"Gerald Mey" schrieb im Newsbeitrag
news:475de084$0$16585$9b4e6d93@newsspool1.arcor-online.net...
> Mareike Ziegler schrieb:
>
>>> Du kannst es nicht ertragen, dass jemand dein Wort verdrängt.
>
>> Wo hätte Manuel denn *mein* Wort verdrängt?
>
> Du gehst doch jedes mal auf die Palme wenn sowas kommt und das nicht
> des Patienten wegen, sondern weil Du dir die Autorität genommen
siehst.
>
...bravo - und deswegen ist die Mareike bei mir im Käfig.
MfG Goggolori
Medizin
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Manuel Wehrmann schrieb:
> Menschen in Regionen mit Milchvieh-Haltung seit Menschengedenken, und
> das trifft auf Mittel/Nordeuropa zu, haben im Normalfall genug Laktase
> im Verdauungssystem parat, um auch große Mengen Milchzucker spalten
> zu können. Daher kommt die Laktose-Intoleranz bei uns nur bei 10%
der
> Erwachsenen vor, in der schwarzen Bevölkerung der USA zB bei 95%.
Links zum Thema:
http://www.nature.com/ng/journal/v35/n4/full/ng1263.html
http://www.eurekalert.org/pub
releases/2007-02/ucl-eeu022607.php
http://idw-online.de/pages/de/news197431
http://science.orf.at/science/news/96978
http://www.jacn.org/cgi/content/full/19/suppl 2/165S
Grüße,
Joachim
Mareike Ziegler wrote:
> Wo hätte Manuel denn *mein* Wort verdrängt? Ich sehe hier nur,
daß er
> Angelas Wort "verdrängt" hat, indem er ihr - obwohl sie
einen Sohn mit
> Laktoseintoleranz hat(!) - weißmachen will (Zitat von Manuel
Wehrmann
> aus Angelas Beitrag): "Kinder haben übrigens keine Probleme mit
dem
> Milchzucker." und "Grundsätzlich gilt: Alle
Säugetiere, Menschen
> inklusive, werden von der Natur (Evolution) bei ihrer Geburt mit der
> Fähigkeit zur Bildung und Bereitstellung des Milchzucker-spaltenden
> Enzyms Laktase ausgerüstet." Diese beiden Behauptungen von
Manuel sind
> so was von falsch und abstrus, daß es jedem Kinderarzt wie auch
> anderen Medizinern, die jemals ein Kind mit Laktoseintoleranz gesehen
> haben, die Zehennägel hochrollen würde. Gerade Mütter
lassen sich
> schnell verunsichern und wenn durch irgendeinen Unfug, der hier
> abgelassen und womöglich noch geglaubt wird, die Gesundheits eines
> Kindes zu Schaden kommt, ist das ein viel größerer Schaden, als
wenn
> ein Erwachsener aus eigener Entscheidung heraus seine
> Laktoseintoleranz ignoriert.
Zur Klarstellung der will ich ein letztes Mal auf das Milchzucker-Thema
eingehen:
Ich schrieb: "Kinder haben übrigens keine Probleme mit dem
Milchzucker."
Damit wollte ich deutlich machen, dass normale und gesunde
(Klein)Kinder,
im Gegensatz zu normalen und gesunden Erwachsenen,
keine Probleme mit Milchzucker (MZ) haben.
Das gilt auch für (Klein)Kinder in Schwarzafrika und Asien,
wo 90 bis 100% der Erwachsenen Milchzucker schlecht/nicht vertragen,
weil ihnen das Enzym Laktase fehlt.
Dass Menschenkinder (wie auch "Säugetierkinder") den Milchzucker
spalten
können dank ihrer Laktase, ist plausibel:
Das Überleben nach der Geburt wird durch die Muttermilch gesichert;
und die enthält rund 70 Gramm Milchzucker pro Liter.
