Medizin

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Hallo

Nach Einsetzen der Zahnimplantatschrauben habe ich ein taubes Gefühl(nicht
völlig Gefühlslos) in der Unterlippe von der Mitte ein kurzes Stück nach Hinten.
Fall der Nerv angebohrt wurde wächst der wieder zusammen, müsste die vordere
Schraube(die vordere ist in wenig Knochen und am/im Nerv) dazu entfernt werden,
falls er nur gedrückt wird, ergibt sich das ohne Eingriff oder müsste auch da
die Schraube entfernt werden/genügt es sie so 1/2mm herauszuschrauben. Es wurde
uns empfohlen Vitamin B12 zu nehmen, welche Dosierung? in den
Multivitaminpräparaten sin nur 1ug drin.
Es interessieren mich auch die Erfahrungen von Leidensgenossen.
Wieviel ist 500mcg?

Ernst




Ernst Keller wrote:
> Hallo
> Es interessieren mich auch die Erfahrungen von Leidensgenossen.
> Wieviel ist 500mcg?
>


Periphere Nerven haben eine viel stärkere Kraft
zu Regeneration als früher angenommen.

Merke dir gut:
DU, und nur Du, kannst dir hier helfen!
Und nicht irgend ein Pharmaquatsch wie Vitamine
der B-Gruppe (=Placebo), oder irgendwelche Pillen mit der Vorsilbe
Neuro...

Und so gehst du vor:
Wende dich dem tauben Haut/Schleimhaut-Areal mehrmals täglich intensiv
zu!

1) Durch Reiben, Streicheln und leichtem Zwicken.
Das ist das sensorische Training.
Du mußt also Nervenreize setzen!

2) Durch Grimassieren und den intensiven(!!) Versuch, die tauben Areale
motorische anzusprechen. Das ist das motorische Training.
Auch passives Dehnen der Haut ist wichtig.

Nerven müssen gefordert werden, dann wachsen sie wieder/weiter.
Entscheidend ist das regelmäßige und ausdauernde Training!
Dann wachsen sogar viel dickere Nerven
wie zB Handnerven wieder zusammen.

Übrigens:
Solche Nervenschädigungen sind nicht so selten beim Implantieren.
Ganz einfach, weil diese feinen Nerven nicht immer da verlaufen,
wo sie es sollten laut Anatomie-Lehrbuch.
Daher verlangen manche Implanteure von den Patienten vor der OP
ein Computertomogramm der Kiefers,
in den implantiert werden soll.
(Auf dem CT sieht man die Rinne mit dem Nerv deutlich.
Der Operateur kann mit dem Lineal ausmessen, wo und wie tief
er sein Gewindeloch schneiden kann,
in das dann der Implantatsockel geschraubt wird.).

Gruss
Gerda Wilms


On Wed, 28 Nov 2007 13:57:42 +0100, Ernst Keller
wrote:

>Hallo
>
>Nach Einsetzen der Zahnimplantatschrauben habe ich ein taubes Gefühl(nicht
>völlig Gefühlslos) in der Unterlippe von der Mitte ein kurzes Stück nach Hinten.
>Fall der Nerv angebohrt wurde wächst der wieder zusammen, müsste die vordere
>Schraube(die vordere ist in wenig Knochen und am/im Nerv) dazu entfernt werden,
>falls er nur gedrückt wird, ergibt sich das ohne Eingriff oder müsste auch da
>die Schraube entfernt werden/genügt es sie so 1/2mm herauszuschrauben. Es wurde
>uns empfohlen Vitamin B12 zu nehmen, welche Dosierung? in den
>Multivitaminpräparaten sin nur 1ug drin.
>Es interessieren mich auch die Erfahrungen von Leidensgenossen.
>Wieviel ist 500mcg?
>
>Ernst


Ob der Nervenkanal angebohrt wurde, müßte doch aus der
Röntgen-Kontrollaufnehme ersichtlich sein.
Was sagt denn der behandelnde Arzt dazu?


Leo Oeler wrote:

>On Wed, 28 Nov 2007 13:57:42 +0100, Ernst Keller
> wrote:
>
>
>
>Ob der Nervenkanal angebohrt wurde, müßte doch aus der
>Röntgen-Kontrollaufnehme ersichtlich sein.
>Was sagt denn der behandelnde Arzt dazu?

Sieht nicht so aus, aber so genau sieht man das nicht. Nach den Symptomen
scheint es eher von der Schleimhaut zu kommen, allerdings sind noch 4Zähne
betroffen. Heute Morgen hatte die ganze Belegschaft eine Sitzung und es scheint
dass das entfernen der Schraube keinen Einfluss hat auf den Nerv.

