Hallo,
sowohl meine Frau (65), als auch ich, bekamen einige Tage nach der
Influenza-Impfung eine stärkere Bronchitis. Etwas scherer vermutlich, weil
der
Körper gleichzeitig mit der Immunisierung gegen die Influenza
beschäftigt war.
Da bei meiner Frau (anders als bei mir) der Husten auch nach 6 Wochen nicht
nachlies, konsultierte sie einen HNO-Arzt.
Dieser diagnostizierte den Magen als Ursache der aktuellen Beschwerden und
verordnete Ulnor 20 mg.
Aber auch damit nach 1 Woche keinerlei Besserung. Sie hat aber als sonstige
Symptome lediglich einen Druck hinter der Brust, kein Sodbrennen.
Der Husten tritt meist im Liegen auf.
Was wäre im Moment sinnvoll?
Gruß, Horst
Medizin
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"Horst Stolz" schrieb
im
Newsbeitrag news:hlijk3t647oe5npf10k8a7aa8ar9d0l68m@4ax.com...
> Hallo,
>
> sowohl meine Frau (65), als auch ich, bekamen einige Tage nach der
> Influenza-Impfung eine stärkere Bronchitis. Etwas scherer vermutlich,
weil
> der
> Körper gleichzeitig mit der Immunisierung gegen die Influenza
beschäftigt
> war.
> Da bei meiner Frau (anders als bei mir) der Husten auch nach 6 Wochen
> nicht
> nachlies, konsultierte sie einen HNO-Arzt.
> Dieser diagnostizierte den Magen als Ursache der aktuellen Beschwerden und
> verordnete Ulnor 20 mg.
> Aber auch damit nach 1 Woche keinerlei Besserung. Sie hat aber als
> sonstige
> Symptome lediglich einen Druck hinter der Brust, kein Sodbrennen.
> Der Husten tritt meist im Liegen auf.
> Was wäre im Moment sinnvoll?
Am sinnvollsten wäre es auf überflüssige Grippeschutzimpfungen
zu
verzichten!
http://www.impf-report.de/infoblatt/20061112-20-gute-gruende.pdf
"Thomas Former" schrieb:
> Am sinnvollsten wäre es auf überflüssige
Grippeschutzimpfungen zu
> verzichten!
Das stimmt. Auf überflüssige Impfungen sollte man verzichten. Wie
z.B.
Pocken. Die konnten damals noch ausgerottet werden, weil es noch nicht so
dämliche Impfgegner gab.
> http://www.impf-report.de/infoblatt/20061112-20-gute-gruende.pdf
Jaja. Der große Obergeleerte Tolzin.
http://esowatch.com/index.php/Hans Tolzin
Peter
Hallo Horst,
Horst Stolz schrieb:
> Dieser diagnostizierte den Magen als Ursache der aktuellen Beschwerden und
> verordnete Ulnor 20 mg.
Lies mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reflux%C3%B6sophagitis
> Aber auch damit nach 1 Woche keinerlei Besserung. Sie hat aber als
> sonstige
> Symptome lediglich einen Druck hinter der Brust, kein Sodbrennen.
> Der Husten tritt meist im Liegen auf.
Der Druck hinter der Brust (auch ohne Sodbrennen) kann ein Symptom für den
Reflux sein, das Husten beim Liegen auch.
> Was wäre im Moment sinnvoll?
Im Moment: mit Keil hochgelagert schlafen. Danach ab zum Arzt, ev. zu einem
Internisten, weiss gerade nicht, wie weit die Zuständigkeit des HNO
reicht.
Bin kein Arzt, und als Laie hätte ich Angst, mir eine chronische
Entzündung
der Speiseröhre einzufangen und würde unbedingt einen aufsuchen und
nicht
allzulage warten.
Gruß,
Peter
X-No-Archive: Yes
"Thomas Former" schrieb
> Am sinnvollsten wäre es auf überflüssige
Grippeschutzimpfungen zu
> verzichten!