Die Fähigkeit zur Laktase-Synthese im Bürstensaum des Dünndarms
verlieren aber,
je nach Rasse und Region, viele Erdenbewohner, auch Deutsche zu 5 bis
15%,
mehr oder weniger. Diese Menschen kriegen dann mit zunehmendem Alter
mehr oder weniger
Probleme, wenn sie viel Milch auf einmal trinken.
Nun gibt es viele angeborene Krankheiten. Und selbstverständlich
gibt es auch angeboren Enzymdefekte, die bewirken, dass z.B. ein
Neugeborenes den MZ nicht spalten kann.
Das ist dann aber eine Krankheit und die große Ausnahme,
und ändert nichts an meiner regelhaften Aussage:
"Kinder haben übrigens keine Probleme mit dem Milchzucker."
(Ausnahmen bestätigen die Regel).
Tatsächlich sind zur Milchzucker-Verwertung mehrere Enzyme notwendig.
So wird der Milchzucker durch die Laktase in Galaktose und Glukose
gespalten,
und die Galaktose durch die Galaktokinase in drei Stufen hintereinander
weiter.
Der Galaktokinase-Mangel z.B. tritt bei uns 1 auf 50.000 bis 100.000
Neugeborene auf.
Diese Krankheit wird autosomal-rezessiv vererbt.
Und das ist nur eine von mehreren möglichen angeborenen Enzymdefekten
im Kohlenhydrat-Stoffwechsel.
Es gibt also, in sehr seltenen Fällen, sehr komplexe angeborene
Störungen.
Meine Äußerungen zum Milchzucker bezogen sich auf den Normalfall:
gesunde Kleinkinder und gesunde Erwachsene.
Manuel W.
Mareike Ziegler schrieb:
> Gerald Mey wrote:
> [jede Menge Kindergartengeschwätz]
Allein die Tatsache, dass ich garnicht gegen die Schulmedizin gewettert
habe, Du dich aber diesbezüglich von mir angegriffen fühlst, sagt
doch
schon alles.
"Elcaro Nosille"
Goggolori schrieb:
>
>> ... he wo kommst den du her? Hier im Allgäu auf jedem Bauernhof
>> gibt es Katzen und zur Melkzeit (morgens und abends) kriegen
>> die ihr Milch kuhwarm und keine davon "reihert überall
herum".
>
> Ja, wenn Katzen von klein an durchgehend Milch bekommen, dann
> vertragen die die auch wenn die älter werden.
...wie beim Menschen also alles bei Katzen bzgl. Kuhmilch? vieles deutet
doch genau darauf hin.
Goggolori wrote:
> ....bravo - und deswegen ist die Mareike bei mir im Käfig.
Dies wird Dich aber nicht davor schützen, daß ich Dir weiterhin
widersprechen werde, wenn Du behauptest, daß man bei schweren
Durchfällen viel Cola trinken solle. Zumindest dann, wenn es den
Anschein hat, daß Dir jemand diesen Aberglauben abkauft.
Ihr könnt es doch nur nicht ertragen, wenn ich Euch oder Euren
Vorstellungen widerspreche, zur fachlichen Diskussion ist ganz
offensichtlich keiner von Euch beiden fähig.
Aber schön, daß ich mittlerweile eine Art Fanclub habe ;-)
Wer niemals widerspricht und deswegen immer nur von allen geliebt wird,
macht im Leben etwas falsch.
SCNR,
Mareike
Mareike Ziegler schrieb:
> Ihr könnt es doch nur nicht ertragen, wenn ich Euch oder Euren
> Vorstellungen widerspreche, zur fachlichen Diskussion ist ganz
> offensichtlich keiner von Euch beiden fähig.
Au weia; eine narzisstische Regesletzerin.
Mädel, Du bist mega-gestört.
Manuel Wehrmann schrieb:
> Meine Äußerungen zum Milchzucker bezogen sich auf den
> Normalfall: gesunde Kleinkinder und gesunde Erwachsene.
Das hat wohl jeder begriffen; nur die neunmalklige Mareike
nicht.