Heiner Mertens wrote:
> Was in Euere Köpfe nicht rein will:
>
> Ich will NICHT meine Prüfungsangst bekämpfen!
> Die ist bei mir mutmaßlich nicht stärker (eher schwächer)
als bei
> anderen Prüflingen.
> Ich will nur meine vegetativen Stresssymptome während der
mündlichen
> Prüfung so klein halten, dass ich optimal antworten und argumentieren
> kann dem Prüfungsgremium gegenüber. Nicht mehr und nicht
weniger.
Wenn keine massiven Ängste vorliegen, werden sich auch die vegetativen
Auswirkungen in Grenzen halten.
In diesem Fall dann noch korrigierend einzugreifen, ist IMO absolutes
"fine tuning". Das will ich dir nicht verbieten, scheint aus meiner
Sicht allerdings etwas fraglich.
Naja, wie schon gesagt: Hausarzt.
ben.
Medizin
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Heiner Mertens schrieb:
> Das ist das Infantile und auch Bornierte an einer NG:
> Jeder plappert vor sich hin, ob er Ahnung hat oder nicht.
Man kann sich viel in 5min. bei Wikipedia oder so anlesen und hier tolle
Ratschläge verteilen. Es gilt das alte Prinzip: Wer zu seinen Aussagen
steht, kann sie auch unter seinem kompletten und richtigen Namen
verbreiten. Spinner und Schwätzer wählen dann eben Pseudonyme,
Akronyme
oder Phantasmen.
Sebastian
Am Thu, 20 Mar 2008 12:09:11 +0100 schrieb Benjamin Leubin:
> So, sondern? Benzodiazepine würde ich nicht empfehlen, da kann der
> Schuss gehörig nach hinten gehn!
Tradon (Wirkstoff: Pemolin) soll sehr gut sein bei Extremsituationen
wie Prüfungen, Gerichtsverhandlungen, etc.
Heiner Mertens schrieb:
> Andererseits nahmen und nehmen Sportsch
Sebastian Reinecke schrieb:
> Es gilt das alte Prinzip: Wer zu seinen Aussagen
> steht, kann sie auch unter seinem kompletten und richtigen Namen
> verbreiten. Spinner und Schw
Benjamin Leubin schrieb:
> Wenn keine massiven Ängste vorliegen, werden sich auch die
vegetativen
> Auswirkungen in Grenzen halten.
Das ist durchaus interindividuell unterschiedlich, insbesondere auch,
inwieweit vegetative Symptome den einzelnen behindern oder nicht.
Daß Begleitsymptome einer Angst dem Prüfungserfolg abträglich
sein
können, ist nachvollziehbar, da sie einfach stören, ablenken,
blockieren. Der Gedanke "Bloß schnell raus hier", passend zur
vegetativen Verfassung, kann Überhand nehmen und den Prüfungsstoff in
den Hintergrund drängen, daß an Abruf dessen nicht mehr zu denken
ist.
Eine bemerkbare vegetative Symptomatik (Schwitzen, Rotwerden, Tremor)
vermittelt auch dem Prüfenden einen eher negativen Eindruck von
Unsicherheit.
Andererseits führt Stress auch zu einer verbesserten Reagibilität.
Manch
einer ist in Prüfungssituationen schlagfertiger als sonst. Da reagiert
jeder anders.
> In diesem Fall dann noch korrigierend einzugreifen, ist IMO absolutes
> "fine tuning". Das will ich dir nicht verbieten, scheint aus
meiner
> Sicht allerdings etwas fraglich.
Man bringt zu einer Prüfung nicht nur seine geistige, nein, auch seine
körperliche Verfassung möglichst auf ein Optimum (vom
Äußeren ganz zu
schweigen). Ein bissel Feintuning schadet da nicht.
Lars
Heiner Mertens schrieb:
> Beta-Blocker wurden gern von Schützen eingenommen.
> Dann wackelt / zittert der Sportschütze unter dem
Leistungsdruck weniger.
> Andererseits nahmen und nehmen Sportschützen gern
"Zielwasser",
> zur Beruhigung. Zum Beispiel einen Schnaps. Und Alkohol steht meines
> Wissens nach nicht auf der Dopingliste.
Bei Wettkämpfen im SchieÃźsport ist Alkohol durchaus
verboten. Da gabs
mal vor ein paar Jahren so einen Fall bei den olympischen Spielen.
Du darfst sicherlich nicht das interne Vereinsmeiern der traditionellen
Schützenvereine als MaÃźstab nehmen. Der richtige
Schiessport ist da
deutlich professioneller.
Gruss
Stefan
Hallo Lars.
Lars Braesicke wrote:
> Benjamin Leubin schrieb:
>> Wenn keine massiven Ängste vorliegen, werden sich auch die
vegetativen
>> Auswirkungen in Grenzen halten.
>
> Das ist durchaus interindividuell unterschiedlich, insbesondere auch,
> inwieweit vegetative Symptome den einzelnen behindern oder nicht.
Ja, das individuelle Empfinden ist an sich ein sehr gutes Stichwort.
Aber der OP gibt ja an, dass er definitiv nicht unter Prüfungsängsten
leidet resp. etwaige Ängste eher kleiner seien als bei anderen.
>> In diesem Fall dann noch korrigierend einzugreifen, ist IMO absolutes
>> "fine tuning". Das will ich dir nicht verbieten, scheint aus
meiner
>> Sicht allerdings etwas fraglich.
>
> Man bringt zu einer Prüfung nicht nur seine geistige, nein, auch
seine
> körperliche Verfassung möglichst auf ein Optimum (vom
Äußeren ganz zu
> schweigen). Ein bissel Feintuning schadet da nicht.
Kann man machen, würde ich persönlich jedoch nicht. Ich bin da eher
der
Typ, der bei grosem Bedarf etwas zum Grobtuning einnimmt[1]; gewisse
vegetative Unregelmässigkeiten wären mir glaub jedoch wurscht, da die
im
Bezug auf das Endresultat einer Prüfung IMO nur eine marginale Rolle
spielen.
Kann irgendwo ja auch krankhaft werden, alle Eventualitäten und
körperlichen Kleinstsymptome zu 100% in Kontrolle bringen zu wollen;
irgendwo kommt es ja schliesslich auch auf gesundes Selbstvertrauen und
Eigenleistung an.
Benjamin
[1] Damit oute ich mich: ja, ich habe auch schon nachgeholfen.