> http://www.impf-report.de/infoblatt/20061112-20-gute-gruende.pdf
In dem genannten Dokument kann ich keinen Zusammenhang zwischen
husten/magen und Grippeschutzimpfung finden
On Mon, 26 Nov 2007 19:17:21 +0100, "Peter Wittwer"
wrote:
>> Aber auch damit nach 1 Woche keinerlei Besserung. Sie hat aber als
>> sonstige
>> Symptome lediglich einen Druck hinter der Brust, kein Sodbrennen.
>> Der Husten tritt meist im Liegen auf.
>
>Der Druck hinter der Brust (auch ohne Sodbrennen) kann ein Symptom für
den
>Reflux sein, das Husten beim Liegen auch.
>
>> Was wäre im Moment sinnvoll?
>
>Im Moment: mit Keil hochgelagert schlafen. Danach ab zum Arzt, ev. zu einem
>Internisten, weiss gerade nicht, wie weit die Zuständigkeit des HNO
reicht.
NMal die Kirche im Dorf lassen: das ist hausärztliches Terrain. Für
Husten ist der HNOler der Falsche. Sein Reich hört unter dem Stimmband
auf.
cu, Martin
--
Ubi bene ibi Colonia!
ROT13 for email: znegva.trexra@jro.qr
Hallo!
Martin Gerken schrieb:
> NMal die Kirche im Dorf lassen: das ist hausärztliches Terrain.
Für
> Husten ist der HNOler der Falsche. Sein Reich hört unter dem
Stimmband
> auf.
Das stimmt so nicht ganz. Grundsätzlich sollte man natürlich immer
erst
den Hausarzt des Vertrauens aufsuchen; dieser sollte aber insbesondere
bei chronischem Husten nach erfolgloser Ursachenforschung eine weitere
fachärztliche Abklärung anstreben. Je nach Konstellation kommen
dafür
zum Beispiel Lungenfachärzte (also Internisten mit pulmologischem
Schwerpunkt) oder eben auch HNO-Ärzte in Frage, da die Ursache für
Dauerhusten auch ein chronischer Reiz im Bereich des Kehlkopfs oder des
Rachens sein kann (Entzündung, Tumor...). Gelegentlich ist sogar bei
gastroösophagealem Reflux nicht das klassische "Sodbrennen" das
führende
Symptom, sondern dauernder Husten aufgrund einer sog. "Laryngitis
posterior", also einer entzündlichen Reizung des Kehlkopfs aufgrund
von
häufigem Kontakt mit Magensäure...
Grüße,
Vlado
Vlado Simeunovic schrieb:
> [...] Gelegentlich ist sogar bei gastroösophagealem Reflux nicht das
> klassische "Sodbrennen" das führende Symptom, sondern
dauernder Husten
> aufgrund einer sog. "Laryngitis posterior", also einer
entzündlichen
> Reizung des Kehlkopfs aufgrund von häufigem Kontakt mit
Magensäure...
Stimmt. Das kommt m.E. auch gar nicht soo selten vor, ein Hausarzt
sollte diese DD durchaus im Kopf haben.
Ich habe schon HNO-Ärzte erlebt, die auf Grund dieser Verdachtsdiagnose
der Patientin Maaloxan verordnet haben (da nicht verschreibungspflichtig
auf Kosten des Patienten... 50Btl. etwa 25 Euro), in der Annahme, sie
dürften kein Omeprazol verordnen bzw es würde ihr Med.-Budget
sprengen.
Sehr sinnig
Viele Grüße
Hannibal
--
"Die Wahrscheinlichkeit, eine 6 zu würfeln ist 1/6.
Bei 6 Versuchen macht das 6x1/6 = 6/6 = 1
Mit 1 bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit für ein sicheres Ereignis.
Das musst du aber nicht verstehen, Bub.", Otto