Medizin

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Milch-Frage

Author: "c h r i s"

"Liddy Fix" schrieb im Newsbeitrag da schon Abschließendes
zu melden war. Ich persönlich kann Tee und
>> Kaffee eigentlich nur mit viel Milch empfehlen...
>
> warum? LG Liddy
>>
>

Damit sollen die enthaltenen Antioxidantien (wohl weniger in -geröstetem-
Kaffe als in grünem Tee) aber nahezu unwirksam werden (durch die Milch im
Tee see: Internet: Green Tea/milk.)

chris




Milch-Frage

Author: "c h r i s"

"Mareike Ziegler" schrieb im
Newsbeitrag
> Gerald Mey wrote:
> [jede Menge Kindergartengeschwätz]
>
> PLONK!

Exakt nix vernünftiges dabei..
BEIDE Diskussionspartner -der der es unterstellt mal rein
erfahrungstechnisch gesehen noch stärker behaupten das ohne auf dei Sache
genügend einzugehn. Es wäre sooo leicht sich da zu treffen....wenn man nicht
total verbohrt ist.
Denn das die moderne Medizin "alles" weiß wird wohl niemand bekhaupten.
(dann müßten die Heilungschancen ganz anders aussehn bei vielen Krankheiten
z.B.), namlich wiss. rekonstruierbar, was sie SEHR oft in der Praxis NICHT
sind.Wer will das leugnen? Der muß schon ein Technokrat oder
fortsachrittsgläubiger 1. Ranges sein, m.Meinung n.

chris


Milch-Frage

Author: "c h r i s"

"Joachim Pimiskern" Manuel Wehrmann schrieb:
> > Menschen in Regionen mit Milchvieh-Haltung seit Menschengedenken, und
> > das trifft auf Mittel/Nordeuropa zu, haben im Normalfall genug Laktase
> > im Verdauungssystem parat, um auch große Mengen Milchzucker spalten
> > zu können. Daher kommt die Laktose-Intoleranz bei uns nur bei 10% der
> > Erwachsenen vor, in der schwarzen Bevölkerung der USA zB bei 95%.
>

Ess sei denn der "Schwarze" stammt von den Massai ab, die ernähren sich
praktisch auschließlich von Fleisch UND Milch (wobei einige hier bei uns
meinen, Fleisch passe nicht zu Milch, bzw. umgekehrt, nicht nur jüdische
Mitbürger oder Israelis.....da was dran?
chris


Milch-Frage

Author: "Goggolori"

"c h r i s" schrieb im Newsbeitrag
news:fjovar$8c2$00$1@news.t-online.com...
>
> "Joachim Pimiskern" Manuel Wehrmann schrieb:
>> > Menschen in Regionen mit Milchvieh-Haltung seit Menschengedenken, und
>> > das trifft auf Mittel/Nordeuropa zu, haben im Normalfall genug Laktase
>> > im Verdauungssystem parat, um auch große Mengen Milchzucker spalten
>> > zu können. Daher kommt die Laktose-Intoleranz bei uns nur bei 10% der
>> > Erwachsenen vor, in der schwarzen Bevölkerung der USA zB bei 95%.
>>
>
> Ess sei denn der "Schwarze" stammt von den Massai ab, die ernähren sich
> praktisch auschließlich von Fleisch UND Milch (wobei einige hier bei uns
> meinen, Fleisch passe nicht zu Milch, bzw. umgekehrt, nicht nur jüdische
> Mitbürger oder Israelis.....da was dran?
> chris
>

...Fleisch UND Milch hinkt, Milch vermischt mit Rinderblut ist richtig. Die
Rinder werden nur selten geschlachtet. Siehe auch
http://de.wikipedia.org/wiki/Massai#Organisation .

MfG Goggolori


Milch-Frage

Author: "c h r i s"

"Goggolori" "c h r i s"
schrieb im Newsbeitrag
>> "Joachim Pimiskern" Manuel Wehrmann schrieb:
>>> > Menschen in Regionen mit Milchvieh-Haltung seit Menschengedenken, und
>>> > das trifft auf Mittel/Nordeuropa zu, haben im Normalfall genug Laktase
>>> > im Verdauungssystem parat, um auch große Mengen Milchzucker spalten
>>> > zu können. Daher kommt die Laktose-Intoleranz bei uns nur bei 10% der
>>> > Erwachsenen vor, in der schwarzen Bevölkerung der USA zB bei 95%.
>>>
>>
>> Ess sei denn der "Schwarze" stammt von den Massai ab, die ernähren sich
>> praktisch auschließlich von Fleisch UND Milch (wobei einige hier bei uns
>> meinen, Fleisch passe nicht zu Milch, bzw. umgekehrt, nicht nur jüdische
>> Mitbürger oder Israelis.....da was dran?
>> chris
>>
>
> ...Fleisch UND Milch hinkt, Milch vermischt mit Rinderblut ist richtig.
> Die Rinder werden nur selten geschlachtet. Siehe auch
> http://de.wikipedia.org/wiki/Massai#Organisation .
>
> MfG Goggolori
>

