Reicht für einen Befund aus, daß der Patient eine Woche lang
früh und
abends seine Meßwerte ermittelt und der Arzt auf dieser Grundlage eine
Behandlungsbedürftigkeit feststellt?
Medizin
« zurück zur Hauptseite...
In news:15kcs3h98hvr33s419pphefcpfhrfoeiek@4ax.com,
Leo Oeler typed:
> Reicht für einen Befund aus, daß der Patient eine Woche lang
früh und
> abends seine Meßwerte ermittelt und der Arzt auf dieser Grundlage
eine
> Behandlungsbedürftigkeit feststellt?
...gib "Bluthochdruck" bei Yahoo! ein dann wird die geholfen sein.
MfG Goggolori
Moin.
Leo Oeler schrieb:
> Reicht für einen Befund aus, daß der Patient eine Woche lang
früh und
> abends seine Meßwerte ermittelt und der Arzt auf dieser Grundlage
eine
> Behandlungsbedürftigkeit feststellt?
Es gibt noch die sehr sinnvolle Möglichkeit der Langzeitmessung. Da kann
dann auch der genaue Verlauf innerhalb eines Tages gemessen werden.
Gruss
Stefan
--
Ich glaube, das ist damals falsch verstanden worden mit der Demokratie:
Man darf eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat:
Einfach mal Fresse halten. (Dieter Nuhr)
Leo Oeler wrote:
> Reicht für einen Befund aus, daß der Patient eine Woche lang
früh und
> abends seine Meßwerte ermittelt und der Arzt auf dieser Grundlage
eine
> Behandlungsbedürftigkeit feststellt?
Manchen Ärzten reicht das.
Andere lassen eine Langzeitmessung machen ( 24h, alle 15/30 Minuten),
und ein Belastungs-EKG.
Noch andere überweisen zum Kardiologen.
Es kommt halt auf die Werte an, und wie lange die schon bestehen.
Im besten Fall will der Arzt auf Nummer sicher gehen und das Risiko
hinsichtlich Schädigungen Herz/ Arterien beurteilen.
Gruß,
Matthias
Matthias Voss schrieb:
> Leo Oeler wrote:
>
>> Reicht für einen Befund aus, daß der Patient eine Woche
lang früh
>> und abends seine Meßwerte ermittelt und der Arzt auf dieser
>> Grundlage eine Behandlungsbedürftigkeit feststellt?
>
> Manchen Ärzten reicht das. Andere lassen eine Langzeitmessung machen
> ( 24h, alle 15/30 Minuten), und ein Belastungs-EKG. Noch andere
> überweisen zum Kardiologen.
>
> Es kommt halt auf die Werte an, und wie lange die schon bestehen. Im
> besten Fall will der Arzt auf Nummer sicher gehen und das Risiko
> hinsichtlich Schädigungen Herz/ Arterien beurteilen.
Wobei man daran denken sollte, dass "Schädigungen Herz/
Arterien" nach
neueren Betrachtungen u.U. nicht primär durch den Bluthochdruck
entstehen, sondern durch Chlamydophila pneumoniae.
Wenn Chlamydophila pneumoniae den Karotisknoten (Sinus caroticus)
angreift, bekommt man sehr leicht Bluthochdruck; ist den meisten, auch
Ärzten, überhaupt nicht bekannt.
Weshalb sicher permanent fehlbehandelt wird mit Blutdrucksenkern, obwohl
es sich um eine Entzündung handelt.
>
> Gruß, Matthias
Gruß Ronald
On 2008-03-13, R.H. wrote:
> Wobei man daran denken sollte, dass "Schädigungen Herz/
Arterien" nach
> neueren Betrachtungen u.U. nicht primär durch den Bluthochdruck
> entstehen, sondern durch Chlamydophila pneumoniae.
> Wenn Chlamydophila pneumoniae den Karotisknoten (Sinus caroticus)
> angreift, bekommt man sehr leicht Bluthochdruck; ist den meisten, auch
> Ärzten, überhaupt nicht bekannt.
Eine interessante These.
Kannst du die auch belegen?
Und gibt es Angaben dazu, wie oft das die Ursache ist?
Da wäre ich an Literaturangaben sehr interessiert.
//M
Michael Andresen schrieb:
> On 2008-03-13, R.H. wrote:
>
>> > Wobei man daran denken sollte, dass "Schädigungen Herz/
Arterien" nach
>> > neueren Betrachtungen u.U. nicht primär durch den
Bluthochdruck
>> > entstehen, sondern durch Chlamydophila pneumoniae.
>> > Wenn Chlamydophila pneumoniae den Karotisknoten (Sinus caroticus)
>> > angreift, bekommt man sehr leicht Bluthochdruck; ist den meisten,
auch
>> > Ärzten, überhaupt nicht bekannt.
>
> Eine interessante These.
> Kannst du die auch belegen?
> Und gibt es Angaben dazu, wie oft das die Ursache ist?
> Da wäre ich an Literaturangaben sehr interessiert.
>
> //M
In diesem Fall ist es so, das ich mich vor etwa 7 Jahren wegen Chl.
trachomatis mal selber damit beschäftigen mußte, und kannte mich
deshalb
auch damit genauer aus, als ich bei einer Person, die ich nebenbei
betreute, dann wegen Bluthochdruck mir das mal genauer angeschaut habe.
