Medizin

www.medizin-deutschland.info

« zurück zur Hauptseite...


Seit Jahren plagt mich mein Hals, weil ich mich wegen ständigen
Druckgefühls permanent räuspern muss, obwohl ich sehr viel Flüssigkeit
trinke. Wenn ich schlucke, kann ich fühlen, dass an drei Stellen im
Hals (links, rechts hinter dem Gaumen und am Anfang der Speiseröhre)
etwas vorhanden ist, was sich jeweils anfühlt wie eine schwabbelige
Blase.
Inzwischen habe ich sechs verschiedene HNOs besucht. Folgende Diagnosen
wurden gemacht:

1. HNO: Da ist nichts (nur mit Stab geschaut)
2. HNO: Krampf im Hals (gar nicht geschaut)
3. HNO: Diagnose: V.a. Zyste im Hypopharynx mit Schwebe- und
Stützlaryngoskie.
Hier wurde etwas irgend etwas entfernt, leider ohne Besserung
4. HNO: Zungengrundhyperplasie + K14.8 + F45.8 mit Endoskop
Hier wurde wieder irgendetwas entfernt. Bis heute hat sich der Zustand
verschlechtert.
Deshalb:
5. HNO: Da ist nichts
Deshalb:
6. HNO: Schaut heute mit Endoskop und meint da ist nichts!

Langsam drehe ich durch. Mit welchen HNO-Ärtzen habe ich es zu tun? Ich
kann kaum noch sprechen, weil der Hals total zu ist. Leute meckern,
dass ich etwas trinken soll, damit ich nicht so oft "rrrr" mache,
obwohl, wie bereits am Anfang erwähnt, ich sehr viel trinke.
Was soll ich nur tun? Ich habe den Eindruck kein Arzt glaubt mir,
obwohl ich doch echt ein Problem habe! Ich bin echt am verzweifeln.
Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben (schön wärs)

Gruß,
Karl




irgendwie nimmt mich wirklich niemand ernst - dabei ist es so wie
beschrieben. anscheinend bin ich in der falschen welt gelandet.
vielleicht sollte ich es auf der anderen seite versuchen...


Bin cih ein Opfer von HNO-Ärtzen?

Author: Sebastian Luettich

Karl Jahn schrob:
> irgendwie nimmt mich wirklich niemand ernst - dabei ist es so wie
> beschrieben. anscheinend bin ich in der falschen welt gelandet.
> vielleicht sollte ich es auf der anderen seite versuchen...

Gnarf! Ferndiagnosen wird hier niemand stellen. Niemand Vernünftiges.

Fernab jeglicher medizinischer Spekulations kannst Du Dir die Frage
stellen, inwieweit es wahrscheinlich ist, daÃź eine Handvoll
verschiedener, nicht miteinander bekannter Ã


Sebastian Luettich wrote:
> Karl Jahn schrob:
>> irgendwie nimmt mich wirklich niemand ernst - dabei ist es so wie
>> beschrieben. anscheinend bin ich in der falschen welt gelandet.
>> vielleicht sollte ich es auf der anderen seite versuchen...
>
> Gnarf! Ferndiagnosen wird hier niemand stellen. Niemand
> Vernünftiges.
>
> Fernab jeglicher medizinischer Spekulations kannst Du Dir die Frage
> stellen, inwieweit es wahrscheinlich ist, daÃź eine Handvoll
> verschiedener, nicht miteinander bekannter Ã


Bin cih ein Opfer von HNO-Ärtzen?

Author: Waltraut Hummel

Karl Jahn schrieb:

Hallo Karl!

> Langsam drehe ich durch. Mit welchen HNO-Ärtzen habe ich es zu tun? Ich
> kann kaum noch sprechen, weil der Hals total zu ist. Leute meckern, dass
> ich etwas trinken soll, damit ich nicht so oft "rrrr" mache, obwohl, wie
> bereits am Anfang erwähnt, ich sehr viel trinke.
> Was soll ich nur tun? Ich habe den Eindruck kein Arzt glaubt mir, obwohl
> ich doch echt ein Problem habe! Ich bin echt am verzweifeln.
> Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben (schön wärs)

Nimmst Du Ace-Hemmer? Wenn ja, bitte Deinen Arzt Dir ein anderes
Medikament zu geben. Von diesen Ace-Hemmern ist bekannt, dass sie solche
Probleme verursachen.

Warst Du schon beim Internisten, um den Magen untersuchen zu lassen?
Reflux - auch wenn Du das womöglich gar nicht merkst - kann auch Ursache
sein.

Liebe Grüße

Waltraut


Waltraut Hummel wrote:
> Karl Jahn schrieb:
>
> Hallo Karl!
>
>> Langsam drehe ich durch. Mit welchen HNO-Ärtzen habe ich es zu tun?
>> Ich kann kaum noch sprechen, weil der Hals total zu ist. Leute
>> meckern, dass ich etwas trinken soll, damit ich nicht so oft "rrrr"
>> mache, obwohl, wie bereits am Anfang erwähnt, ich sehr viel trinke.
>> Was soll ich nur tun? Ich habe den Eindruck kein Arzt glaubt mir,
>> obwohl ich doch echt ein Problem habe! Ich bin echt am verzweifeln.
>> Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben (schön wärs)
>
> Nimmst Du Ace-Hemmer? Wenn ja, bitte Deinen Arzt Dir ein anderes
> Medikament zu geben. Von diesen Ace-Hemmern ist bekannt, dass sie
> solche Probleme verursachen.
>

Nein, ich nehme überhaupt keine Medikamente. Bin eigentlich so ganz
gesund.

