Ein Mechaniker haelt seine Pausen peinlich genau ein, ebenso wie
seinen Feierabend. Ein Arzt kann das nicht.
>Da die
>Reparaturkosten derzeit stark steigen - zunehmend mehr Leute
>bringen reichlich abgefahrene PKWs in die Werkstatt - und da zu-
>saetzlich der Mechaniker und seine Kollegen noch jeden in der Familie
>des PKW-Besitzers befindlichen Wagen dessen Angehoerigen kosten-
>los mitreparieren muss (wie er auch noch diverse andere, kostenlose
>Zusatzleistungen zu erbringen hat), wuerde dieser Mechaniker ihren
>PKW nur drittklassig reparieren koennen.
Der kaeme gar nicht durch. Allerdings muss er auch schlechte Wartung
kostenlos nachbessern. Verlange das einmal von einem Arzt! Der Unterschied
ist, dass ich beim Auto merke, wenn es nicht rund laeuft. Also
Reklamation. Bei meiner Gesundheit merke ich das nicht immer, kann also
auch nicht reklamieren. Viele Pat wollen aber auch nicht sich mit ihrer
Krankheit beschaeftigen und hinter die "Geheimnisse" kommen.
Kaufe ich einen Wagen, bekomme ich eine Betriebsanleitung mit. Fuer meine
Funktionalitaet habe ich nie eine Betriebsanleitung bekommen. OK, mir
faellt es denn schon einmal auf, wenn es re nicht so aussieht, wie links.
Ansonsten heisst es "learning by doing". Mit den Jahren bekommt man
dann
die Erfahrung, worauf man alles zu achten hat.
>Zumal er gesetzlich nicht
>verpflichtet ist, ihn perfekt wieder herzustellen, sondern lediglich
>fahrbereit zu machen.
Mein Chef hat einmal gesagt: "es ist nicht Pflicht, den Pat zu pflegen, es
ist nur Pflicht, dass er ausreichend versorgt ist", als ich mich beklagte,
dass ich zuviele Behandlungen pro Tag hatte. Die Angehoerigen sollten mehr
in die Pflicht genommen werden. Waschen, fuettern, raussetzen, anziehen,
das sollten die Angehoerigen machen, waere nicht unsere Aufgabe.
>Stellen Sie sich da ruhig afrikanische Ver-
>haeltnisse vor. Das ist ungefaehr das Niveau, was sie an Reparatu-
>ren zu erwarten haetten, wenn Sie den PKW in der GKV-Werk-
>statt reparieren lassen muessten.
ich weiss, mir ist das wohl klar. Nur vielen Pat nicht.
>Was Sie naemlich tun,
>ist, den PKW auf PKV-Niveau reparieren zu lassen, aber diesen
>Erfolg auf GKV-Beitragsniveau zu wollen. Unter normalen Umstaen-
>den wuerde man das dann unrealistisch nennen, oder nicht?
Jawohl! Kaeme nicht hier der Idealismus so manchen Arztes dazu, wuerde
hier nix mehr laufen.
>der Arzt bekommt nicht automatisch mehr Geld, wenn er mehr Leute
>mit mehr Personal behandeln muss. Im Gegenteil, da kann sogar
>weniger Geld herauskommen, weil er Budgets ueberschreitet.
Es waere bloed, einen Co anzustellen. Das bringt wahrlich nichts. Nein,
man sollte schon aus seiner Praxis dann eine Gemeinschaftspraxis machen.
Dann hat jeder Co sein eigenes Budget.
Noch besser ist, wenn mehrere Fachdisziplinen in einer Praxis sind.
Nuclearmedizin und Radiologie z.B. Dann kann man alle teurer Geraete
gemeinschaftlich nutzen und doch hat jeder seinen Pat.
>das konkrete Problem ist mir nicht bekannt, aber wenn es sich um
>eine vermeidbare chronische Erkrankung gehandelt hat, dann sind
>Sie ein typisches Opfer der rudimentaer in der BRD ausgepraegten
>Praeventivmedizin.
Klar. Einen hohen RR merkt man erst, wenn es zuspaet ist. Eine
Elektrolythentgleisung auch. Zumal aeussere Zeichen untypisch sind.
>Wenn Sie GKV-Versicherten sind, koennen sie gar nicht bewerten,
>ob sie teuer sind oder nicht.
Ich kann nachgucken. Feste Preise hat z.B. die VdAK. Wenn man sich daran
orientiert, bekommt man schon etwas mehr Durchblick.
>Dies kann man nur grob an der Art der erbrachten Leistungen abschaetzen.
bei den RVO-Kassen. BG und Post machen eigene Verhandlungen. Die preise
liegen meist 1 bis 3 Euro hoeher, als die der RVO.