Gut mit dem Rinderblut das stimmt, es ging aber ja um die Milch, sagen wir
also Blut und Milch.
Massai sind Afrikaner und trinken (lebenslang) viel Milch.
Ausnahme? warum?

chris


Milch-Frage

Author: Matthias Voss

c h r i s wrote:

> "Goggolori" "c h r i s"
> schrieb im Newsbeitrag
>
>>>"Joachim Pimiskern" Manuel Wehrmann schrieb:
>>>
>>>>>Menschen in Regionen mit Milchvieh-Haltung seit Menschengedenken, und
>>>>>das trifft auf Mittel/Nordeuropa zu, haben im Normalfall genug Laktase
>>>>>im Verdauungssystem parat, um auch große Mengen Milchzucker spalten
>>>>>zu können. Daher kommt die Laktose-Intoleranz bei uns nur bei 10% der
>>>>>Erwachsenen vor, in der schwarzen Bevölkerung der USA zB bei 95%.
>>>>
>>>Ess sei denn der "Schwarze" stammt von den Massai ab, die ernähren sich
>>>praktisch auschließlich von Fleisch UND Milch (wobei einige hier bei uns
>>>meinen, Fleisch passe nicht zu Milch, bzw. umgekehrt, nicht nur jüdische
>>>Mitbürger oder Israelis.....da was dran?
>>>chris
>>>
>>
>>...Fleisch UND Milch hinkt, Milch vermischt mit Rinderblut ist richtig.
>>Die Rinder werden nur selten geschlachtet. Siehe auch
>>http://de.wikipedia.org/wiki/Massai#Organisation .
>>
>>MfG Goggolori
>>
>
>
> Gut mit dem Rinderblut das stimmt, es ging aber ja um die Milch, sagen wir
> also Blut und Milch.
> Massai sind Afrikaner und trinken (lebenslang) viel Milch.
> Ausnahme? warum?

Frak sie.

Gruß,
Matthias


Milch-Frage

Author: Mareike Ziegler

Hallo Chris,

c h r i s wrote:
(...)
> BEIDE Diskussionspartner -der der es unterstellt mal rein
> erfahrungstechnisch gesehen noch stärker behaupten das ohne auf dei Sache
> genügend einzugehn.

Ich gehe gerne inhaltlich näher darauf ein, warum ich Manuels
Behauptungen für Quatsch halte, bisher hatte sich jedoch noch niemand
für eine fachliche Diskussion interessiert, wenn nur Behauptungen
aufgestellt werden, dann behaupte ich meist eben auch nur zurück.

Nimm beispielsweise folgenden Link:

http://www.jacn.org/cgi/content/full/19/suppl 2/165S

Zitat daraus:
"Age: In Blacks and Asians, hypolactasia usually manifests itself in
early childhood, whereas in whites, it seems to occur later in childhood
or in adolescence."

Mal frei übersetzt: "In Schwarzen und Asiaten manifestiert sich die
Lactoseintoleranz gewöhnlicherweise in der frühen Kindheit, wohingegen
sie sich in Weißen später in der Kindheit oder in der Jugend manifestiert"
[Anmerkung: Hiermit wäre die von Angela zitierte Behauptung Manuels:
"Kinder haben übrigens keine Probleme mit dem Milchzucker." widerlegt]

Das deckt sich mit den Aussagen sämtlicher Medizinbücher und GK-Fragen
wonach (Zitat aus GK3-Buch Pädiatrie, Murnau) "Bei 30-50% der
Weltbevölkerung wird nach dem 3. Lebensjahr wie bei allen Säugetieren
die Aktivität der Laktsae heruntergeregelt"
[Anmerkung: Hiermit wäre zusätzlich die von Angela zitierte Behauptung
Manuels: "Nach der Säuge-/Stillphase verschwindet diese Fähigkeit zur
Laktase-Produktion bei praktisch allen Säugern mehr oder weniger, außer
den Menschen." widerlegt.]

Ferner ist die Laktoseintoleranz ein typisches Problem der
Kinderheilkunde, weil jeder Erwachsene mit Laktoseintoleranz den
übermäßigen Genuß von Milchprodukten mehr oder weniger bewußt vermeidet.
In Mitteleuropa ist eine Laktoseintoleranz selten so ausgeprägt, daß
jegliche milchhaltigen Produkte komplett gemieden werden müssen. Kleine
Joghurts etc. werden in geringen(!) Mengen auch von Laktoseintoleranten
üblicherweise noch gut vertragen. Den Kindern werden hingegen von Mama
und Co meist sehr viele Milchprodukte verabreicht, weil diese ja soviel
Calcium enthalten und so gesund seien. Infolgedessen haben primär die
Kinder Probleme mit ihrer Laktoseintoleranz nicht die Erwachsenen.
[Anmerkung: Hiermit wäre erneut die von Angela zitierte Behauptung
Manuels: "Kinder haben übrigens keine Probleme mit dem Milchzucker."
widerlegt]

Auffallen tut die Laktoseintoleranz hingegen meist erst im
Erwachsenenalter und zwar deswegen, weil Magen-Darm Probleme bei Kindern
derart häufig sind, daß dort kaum jemand die zugrundeliegende
Laktoseintoleranz bemerkt und eher auf eine Magen-Darm Infektion getippt
wird. Nur weil sie meist erst im Erwachsenenalter festgestellt wird,
bedeutet dies jedoch nicht, daß Laktoseintoleranz primär eine
Erwachsenenkrankheit wäre.