> Warst Du schon beim Internisten, um den Magen untersuchen zu lassen?
> Reflux - auch wenn Du das womöglich gar nicht merkst - kann auch
> Ursache sein.
>

Das wurde mir auch schon mal von einem Bekannten geraten. Nur, wie soll
ich meinem Hausarzt klarmachen, dass er mir eine Überweisung zum
Internisten gibt, wenn er keinen Anlass sieht? Mein Hausarzt scheint
nämlich einen Pakt mit den Krankenkassen zu haben...

Gruß,
Karl


Bin cih ein Opfer von HNO-Ärtzen?

Author: Karina Schmidt

Hallo Karl,

> Das wurde mir auch schon mal von einem Bekannten geraten. Nur, wie soll
> ich meinem Hausarzt klarmachen, dass er mir eine


Karina Schmidt wrote:
> Hallo Karl,
>
>> Das wurde mir auch schon mal von einem Bekannten geraten. Nur, wie
>> soll ich meinem Hausarzt klarmachen, dass er mir eine Überweisung
>> zum Internisten gibt, wenn er keinen Anlass sieht?
>
> Nimmst du am Hausarztmodell teil? Da weiß ich nicht, ob folgendes
> geht. Wenn Du nicht daran teilnimmst, würde ich so vorgehen: Entweder
> in diesem Quartal einen Termin beim Internisten vereinbaren und
> nochmal 10 Euro löhnen oder im nächsten Quartal als erstes zum
> Internisten gehen und Dich untersuchen lassen, Dir von diesem dann
> eine Überweisung zu Deinem Hausarzt auststellen lassen. Der kann
> dann, wenn weitere Überweisungen in dem Quartal notwendig sein
> sollten, diese dann auch ausstellen.
>

Ja, ich nehme an dem Hausarzt - Modell teil. Vielleicht gelingt es mir
ja doch irgendwie, meinen Hausarzt zu überzeugen, eine Überweisung mir
zum Internisten auszustellen. Ich werde es in den nächsten Tagen einmal
versuchen.

> Zu Deiner Ausgangsfrage bzgl. des Druckgefühls: Ist schon mal ein
> Ultraschall vom Hals gemacht worden? Bzw. ist schon mal Deine
> Schilddrüse untersucht worden? Eine vergrößerte Schilddrüse (Kropf),
> kann Schluckbeschwerden auslösen (nicht jeder Kropf ist von außen
> sichtbar, er kann auch nach "innen" wachsen). Eine vergrößerte
> Schilddrüse erkennt man im Ultraschall (macht in der Regel auch der
> Internist).
>

Ja, vor ca. 1-2 Jahren. An der Schilddrüse wurde nichts festgestellt.

> Was allerdings nicht so recht dazu passt, ist Deine Schilderung mit
> der "schwabbeligen Blase an 3 Stellen":
>
>> Wenn ich schlucke, kann ich fühlen, dass an drei Stellen im
>> Hals (links, rechts hinter dem Gaumen und am Anfang der Speiseröhre)
>> etwas vorhanden ist, was sich jeweils anfühlt wie eine schwabbelige
>> Blase.
>

Zum ersten mal hatte ich ein Fremkörpergefühl in der rechten
Gaumenhälfte (vor 5/6 Jahren), hinter der Mandel, die von einem der
HNOs als eine Art Zyste diagnostiziert und entfernt wurde. Kurze Zeit
später fühlte ich an gleicher Stelle wieder das Gleiche und zusätzlich
auf der gegenüberliegenden Seite auch so ein schwabbeliges Teil.
Daraufhin besuchte ich einen anderen HNO-Arzt, der eine
Zungengrundhyperplasie feststellte und drei "Geschwüre" in meinem Hals
fand. Das Dritte befindet sich am Anfang der Speiseröhre, hat aber wohl
nichts mit der Hyperplasie zu tun. Dieser Arzt hat "nur" Proben
entfernt und die Stellen mit irgendwelchen Mitteln behandelt, dass sie
sich entzündet hatten und ich fast einen Monat kaum etwas essen konnte.
Ein Jahr später, also vor ein paar Tagen besuchte ich wieder einen
anderen HNO-Arzt, der mit dem Endoskop in den Hals schaute, aber
angeblich nichts feststellen konnte. Ich habe ihm absichtlich nichts
von den vorigen OPs und Befunden erzählt, um eine unabhängige Meinung
zu erhalten. Das Ergebnis ist sehr verblüffend, er fand nichts im
Hals...komisch, oder?

> Ich habe selbst häufiger Schluckbeschwerden aufgrund meiner
> vergößerten Schilddrüse, fühlt sich aber anders an, als in Deiner
> Schilderung, aber jeder empfindet ja anders. Ich habe ich mir
> überlegt, ob es daher überhaupt sinnvoll ist, dies zu erwähnen, aber
> ich kenne die Situation erfolgloser Arztbesuche - wenn man
> körperliche Symptome hat, aber laut Ärzte kerngesund ist. Da ist man
> für jede Anregung dankbar, um eine Besserung des Zustandes zu
> erreichen. Daher wäre es tatsächlich vielleicht eine Überlegung
> wert, das mal untersuchen zu lassen.
>

Jaja, ich bin nicht der Einzigste mit solchen Problemen..., kein
Wunder, dass es mit dem Hausarztmodell nicht funktioniert, wenn Ärtze
ratlos sind. Sie geben es leider nicht zu...

Grüsse,
Karl