>Die Leistung selbst ist
>bekanntlich immer noch durch die Gesamteinnahmen der GKV
>budgetiert. Im uebrigen entfallen nur relativ geringe Summen auf
>tatsaechliche Therapiekosten, die grosse Masse sind und bleiben
>Personalkosten im System.
Das ist aber ueberall. Mein HA hat mir mal erzaehlt, dass er 250 Euro pro
Stunde verdienen muss, nur um die Fixkosten zu decken. Mach das mal! Daher
kommt es auch, dass pro Pat nur 3 Minuten (Diagnostik, THerapie)
rauskommen. Und da komme ich zu meinem Augenarzt und erbitte ein
Gesichtsfeld. Das das nicht in 3 Min fertig ist, ist wohl jedem klar. Wenn
dann noch 1 Pat etwas begriffsstutzig ist, dann ist alles zuspaet.
>sind 30 Euro fuer Sie viel Geld? Ein Oelwechsel kostet schon
>das doppelte.....
Oelwechsel eben nur 2x im Jahr, meine Medikamente brauch ich alle 14 Tage,
eine N3 Packung.
>und da haben Sie sich nicht beklagt. Im
>uebrigen kann man mit 30 Euro/Monat problemlos eine dauerhafte
>Bluthochdrucktherapie mit Generika finanzieren.
Wenn eine Tablette ausreichend ist, dann ja. Ich muss aber 5 verschiedene
am Tag nehmen. Allerdings gibt es nicht von jeder Sorte auch ein
Generikum.
>das sind eben die Folgen des GKV-Systems. Es ist schlecht, dafuer
>billig. Dass es zusaetzlich noch jeden zweiten mitversichert, laesst
>es ohne jeglichen Kapitalstock natuerlich kolabieren, sobald die
>wirt- schaftliche Lage desolat wird.
Richtig.
>Dabei sollten Sie bedenken, dass in etlichen HA-Bereichen massive
>Wissensluecken und vor allem Liquiditaetsengpaesse zur
>evidence-basierten Versorgung der Patienten bestehen (neben einer
>sinkenden HA-Zahl, aber davon moechte ich mal nicht reden).
Weisst Du, man kann nicht in jeder Fachdisziplin firm sein, nur zugeben
muss man es koennen. Ein Telefon hat jeder auf dem Tisch. Rasch den
Kollegen anrufen und um Hilfe bitten. Den Ueberweisungsschein fuellt dann
die Assi aus. Einen Termin kann man sich dann auch gleich geben lassen,
das geht dann schneller, wenn Doc dort gleich anruft.
>Das HA-Modell ist lediglich ein Durch- lauferhitzer, der von der
>HA-Szene, der die KVen und Aerztekammern auf- grund der HA-Zahl
>dominiert, kuenstlich aufgebaut wurde, um Budgetsum- men vermehrt in
>den HA-Bereich umzulenken.
und so, wie das geplant ist, wird es auch noch erheblich teurer. Der HA
ist dann irgendwie eine "Verteilerstation. Die Taetigkeit ist dann
konzentriert auf Ueberweisungsscheine ausstellen.
Wenn ich daran denke, dass der FA und das KH ja immer auch gleich das
procedere fuer die Therapie mit aufschreibt, dann ist blitzschnell das
Budget erschoepft.
>Wirklich bringen wird das HA-Modell aber nichts.
Doch, es wird mehr Kosten verursachen. Es sei denn, man foerdert ein
Modell, was sich "Aerztehaus" nennt, wo man alle Fachdisziplinen
zusammengefasst hat.
>Sinnvoller waere ein Ambulatoriumsmodell mit Einkauf
>medizinischer Leistungen beliebiger privater Anbieter. Aber das
>wuerde Denkleistung in der GKV und vor allem der Gesundheitspolitik
>voraus- setzen und davon ist nun wirklich nicht auszugehen.
Es kommt darauf an, was Du unter "Ambulatoriumsmodell" verstehst.
Viele
Kliniken haben ja auch eine Polyklinik. Nur halte ich es nicht fuer
sinnvoll, wenn der Pat bei jedem Besuch einen anderen Therapeuten
antrifft. Soviel Zeit hat man nicht, die ganze Krankenakte vorher
durchzulesen. Ausserdem gibt es fuer Therapien nicht nur viele Meinungen,
sondern auch viele verschiedene Techniken. Der Pat ist dabei immer der
Dumme und hoechst unzufrieden.
