Martin Gerken schrieb:
> Für beides gilt: schöne Worte und Theorien - aber
> keinerlei Beweise. Gerade für Dexpantenol hätte ich gerne
> einen Wirksamkeitsbeleg.
Hallo,
Beweise kann ich nicht liefern. Mir reicht es, dass mir das Zeug gut und
zuverlässig hilft grade bei wunder Haut, im Gegensatz zu normaler
Hautcreme.
In Wikipedia liest man:
--------
Dexpanthenol erhöht das Feuchthaltevermögen der Haut und hat somit
pflegende
Eigenschaften und verbessert die Elastizität der Haut. Es unterstützt
die
Neubildung der Hautzellen und trägt so zur Regeneration bei. Darüber
hinaus
hat Dexpanthenol auch juckreizlindernde und entzündungshemmende
Eigenschaften. Klinische Untersuchungen bestätigen ebenso eine
Unterstützung
der Wundheilung von Haut und Schleimhautläsionen durch Dexpanthenol.
----------
Anscheinend gibt es ja Untersuchungen dazu.
Gruß
Markus
Medizin
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Martin Gerken wrote:
>On Fri, 14 Dec 2007 11:58:11 +0100, "Markus Fuenfrocken"
> wrote:
>
>>Wesentlich gesünder ist es, die Nase hochzuziehen: Durch das
Blasen ins
>>Taschentuch wird ein Überdruck produziert, der den Schleim in die
>>Nebenhöhlen presst. Durch das "Nase hochziehen" entsteht
hingegen ein
>>Unterdruck, der die Brocken aus den Nebenhöhlen herauszieht.
Das ist leider so vereinfacht nicht richtig. Wenn man beim Blasen
ins Taschentuch die Nasenöffnung derart verschließt, dass Über-
druck entsteht, ist die Aussage plausibel. Wenn dagegen das Nasen-
wasser frei ins Taschentuch strömen kann, habe ich - wie in jedem
strömenden Gas - einen Unterdruck. Die Richtung der Strömung ist
dabei egal.
Beim Niesen zum Beispiel wird ja mit erheblichem Druck gearbeitet,
trotzdem fliegen einem nur selten die Ohren zu.
>Für beides gilt: schöne Worte und Theorien - aber keinerlei
Beweise.
>Gerade für Dexpantenol hätte ich gerne einen Wirksamkeitsbeleg.
Wirksam für welches Problem?
Außerdem findest Du bei Wikipedia einiges, wenn Du Dexpanthenol
mit th schreibst.
Norbert
On Fri, 14 Dec 2007 17:13:14 +0100, Norbert Hahn
wrote:
>>Für beides gilt: schöne Worte und Theorien - aber keinerlei
Beweise.
>>Gerade für Dexpantenol hätte ich gerne einen
Wirksamkeitsbeleg.
>
>Wirksam für welches Problem?
Wunde Nase.
>Außerdem findest Du bei Wikipedia einiges, wenn Du Dexpanthenol
>mit th schreibst.
Bei Wikipedia finde ich nur Behauptungen, keine Literaturbelege. Zur
Beuhigung: ich hatte schon kurz bei PubMed geschaut und auf die Schnelle
nix Überzeugendes gefunden.
Wer selber bei Pubmed.gov schauen möchte:
(dexpanthenol) AND ((clinical[Title/Abstract] AND trial[Title/Abstract])
OR clinical trials[MeSH Terms] OR clinical trial[Publication Type] OR
random*[Title/Abstract] OR random allocation[MeSH Terms] OR therapeutic
use[MeSH Subheading])
cu, Martin
--
Ubi bene ibi Colonia!
ROT13 for email: znegva.trexra@jro.qr
On Fri, 14 Dec 2007 16:39:17 +0100, "Markus Fuenfrocken"
wrote:
>In Wikipedia liest man:
>--------
>Dexpanthenol erhöht das Feuchthaltevermögen der Haut und hat
somit pflegende
>Eigenschaften und verbessert die Elastizität der Haut. Es
unterstützt die
>Neubildung der Hautzellen und trägt so zur Regeneration bei.
Darüber hinaus
>hat Dexpanthenol auch juckreizlindernde und entzündungshemmende
>Eigenschaften. Klinische Untersuchungen bestätigen ebenso eine
Unterstützung
>der Wundheilung von Haut und Schleimhautläsionen durch Dexpanthenol.
>----------
>Anscheinend gibt es ja Untersuchungen dazu.
Und warum werden die dann nicht zitiert? Richtig, weil es nichts
Überzeugendes gibt - zumindest nichts, was man nach 5min PubMed-Suche
rausfindet.
cu, Martin
--
Ubi bene ibi Colonia!
ROT13 for email: znegva.trexra@jro.qr
Norbert Hahn wrote:
> Martin Gerken wrote:
>
>
>>On Fri, 14 Dec 2007 11:58:11 +0100, "Markus Fuenfrocken"
>> wrote:
>>
>>
>>>Wesentlich gesünder ist es, die Nase hochzuziehen: Durch das
Blasen ins
>>>Taschentuch wird ein Überdruck produziert, der den Schleim in
die
>>>Nebenhöhlen presst. Durch das "Nase hochziehen"
entsteht hingegen ein
>>>Unterdruck, der die Brocken aus den Nebenhöhlen herauszieht.
>
>
> Das ist leider so vereinfacht nicht richtig. Wenn man beim Blasen
> ins Taschentuch die Nasenöffnung derart verschließt, dass
Über-
> druck entsteht, ist die Aussage plausibel. Wenn dagegen das Nasen-
> wasser frei ins Taschentuch strömen kann, habe ich - wie in jedem
> strömenden Gas - einen Unterdruck. Die Richtung der Strömung ist
> dabei egal.
> Beim Niesen zum Beispiel wird ja mit erheblichem Druck gearbeitet,
> trotzdem fliegen einem nur selten die Ohren zu.
Locker 150 mbar.
Mir ist dabei schon mal die Unterlippe aufgeplatzt.
>
>
>>Für beides gilt: schöne Worte und Theorien - aber keinerlei
Beweise.
>>Gerade für Dexpantenol hätte ich gerne einen
Wirksamkeitsbeleg.
>
>
> Wirksam für welches Problem?
Das mit der Forderung nach Wirksamkeitsnachweisen erledigt
sich am besten mittels Selbstversuch.
Z.B. eine halbe Stunde zu lange in der Sonne auf den
Malediven... Da schmiert man sich alles auf die Haut, was
die Tuben herhalten. Egal was, außer wohl Rasiercreme und
Zahnpasta.
Gruß,
Matthias
Matthias Voss wrote:
>Z.B. eine halbe Stunde zu lange in der Sonne auf den
>Malediven... Da schmiert man sich alles auf die Haut, was
>die Tuben herhalten. Egal was, außer wohl Rasiercreme und
>Zahnpasta.
Ups, geht das Ozonloch schon sooo weit?
SCNR,
Norbert
On Fri, 14 Dec 2007 19:22:06 +0100, Matthias Voss
wrote:
>Das mit der Forderung nach Wirksamkeitsnachweisen erledigt
>sich am besten mittels Selbstversuch.
>
>Z.B. eine halbe Stunde zu lange in der Sonne auf den
>Malediven... Da schmiert man sich alles auf die Haut, was
>die Tuben herhalten. Egal was, außer wohl Rasiercreme und
>Zahnpasta.
Wenn Du mir den Flug bezahlst... :-)
Im Ernst: der einzige Wirksamkeitsnachweis wäre eine Dexpanthenol-Salbe
gegen die gleiche Salbe ohne Dexpanthenol.
cu, Martin
--
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