Es gibt Studien, die zeigen, daß die Aktivität der Laktase im
Erwachsenenalter nicht mehr abnimmt (geriatrische Effekte bei
Hochbetagten mal ausgenommen). Eine Entstehung der Laktoseintoleranz im
Erwachsenenalter ist daher eher unwahrscheinlich. Allerdings kann es im
Erwachsenenalter (ebenso wie auch im Kinder- und Jugendalter) durch
Darmentzündungen zur Verhinderung der Laktsaebildung kommen. Dann kann
vorübergehend eine Laktoseintoleranz neu auftreten. Bei Ausheilung der
Darmdefekte (falls Ausheilung überhaupt möglich) setzt die
Laktasebildung jedoch in der Regel wieder ein.

Überdies gibt es als weitere Formen noch die kongenitale
Lactoseintoleranz, die auf einem angeborenen Enzymbildungseffekt beruht
und nicht erst im Kleinkindalter sondern bereits ab Geburt manifest
wird. Vermutlich trifft dies auf Angelas Sohn zu.
[Anmerkung: Hiermit wäre die von Angela zitierte Behauptung Manuels:
"Grundsätzlich gilt:Alle Säugetiere, Menschen inklusive, werden von der
Natur (Evolution) bei ihrer Geburt mit der Fähigkeit zur Bildung und
Bereitstellung des Milchzucker-spaltenden Enzyms Laktase ausgerüstet."
widerlegt]

Last but nor least ärgert es mich halt immer wieder, wenn Leute wie
Manuel Behauptungen aufstellen, die sie sich irgendwo aus ein paar
Internetseiten oder Büchern zusammengesucht haben, ohne wirklich jemals
mit dem Inhalt ihrer Behauptungen live konfrontiert gewesen zu sein,
ohne Patienten mit diesem Störungsbild kennengelernt und vielleicht
sogar untersucht zu haben und ohne die praktische
Unterscheidungsproblematik zwischen dem Problem des einen Patienten und
dem des anderen zu kennen, usw. Von dem was ich bisher von Manuels
Beiträgen gesehen habe, war der weit überwiegende Teil des Inhalts aus
irgendwelchen mehr oder minder dubiosen Internetquellen abkopiert. Man
KANN aber Medizin nicht dadurch erlernen, daß man nur ein
Literaturstudium vollführt und NULL Praxiserfahrung hat. So gebildet es
manchmal aussehen mag, wenn er Behauptungen aufstellt, inklusive aller
Statistiken, die er seinen Gesprächspartnern immer wieder um die Ohren
haut: Fachlich versteht er von dem, was er da zusammenkopiert jedoch
meist wenig und das sieht man immer wieder, wenn Fragen wie von Angela
kommen und er dann einfach irgendetwas daherbehauptet, was er aus dem
Internet oder sonstwoher abkopiert hat. Die Folgen, die seine
Behauptungen auf die Behandlung haben könnten (beispielsweise, daß
irgendeine Mutter daraufhin meint, eine Laktoseintoleranz bei Kindern
gäbe es nicht und das Ganze wäre nur Geschäftemacherei der Ärzte - man
sehe sich die anderen paranoiden Überlegungen von Patienten hier in dsmm
an-, und ihr Kind dann mit Milchgaben traktiert oder irgendeinen
Geisterheiler ausucht, der die Darmkrämpfe des Kindes mit dubiosen
Methoden "behandelt") ...das realisiert Manuel offensichtlich gar nicht.
Meiner Meinung nach sind Manuels Beiträge nur Selbstdarstellung. Echten
Fragen von Betroffenen weicht er mit irgendeinem anderen Literaturzitat
oder einer Statistik aus. DAS ist kurz zusammengefaßt der Grund, warum
ich Manuels Beiträge als Quatsch bezeichne.

HTH, Gruß

Mareike


Milch-Frage

Author: Elcaro Nosille

c h r i s schrieb:

> BEIDE Diskussionspartner -der der es unterstellt mal rein
> erfahrungstechnisch gesehen noch stärker behaupten das ohne
> auf dei Sache genügend einzugehn. Es wäre sooo leicht sich
> da zu treffen....wenn man nicht total verbohrt ist.

Bzgl was bin ich denn verbohrt; hast Du auch Haluzinationen
die dir mich als Schulmedizin-Kritiker gezeigt haben?

> Denn das die moderne Medizin "alles" weiß wird wohl niemand bekhaupten.
> (dann müßten die Heilungschancen ganz anders aussehn bei vielen Krankheiten
> z.B.), namlich wiss. rekonstruierbar, was sie SEHR oft in der Praxis NICHT
> sind.Wer will das leugnen? Der muß schon ein Technokrat oder
> fortsachrittsgläubiger 1. Ranges sein, m.Meinung n.

Deine Schreibe ist komplett wirr.
Bitte demnächst mit klarerem Kopf schreiben.