>denn bekommt ihr HA in jedem Fall, sofern Sie ihm Mitteilung machen,
>wo Sie waren. Fuer gewoehnlich fragt ihr FA auch, wer ihr HA ist.
Bei uns nicht. die Arztbriefe werden nur geschrieben, wenn ein
Ueberweisungsschein vorliegt.
Knurrig wird man blos, wenn der Brief aus dem KH 6 Monate dauert, bis er
endlich eintrifft.
>richtig. Und da kommen dann eben haeufig Fehldiagnosen und Fehl-
>medikationen heraus, weil das fachliche Niveau der HA auch in der
>Behandlung normaler Erkrankungen (z.B. Depressionen, KHK, Diabe-
>tes mellitus) bescheiden ist.
richtig. Das haben wir hier jeden Tag live. Dazu kommt auch, die Erfahrung
des Arztes. Es gibt ja Diagnosen, die hat so mancher Arzt noch nie
gesehen. Wenn es sich dann mal um eine handelt, die 1:10000000 vorkommt
und man die Symptomatik vor 35 Jahren in einer Vorlesung gehoert hat,
denkt man nicht daran. Ich habe gerade einen M. Curschmann-Steinert und
einen M. Becker-Kienert in Behandlung. Sowas sieht und lernt man nur, wenn
man in einer Uni arbeitet/gearbeitet, die sich auf Muskelerkrankungen
spezialisiert hat. Sonst nicht.
>>Ich hatte gerade gestern einen Pat, bei dem sind nie die Fuesse
>>angesehen worden.
>
>das kommt davon, wenn man in einer Gesellschaft arbeiten muss,
>in der von evidencebasierter Medizin nur geredet wird, in der aber
>nur minimale Leitlinien vorhanden sind.
Wenn Du Dir den Heil- und Hilfsmittelkatalog ansiehst, dann vergleichst,
was wirklich verordnet wird, dann wird es mitunter sauteuer (und
schlecht).
>So ist es inakzeptabel, Hyperurikaemiepatienten erst in der Symptomatik
>zu behandeln oder keine Primaerpraevention bei Diabetikern zu
>betreiben, nur weil das in der Leitlinie steht.
Ist halt die Frage, ob Diagnostik immer nur in den Haenden der Aerzte zu
liegen hat. Apotheken koennen z.B. auch den BZ messen. Eigentlich sollte
jede Praxis ein Messgeraet haben. Die Kosten fuer die Sensoren gehen dann
auf das Konto: Verbrauchsgueter, genauso wie ein Bleistift,
Desinfektionsmittel oder Bueroklammern. Aber wenn kein Verdacht vorliegt,
darf man keinem Pat eine Wunde zufuegen. Es sei denn man fragt ihn vorher
und er stimmt zu. Den RR kann man sich ja auch fuer 1 Euro in der Apotheke
messen lassen.
>Deshalb wird es bei Ihnen auch richtig zu desolaten
>Therapiezustaenden kommen, wenn dieses angeblich wunderbare Institut
>fuer Qualitaetssicherung imple- mentiert werden wird.
formal juristische Gruende.
>Dort wird man
>dann unter pseudowissen- schaftlich-willfaehrigem Deckmaentelchen die
>GKV-Versorgung der Buerger wirklich verschlechtern, weil man den
>Zugang zu wirksamen Methoden quasi Kraft Vorgabe regulieren wird.
Du brauchst immer hier ein Argument und musst es dokumentieren! Manche
vergeuden 3/4 ihrer Zeit fuer Schreibtischarbeit. Einige malen regelrecht
die Buchstaben, andere haben eine Klaue, die absolut nicht leserlich ist
(z.B. meine) fuer andere Therapeuten. Dabei kuerze ich noch kraeftig ab.
Ich habe es echt nicht eingesehen, warum man mich zum 3. Mal zum BZ-
Tagesprifil geschickt hat. Dann noch zum oGTT. Dann begruende mal, warum
jemand jeden 2. Tag eine komplette Nierenfloete bekommt.
>da sehen sie mal, wohin Dummheit in der Praxis fuehren kann.
Ich moechte nicht sagen, dass es Dummheit ist. Der Doc hatte nur dafuer
keine Veranlassung, keinen begruendeten Verdacht. Gut, ich schaue auch
nicht bei jedem Pat nach, ob er Knickfuesse oder x-Beine hat. Man sollte
allerdings bereits drauf achten, wenn der Pat ins Sprechzimmer kommt. Und
da faengt es an. Jeder Doc arbeitet in 2 Raeumen. Der Pat sitzt schon da,
wenn der Doc den Raum betritt. Dann faellt natuerlich sowas beim Gangbild
nicht auf.