Ernst


Nach Einsetzen des Zahnimplantats taub

Author: Gottfried Stutz

Gerda Wilms schrieb:
> DU, und nur Du, kannst dir hier helfen!
> Und nicht irgend ein Pharmaquatsch wie Vitamine
> der B-Gruppe (=3DPlacebo)

Was soll denn der Bl


Gottfried Stutz wrote:
> Gerda Wilms schrieb:
>> DU, und nur Du, kannst dir hier helfen!
>> Und nicht irgend ein Pharmaquatsch wie Vitamine
>> der B-Gruppe (=Placebo)
>
> Was soll denn der Blödsinn? B-Vitamine sind gar kein Placebo, und der
> OP hat richtig gehört, dass B12 die Nervenregeneration (Myelin-Hülle)
> ermöglicht. Allerdings ist die Dosis von 1ug viel zu tief -- das ist
>

Du hast offensichtlich vom Vitaminstoffwechsel allgemein
und von Vitamin B12 keine Ahnung.

I) Vitamine helfen grundsätzlich nur bei Vitaminmangel,
auch wenn Apotheker und Quacksalber gern anderers behaupten,
aus eigennützigen Gründen.

II) Du führst Vitamin B12 zur Nervengeneration an.
Ausgerechnet B12!

Erwachene Menschen speichern 2 mg Vitamin 12 in der Leber
und nochmal 2 mg außerhalb, zusammen rund 4 mg.
Dieser Vorrat reicht (bei unterbrochener Vitaminzufuhr)
für 3 Jahre!

Vitamin B12 ist also das Letzte, was der Erstposter
bei seiner Nervenläsion oder -durchtrennung jetzt braucht.

Gerda


Gerda Wilms wrote:

> Gottfried Stutz wrote:
>
>> Gerda Wilms schrieb:
>>
>>> DU, und nur Du, kannst dir hier helfen!
>>> Und nicht irgend ein Pharmaquatsch wie Vitamine
>>> der B-Gruppe (=Placebo)
>>
>>
>> Was soll denn der Blödsinn? B-Vitamine sind gar kein Placebo, und der
>> OP hat richtig gehört, dass B12 die Nervenregeneration (Myelin-Hülle)
>> ermöglicht. Allerdings ist die Dosis von 1ug viel zu tief -- das ist
>>
>
> Du hast offensichtlich vom Vitaminstoffwechsel allgemein
> und von Vitamin B12 keine Ahnung.
>
> I) Vitamine helfen grundsätzlich nur bei Vitaminmangel,
> auch wenn Apotheker und Quacksalber gern anderers behaupten,
> aus eigennützigen Gründen.
>
> II) Du führst Vitamin B12 zur Nervengeneration an.
> Ausgerechnet B12!
>
> Erwachene Menschen speichern 2 mg Vitamin 12 in der Leber
> und nochmal 2 mg außerhalb, zusammen rund 4 mg.
> Dieser Vorrat reicht (bei unterbrochener Vitaminzufuhr)
> für 3 Jahre!
>
> Vitamin B12 ist also das Letzte, was der Erstposter
> bei seiner Nervenläsion oder -durchtrennung jetzt braucht.
>

Hohe Dosierungen von Vitaminen der B-Gruppe können sehr wohl
bei Nervenstörungen helfen. Auch bei ansonsten normaler
Ernährung. Ich hatte efferente und afferente
Reizleitungsstörungen im li Bein, die nach Behandlung
keinerlei Symptome mehr machten, und auch messtechnisch
deutlich zurückgegangen waren.

Das andere ist natürlich auch sinnvoll.

Gruß,
Matthias


Matthias Voss wrote:
>
> Hohe Dosierungen von Vitaminen der B-Gruppe können sehr wohl
> bei Nervenstörungen helfen. Auch bei ansonsten normaler
> Ernährung. Ich hatte efferente und afferente
> Reizleitungsstörungen im li Bein, die nach Behandlung
> keinerlei Symptome mehr machten, und auch messtechnisch
> deutlich zurückgegangen waren.
>
>

Erfahrungen im Stile von
"Ich hatte das, dann nahm ich jenes ein,
und peng, ging es mir besser" beweisen gar nichts!

Im übrigen kann ich glaubhaft nachweisen,
weil in meinem Bekanntenkreis zigmal erfolgreich erprobt,
dass GRÜNE Gummibärchen der Marke Haribo,
täglich 7mal eingenommen, jeden viralen Schnupfen
innerhalb einer Woche zum Verschwinden bringen!

Mit großer Wahrscheinlichkeit wären deiner
"Reizleitungsstörungen" auch mit ROTEN
Gummibärchen verschwunden.

Allerdings gebe ich zu, dass eine Serie von "Vitaminspritzen",
gesetzt mit einer möglichst dicken 1er-Kanüle,
damit auch ordentlich piekst,
einen weitaus größeren Placebo-Effekt beim Patienten auslöst
als jede Großpackung Haribo.

Gerda