(Ganz nebenbei: selbst vor 7 Jahren haben die Ärzte auch Chlam.trachom.
überwiegend noch fehlbehandelt mit schlecht wirkenden Antib. und wenn du
heute mit Chl.trach. zum Arzt gehst, verweigern immer noch viele Ärzte
die Behandlung mit dem Argument, geht von selber weg, obwohl die Hirnis
wissen sollten, dass div. Gelenk-, Prostata-, Gebährmutter-, Harnwegs- ,
Nierenerkrankungen usw. einschließlich Myome und erektiler Dysfunktion
usw. dadurch erzeugt werden. Auch ein !großer! Teil der
Unfruchtbarkeiten bei Frauen u. Männern sind duch Chl.tr. erzeugt. Da
Chl.tr. aber meißt nur unterschwellige Syptome erzeugt, denken die Leute
dann, "ach, is schon wieder weg". Aber Irtum: die Viecher breiten
sich
schleichend aus und du hast im Laufe der Zeit div. unterschwellige oder
nicht wahrgenommene Symtome. Kenne da leider einige Frauen, die Opfer
von Chl.tr. u. Ärzten sind.)
(Nachtrag: was meinste, wie viele Leute alleine Viagra nehmen, weil ihre
Ärzte zu blöd sind, mal auf Chl.tr. zu testen? Dabei ist mit dem
passenden Antibiotikum innerhalb kurzer Zeit wieder alles ok.)
Bei Wikipedia und unter Bluthochdruck o.ä und Chlam. bei Google kannst
du einige Artikel finden zu dem Thema.
Vorm Jahr hatte ich auch mal ein paar Forschungsberichte (u.a. Uni.
Hamburg) gelesen zum Thema Chlam. und da hatte ich den Eindruck, dass da
auch keine sonderliche Unterstützung vom Pharmafirmen kam, da die sicher
lieber ihre Blutdruckpillen verkaufen auf ewig, weil z.B. Betablocker
kaum so ohne weiteres absetzbar sind wegen des heftigen
Blutdruckanstiegs wegen der fehlenden Kompensation von Angiotensin
2(o.ä.) durch Metoprolol.
Es ist viel wirtschaftlicher/ gewinnbringender, den Leuten jahrelang
Blutdrucksenker zu verkaufen, als die Ursache des Bluthochdrucks zu
bekämpfen, indem man die bakterielle Entzündung an den
körpereigenen
Blutdrucksensoren (in den Arterien(u.a. Sinus caroticus)) durch z.B.
Antibiotika beseitigt.
Arteriosklerose ist von vornherein schon anzusehen als eine Erkrankung
der Arterien, die als Folge überwiegend u.a. Bluthochdruck erzeugt, und
nicht umgekehrt, auch wenn es die umgekehrten Fälle gibt.
Und da wurde früher doch überwiegend an altersbedingte Erscheinungen
gedacht. Übersehen wurde dabei, dass es auch junge Leute mit dieser
Erkrankung immer wieder gibt, allerdings verschwindet dort die
Arteriosclerose auch oft wieder, allerdings kam wohl u.a. wegen des
Altersdogmas die Ärzteschaft nicht darauf, dass es sich dabei auch um
eine Infektionskrankheit handeln könnte.
Seit etwa 20 Jahren gibt es aber deutliche Hinweise auf den Zusammenhang
Chlamydien und Bluthochdruck. Aber ein auskömmlicher Dauerverdienst mit
schwer absetzbaren Blutdrucksenkern ist doch toller als der Verkauf
einer einmaligen Antibiotikatherapie, denn daran ist kaum etwas zu
verdienen.
Gruß Ronald
Michael Andresen schrieb:
> On 2008-03-13, R.H. wrote:
>
>> Wobei man daran denken sollte, dass "Schädigungen Herz/
Arterien" nach
>> neueren Betrachtungen u.U. nicht primär durch den Bluthochdruck
>> entstehen, sondern durch Chlamydophila pneumoniae.
>> Wenn Chlamydophila pneumoniae den Karotisknoten (Sinus caroticus)
>> angreift, bekommt man sehr leicht Bluthochdruck; ist den meisten,
auch
>> Ärzten, überhaupt nicht bekannt.
> [...]
> Da wäre ich an Literaturangaben sehr interessiert.
Ganz dunkel erinnere ich mich an eine Studie aus Finnland
von vor ca. 10 Jahren.
In diesem neueren Artikel heißts:
"Die MHH-Forscher um Professor Dr. Bernhard Schieffer und
Professor Dr. Helmut Drexler aus der Abteilung Kardiologie
und Angiologie fanden heraus, dass für die Bildung von
Gefäßarteriosklerose
vor allem Entzündungsprozesse im Körper verantwortlich sind."
Leider steht nicht drin, gegen wen oder was
die Entzündung gerichtet ist.
http://idw-online.de/pages/de/news219765
Ein bissel was zu Chlamydia:
(Diesen Link evtl. über Google-Cache lesen, er geht
gerade nicht)
http://www.news-medical.net/?id2768
http://www.biomedcentral.com/1471-2180/8/32
Grüße,
Joachim