>Es bedarf erst eines medizi-
>nischen Hilfsberufes, um die Diagnostik dankenswerter Weise zu
>komplettieren.
Das ist aber sehr uebertrieben. Das Fachgebiet ist einfach ganz anders.
Ich bin einfach auf "funktioneller Anatomie" gedrillt, sowas gibt es
im
Medizinsstudium nicht. Und wenn einseitig etwas anders aussieht, dann
frage ich gezielt nach. BZ kann ich selbst messen, alles andere wird an
die FAs verwiesen. Termin gleich von der Praxis aus.
>Aber der Grund fuer solche Probleme liegt darin,
>dass der BZ normalerweise budgetiert ist und da wird auf Kosten
>des Patienten gespart.
Mein Pat hat kein Vibrationsempfinden am Fuss, die Gefaesse sind nur
minimal geschaedigt. Sind durchgemessen worden (er hatte ja 3 Bypaesse am
Herzen), zum Neurologen muss er naechste Woche.
Der HA hat gesagt, dass es Schrott ist, den BZ 2 Stunden nach dem
Fruehstueck zu messen, der duerfte nur nuechtern gemessen werden.
Fuer die Messung bekomme ich auch keinen Cent. Der HA kann ja auch weiter
an den Diabetologen ueberweisen, aber nein, er macht alles selbst.
>Die Schuld wird dann dem (sicherlich auch
>unfaehigen) Arzt hingeschoben, aber der Ausloeser ist das marode
>GKV- und KV-Abrechnungs-System per se.
Soll ich ja alles mit DMP aendern. Nur solange der Pat auch nicht auf
seine unphysiologischen Werte aufmerksam gemacht wird, wird er auch keine
Diagnostik/Therapie fordern. Der Pat hat uebrigens auch lange Zeit
Cortison bekommen.
>Der Mann verliert
>ggf. seinen Fuss, die Ampuation ist billig und ob er wirklich jetzt
>dauerhaft medikamentoes behandelt werden wird, bleibt offen.
Es kommt jetzt auf den Befund des Neurologen an.
>Im uebrigen ist der Patient selbst nicht gaenz-
>lich unschuldig an dem Problem. Man kann solche Symptome
>selbst erkennen und dann den Arzt wechseln.
Das ist das Problem hier, der Pat wechselt den HA nicht. Er geht aeusserst
selten und unregelmaessig zum Arzt. Generell hier. Ich zaehle mich dazu.
Der Unterschied ist nur, ich kann von jeder Assi erbitten, mir gute
Termine zu geben, wo ich nicht lange warten muss, sondern gleich dran
komme. Ich habe auch Termine, die ich einhalten muss.
>Der Haken ist,
>dass Diabetiker bei solchen Problem kein Schmerzempfinden
>mehr haben, weil die neuronale Versorgung das erste ist, was
>bei DM-bedingten Durchblutungsstoerungen ausfaellt.
oder aber uebersteigertes Schmerzempfinden, ohne Anlass. Fuss ist taub,
aber er schmerzt entsaetzlich. Eben eine Neuropathie.
>Aber spae-tens bei verfaerbter Extremitaet haette er sofort zum Arzt gehen
>muessen.
Na gut, das kann auch eine andere Ursache haben, ausser erhoehtem BZ. z.B.
Varizen. Aber wenn ich doch schon einen faehigen Gefaesschirurgen am Ort
habe, dann soll der sich doch die Gedanken machen. Ich kann nur sagen,
dass ich weder Fusspulse taste, noch die der Poplitea. Aber sehr geuebt
bin ich darin nicht. Wenn ich bei 10 Pat nur 1x voll die 12 treffe, dann
bin ich schon zufrieden.
.. und Tschuess
Ingrid
Fido: 2:2449/184.24
2:2468/6020.15
E-Mail: Physio@veronika.ftn.de
Medizin
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Hallo Woshefuqinma,
>der Unterschied zur GKV dabei ist, dass Ihr Reparateur jeweils eine
>eigene, komplett zu bezahlende Rechnung stellen darf.
Gut, dann ist aber auch der Wagen fuer das naechste Halbjahr fertig, wenn
ich nicht aus Dusseligkeit durch Scherben o.ae. fahre. Auf der Rechnung
steht dann aber auch die Stundenzahl und der Preis einer Stunde, nebst
Ersatzteilen. Das, was sie ausgetauscht haben, liegt im Auto.
Wie hoch wuerde wohl der Stundenlohn eines Arztes sein? Wird er nach BAT
bezahlt, kann man das nachsehen.
Mein ZA repariert aber pro Sitzung immer nur 1 Zahn. Wenn ich Pech habe,
habe ich pro Woche nur 1 Termin, das dann 6 Monate lang. Das nervt ganz
schoen. Jedes Mal wieder eine Spritze und entsprechend eine taube Lippe
fuer ein paar Stunden. Solange die Betaeubung wirkt, koennte er doch
gleich mehrere Zaehne zur gleichen Zeit machen, aber dann kommt er nicht
auf den Verdienst, den er braucht, um sein Personal zu bezahlen.
>Wuerde Ihr
>Mechaniker nach dem GKV-System bezahlt, erhielte er in der Regel
>unabhaengig von der Haeufigkeit ihrer Vorstellung einen fixen Pausch-
>betrag im Quartal
das wuerde kein Mechaniker mitmachen. Allerdings auch nicht den
Srundenlohn fuer 7,5 Stunden akzeptieren, wenn er 12 Stunden arbeiten
soll. Ein Mechaniker haelt seine Pausen peinlich genau ein, ebenso wie
seinen Feierabend. Ein Arzt kann das nicht.
>Da die
>Reparaturkosten derzeit stark steigen - zunehmend mehr Leute
>bringen reichlich abgefahrene PKWs in die Werkstatt - und da zu-
>saetzlich der Mechaniker und seine Kollegen noch jeden in der Familie
>des PKW-Besitzers befindlichen Wagen dessen Angehoerigen kosten-
>los mitreparieren muss (wie er auch noch diverse andere, kostenlose
>Zusatzleistungen zu erbringen hat), wuerde dieser Mechaniker ihren
>PKW nur drittklassig reparieren koennen.
Der kaeme gar nicht durch. Allerdings muss er auch schlechte Wartung
kostenlos nachbessern. Verlange das einmal von einem Arzt! Der Unterschied
ist, dass ich beim Auto merke, wenn es nicht rund laeuft. Also
Reklamation. Bei meiner Gesundheit merke ich das nicht immer, kann also
auch nicht reklamieren. Viele Pat wollen aber auch nicht sich mit ihrer
Krankheit beschaeftigen und hinter die "Geheimnisse" kommen.
Kaufe ich einen Wagen, bekomme ich eine Betriebsanleitung mit. Fuer meine
Funktionalitaet habe ich nie eine Betriebsanleitung bekommen. OK, mir
faellt es denn schon einmal auf, wenn es re nicht so aussieht, wie links.
Ansonsten heisst es "learning by doing". Mit den Jahren bekommt man
dann
die Erfahrung, worauf man alles zu achten hat.
>Zumal er gesetzlich nicht
>verpflichtet ist, ihn perfekt wieder herzustellen, sondern lediglich
>fahrbereit zu machen.
Mein Chef hat einmal gesagt: "es ist nicht Pflicht, den Pat zu pflegen, es
ist nur Pflicht, dass er ausreichend versorgt ist", als ich mich beklagte,
dass ich zuviele Behandlungen pro Tag hatte. Die Angehoerigen sollten mehr
in die Pflicht genommen werden. Waschen, fuettern, raussetzen, anziehen,
das sollten die Angehoerigen machen, waere nicht unsere Aufgabe.
>Stellen Sie sich da ruhig afrikanische Ver-
>haeltnisse vor. Das ist ungefaehr das Niveau, was sie an Reparatu-
>ren zu erwarten haetten, wenn Sie den PKW in der GKV-Werk-
>statt reparieren lassen muessten.
ich weiss, mir ist das wohl klar. Nur vielen Pat nicht.
>Was Sie naemlich tun,
>ist, den PKW auf PKV-Niveau reparieren zu lassen, aber diesen
>Erfolg auf GKV-Beitragsniveau zu wollen. Unter normalen Umstaen-
>den wuerde man das dann unrealistisch nennen, oder nicht?
Jawohl! Kaeme nicht hier der Idealismus so manchen Arztes dazu, wuerde
hier nix mehr laufen.
>der Arzt bekommt nicht automatisch mehr Geld, wenn er mehr Leute
>mit mehr Personal behandeln muss. Im Gegenteil, da kann sogar
>weniger Geld herauskommen, weil er Budgets ueberschreitet.
Es waere bloed, einen Co anzustellen. Das bringt wahrlich nichts. Nein,
man sollte schon aus seiner Praxis dann eine Gemeinschaftspraxis machen.
Dann hat jeder Co sein eigenes Budget.
Noch besser ist, wenn mehrere Fachdisziplinen in einer Praxis sind.
Nuclearmedizin und Radiologie z.B. Dann kann man alle teurer Geraete
gemeinschaftlich nutzen und doch hat jeder seinen Pat.
>das konkrete Problem ist mir nicht bekannt, aber wenn es sich um
>eine vermeidbare chronische Erkrankung gehandelt hat, dann sind
>Sie ein typisches Opfer der rudimentaer in der BRD ausgepraegten
>Praeventivmedizin.
Klar. Einen hohen RR merkt man erst, wenn es zuspaet ist. Eine
Elektrolythentgleisung auch. Zumal aeussere Zeichen untypisch sind.
>Wenn Sie GKV-Versicherten sind, koennen sie gar nicht bewerten,
>ob sie teuer sind oder nicht.
Ich kann nachgucken. Feste Preise hat z.B. die VdAK. Wenn man sich daran
orientiert, bekommt man schon etwas mehr Durchblick.
>Dies kann man nur grob an der Art der erbrachten Leistungen abschaetzen.
bei den RVO-Kassen. BG und Post machen eigene Verhandlungen. Die preise
liegen meist 1 bis 3 Euro hoeher, als die der RVO.
>Die Leistung selbst ist
>bekanntlich immer noch durch die Gesamteinnahmen der GKV
>budgetiert. Im uebrigen entfallen nur relativ geringe Summen auf
>tatsaechliche Therapiekosten, die grosse Masse sind und bleiben
>Personalkosten im System.
Das ist aber ueberall. Mein HA hat mir mal erzaehlt, dass er 250 Euro pro
Stunde verdienen muss, nur um die Fixkosten zu decken. Mach das mal! Daher
kommt es auch, dass pro Pat nur 3 Minuten (Diagnostik, THerapie)
rauskommen. Und da komme ich zu meinem Augenarzt und erbitte ein
Gesichtsfeld. Das das nicht in 3 Min fertig ist, ist wohl jedem klar. Wenn
dann noch 1 Pat etwas begriffsstutzig ist, dann ist alles zuspaet.
>sind 30 Euro fuer Sie viel Geld? Ein Oelwechsel kostet schon
>das doppelte.....
Oelwechsel eben nur 2x im Jahr, meine Medikamente brauch ich alle 14 Tage,
eine N3 Packung.
>und da haben Sie sich nicht beklagt. Im
>uebrigen kann man mit 30 Euro/Monat problemlos eine dauerhafte
>Bluthochdrucktherapie mit Generika finanzieren.
Wenn eine Tablette ausreichend ist, dann ja. Ich muss aber 5 verschiedene
am Tag nehmen. Allerdings gibt es nicht von jeder Sorte auch ein
Generikum.
>das sind eben die Folgen des GKV-Systems. Es ist schlecht, dafuer
>billig. Dass es zusaetzlich noch jeden zweiten mitversichert, laesst
>es ohne jeglichen Kapitalstock natuerlich kolabieren, sobald die
>wirt- schaftliche Lage desolat wird.
Richtig.
>Dabei sollten Sie bedenken, dass in etlichen HA-Bereichen massive
>Wissensluecken und vor allem Liquiditaetsengpaesse zur
>evidence-basierten Versorgung der Patienten bestehen (neben einer
>sinkenden HA-Zahl, aber davon moechte ich mal nicht reden).
Weisst Du, man kann nicht in jeder Fachdisziplin firm sein, nur zugeben
muss man es koennen. Ein Telefon hat jeder auf dem Tisch. Rasch den
Kollegen anrufen und um Hilfe bitten. Den Ueberweisungsschein fuellt dann
die Assi aus. Einen Termin kann man sich dann auch gleich geben lassen,
das geht dann schneller, wenn Doc dort gleich anruft.
>Das HA-Modell ist lediglich ein Durch- lauferhitzer, der von der
>HA-Szene, der die KVen und Aerztekammern auf- grund der HA-Zahl
>dominiert, kuenstlich aufgebaut wurde, um Budgetsum- men vermehrt in
>den HA-Bereich umzulenken.
und so, wie das geplant ist, wird es auch noch erheblich teurer. Der HA
ist dann irgendwie eine "Verteilerstation. Die Taetigkeit ist dann
konzentriert auf Ueberweisungsscheine ausstellen.
Wenn ich daran denke, dass der FA und das KH ja immer auch gleich das
procedere fuer die Therapie mit aufschreibt, dann ist blitzschnell das
Budget erschoepft.
>Wirklich bringen wird das HA-Modell aber nichts.
Doch, es wird mehr Kosten verursachen. Es sei denn, man foerdert ein
Modell, was sich "Aerztehaus" nennt, wo man alle Fachdisziplinen
zusammengefasst hat.
>Sinnvoller waere ein Ambulatoriumsmodell mit Einkauf
>medizinischer Leistungen beliebiger privater Anbieter. Aber das
>wuerde Denkleistung in der GKV und vor allem der Gesundheitspolitik
>voraus- setzen und davon ist nun wirklich nicht auszugehen.
Es kommt darauf an, was Du unter "Ambulatoriumsmodell" verstehst.
Viele
Kliniken haben ja auch eine Polyklinik. Nur halte ich es nicht fuer
sinnvoll, wenn der Pat bei jedem Besuch einen anderen Therapeuten
antrifft. Soviel Zeit hat man nicht, die ganze Krankenakte vorher
durchzulesen. Ausserdem gibt es fuer Therapien nicht nur viele Meinungen,
sondern auch viele verschiedene Techniken. Der Pat ist dabei immer der
Dumme und hoechst unzufrieden.
>denn bekommt ihr HA in jedem Fall, sofern Sie ihm Mitteilung machen,
>wo Sie waren. Fuer gewoehnlich fragt ihr FA auch, wer ihr HA ist.
Bei uns nicht. die Arztbriefe werden nur geschrieben, wenn ein
Ueberweisungsschein vorliegt.
Knurrig wird man blos, wenn der Brief aus dem KH 6 Monate dauert, bis er
endlich eintrifft.
>richtig. Und da kommen dann eben haeufig Fehldiagnosen und Fehl-
>medikationen heraus, weil das fachliche Niveau der HA auch in der
>Behandlung normaler Erkrankungen (z.B. Depressionen, KHK, Diabe-
>tes mellitus) bescheiden ist.
richtig. Das haben wir hier jeden Tag live. Dazu kommt auch, die Erfahrung
des Arztes. Es gibt ja Diagnosen, die hat so mancher Arzt noch nie
gesehen. Wenn es sich dann mal um eine handelt, die 1:10000000 vorkommt
und man die Symptomatik vor 35 Jahren in einer Vorlesung gehoert hat,
denkt man nicht daran. Ich habe gerade einen M. Curschmann-Steinert und
einen M. Becker-Kienert in Behandlung. Sowas sieht und lernt man nur, wenn
man in einer Uni arbeitet/gearbeitet, die sich auf Muskelerkrankungen
spezialisiert hat. Sonst nicht.
>>Ich hatte gerade gestern einen Pat, bei dem sind nie die Fuesse
>>angesehen worden.
>
>das kommt davon, wenn man in einer Gesellschaft arbeiten muss,
>in der von evidencebasierter Medizin nur geredet wird, in der aber
>nur minimale Leitlinien vorhanden sind.
Wenn Du Dir den Heil- und Hilfsmittelkatalog ansiehst, dann vergleichst,
was wirklich verordnet wird, dann wird es mitunter sauteuer (und
schlecht).
>So ist es inakzeptabel, Hyperurikaemiepatienten erst in der Symptomatik
>zu behandeln oder keine Primaerpraevention bei Diabetikern zu
>betreiben, nur weil das in der Leitlinie steht.
Ist halt die Frage, ob Diagnostik immer nur in den Haenden der Aerzte zu
liegen hat. Apotheken koennen z.B. auch den BZ messen. Eigentlich sollte
jede Praxis ein Messgeraet haben. Die Kosten fuer die Sensoren gehen dann
auf das Konto: Verbrauchsgueter, genauso wie ein Bleistift,
Desinfektionsmittel oder Bueroklammern. Aber wenn kein Verdacht vorliegt,
darf man keinem Pat eine Wunde zufuegen. Es sei denn man fragt ihn vorher
und er stimmt zu. Den RR kann man sich ja auch fuer 1 Euro in der Apotheke
messen lassen.
>Deshalb wird es bei Ihnen auch richtig zu desolaten
>Therapiezustaenden kommen, wenn dieses angeblich wunderbare Institut
>fuer Qualitaetssicherung imple- mentiert werden wird.
formal juristische Gruende.
>Dort wird man
>dann unter pseudowissen- schaftlich-willfaehrigem Deckmaentelchen die
>GKV-Versorgung der Buerger wirklich verschlechtern, weil man den
>Zugang zu wirksamen Methoden quasi Kraft Vorgabe regulieren wird.
Du brauchst immer hier ein Argument und musst es dokumentieren! Manche
vergeuden 3/4 ihrer Zeit fuer Schreibtischarbeit. Einige malen regelrecht
die Buchstaben, andere haben eine Klaue, die absolut nicht leserlich ist
(z.B. meine) fuer andere Therapeuten. Dabei kuerze ich noch kraeftig ab.
Ich habe es echt nicht eingesehen, warum man mich zum 3. Mal zum BZ-
Tagesprifil geschickt hat. Dann noch zum oGTT. Dann begruende mal, warum
jemand jeden 2. Tag eine komplette Nierenfloete bekommt.
>da sehen sie mal, wohin Dummheit in der Praxis fuehren kann.
Ich moechte nicht sagen, dass es Dummheit ist. Der Doc hatte nur dafuer
keine Veranlassung, keinen begruendeten Verdacht. Gut, ich schaue auch
nicht bei jedem Pat nach, ob er Knickfuesse oder x-Beine hat. Man sollte
allerdings bereits drauf achten, wenn der Pat ins Sprechzimmer kommt. Und
da faengt es an. Jeder Doc arbeitet in 2 Raeumen. Der Pat sitzt schon da,
wenn der Doc den Raum betritt. Dann faellt natuerlich sowas beim Gangbild
nicht auf.
>Es bedarf erst eines medizi-
>nischen Hilfsberufes, um die Diagnostik dankenswerter Weise zu
>komplettieren.
Das ist aber sehr uebertrieben. Das Fachgebiet ist einfach ganz anders.
Ich bin einfach auf "funktioneller Anatomie" gedrillt, sowas gibt es
im
Medizinsstudium nicht. Und wenn einseitig etwas anders aussieht, dann
frage ich gezielt nach. BZ kann ich selbst messen, alles andere wird an
die FAs verwiesen. Termin gleich von der Praxis aus.
>Aber der Grund fuer solche Probleme liegt darin,
>dass der BZ normalerweise budgetiert ist und da wird auf Kosten
>des Patienten gespart.
Mein Pat hat kein Vibrationsempfinden am Fuss, die Gefaesse sind nur
minimal geschaedigt. Sind durchgemessen worden (er hatte ja 3 Bypaesse am
Herzen), zum Neurologen muss er naechste Woche.
Der HA hat gesagt, dass es Schrott ist, den BZ 2 Stunden nach dem
Fruehstueck zu messen, der duerfte nur nuechtern gemessen werden.
Fuer die Messung bekomme ich auch keinen Cent. Der HA kann ja auch weiter
an den Diabetologen ueberweisen, aber nein, er macht alles selbst.
>Die Schuld wird dann dem (sicherlich auch
>unfaehigen) Arzt hingeschoben, aber der Ausloeser ist das marode
>GKV- und KV-Abrechnungs-System per se.
Soll ich ja alles mit DMP aendern. Nur solange der Pat auch nicht auf
seine unphysiologischen Werte aufmerksam gemacht wird, wird er auch keine
Diagnostik/Therapie fordern. Der Pat hat uebrigens auch lange Zeit
Cortison bekommen.
>Der Mann verliert
>ggf. seinen Fuss, die Ampuation ist billig und ob er wirklich jetzt
>dauerhaft medikamentoes behandelt werden wird, bleibt offen.
Es kommt jetzt auf den Befund des Neurologen an.
>Im uebrigen ist der Patient selbst nicht gaenz-
>lich unschuldig an dem Problem. Man kann solche Symptome
>selbst erkennen und dann den Arzt wechseln.
Das ist das Problem hier, der Pat wechselt den HA nicht. Er geht aeusserst
selten und unregelmaessig zum Arzt. Generell hier. Ich zaehle mich dazu.
Der Unterschied ist nur, ich kann von jeder Assi erbitten, mir gute
Termine zu geben, wo ich nicht lange warten muss, sondern gleich dran
komme. Ich habe auch Termine, die ich einhalten muss.
>Der Haken ist,
>dass Diabetiker bei solchen Problem kein Schmerzempfinden
>mehr haben, weil die neuronale Versorgung das erste ist, was
>bei DM-bedingten Durchblutungsstoerungen ausfaellt.
oder aber uebersteigertes Schmerzempfinden, ohne Anlass. Fuss ist taub,
aber er schmerzt entsaetzlich. Eben eine Neuropathie.
>Aber spae-tens bei verfaerbter Extremitaet haette er sofort zum Arzt gehen
>muessen.
Na gut, das kann auch eine andere Ursache haben, ausser erhoehtem BZ. z.B.
Varizen. Aber wenn ich doch schon einen faehigen Gefaesschirurgen am Ort
habe, dann soll der sich doch die Gedanken machen. Ich kann nur sagen,
dass ich weder Fusspulse taste, noch die der Poplitea. Aber sehr geuebt
bin ich darin nicht. Wenn ich bei 10 Pat nur 1x voll die 12 treffe, dann
bin ich schon zufrieden.
.. und Tschuess
Ingrid
Fido: 2:2449/184.24
2:2468/6020.15
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