Torsten Weisert schrieb (in dsmm):
>"Auch rund 50 Jahre nach dem Contergan-Skandal ist die Sicherheit von
>Medikamenten in Deutschland mangelhaft - sagen Experten. Nach
>Einschaetzung des Bremer Gesundheitsforschers Gerd Glaeske werden
>jaehrlich 16.000 bis 25.000 Todesfaelle durch Neben- und Wechselwirkungen
>verursacht."
>http://www.sueddeutsche.de/,tt6l1/wissen/artikel/354/142045/
Mit dieser hohen Zahl kann man sich nicht abfinden. Schon gar nicht
darf man sie laenger verheimlichen und verharmlosen. Das Verheimlichen
scheint mir im Internetzeitalter auch kaum moeglich. Wir muessen
andererseits erkennen, dass diese Chemo-Quacksalberei zu unserem Leben
dazu gehoert. Die Aerzte und Apotheker kennen selbst keine ernsthaften
Alternativen, weil sie diese nicht gelernt haben. Das alte Wissen
koennte man schnell wieder erwerben, aber das ist mE nicht das
Kernproblem.
Das Kernproblem besteht mE darin, dass wir in der
Dienstleistungsgesellschaft die Verantwortung fuer unsere Gesundheit
an andere abgegeben haben. Die AErzte scheinen fuer unsere Gesundheit
zustaendig, aber diese sind ja selbst voellig hilflos. Wie Kafka sehr
richtig schreibt, ist diese Sicherheit der Aerzte nur aus
kommerziellen Gruenden vorgetaeuscht. Kein Arzt duerfte es sich
leisten dem Kranken seine Unsicherheit zu zeigen. Er waere sofort
ruiniert. Aus diesem Grunde verordnen sie mit ernsthaftem
Gesichtsausdruck wie am Fliessband ihre verheerenden Chemos.
Die einzige Alternative besteht mE darin, dass wir - jeder selbst -
unsere Gesundheit wieder selbst in die Hand nehmen, soweit wie das
ueberhaupt noch moeglich ist. Am wichtigsten ist die Ernaehrung. Keine
Lebensmittel essen, fuer die geworben wird! Obst und Gemuese haben
keine Werbung noetig. Ausserdem Drogen- und Genussmittelverzicht.
Nichts gegen ein Glaeschen Wein, Lkoer oder Bier. Wir sind aber schon
eine Gesellschaft von Nikotin- und Alkoholsuechtigen geworden.
Ausserdem ein bisschen Bewegung bzw. Sport. Die Deutschen sind
verfettet - nicht nur weil sie sich ueberfressen, sondern auch weil
sie sich zu wenig bewegen. Das ist ein erstrangiges
Gesundheitsproblem, und das zieht bei der quacksalberischen
Arbeitsweise der Aerzte eine Lawine von Chemos hinter sich her.
Otto
--
Diese empoerenden AErzte! Geschaeftlich entschlossen und in der
Heilung so unwissend, dass sie, wenn jene geschaeftliche
Entschlossenheit entfiele, wie Schuljungen vor den Krankenbetten
stuenden. Kafka
Medizin
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Am Sat, 10 Nov 2007 22:19:25 -0800 schrieb Otto:
... Keine
> Lebensmittel essen, fuer die geworben wird! Obst und Gemuese haben
> keine Werbung noetig.
Quatsch, das ist wieder der übliche ottonische Unfug. Warum soll ein
Händler, der gute Ware hat, nicht für seine Äpfel und
Kohlköpfe
werben. Er füllt damit nicht nur seine Kasse, sondern tut auch noch ein
gutes Werk für die Gesundheit. Denn schließlich sollen die Leute
animiert werden, mehr frisches Obst und Gemüse zu essen. Die Frischware
steht doch in direkter Konkurrenz zu Konserve und Fast Food. Werbung, die
das Image von Obst und Gemüse aufmotzt, ist also eindeutig ein
wertschöpfender Prozess. Nebenbei: Werbung wird von den Naturbewegten
häufig gering geschätzt (obschon die Gurus selbstredend exzessiv
werben)
- zu unrecht. Werbung steigert den Nutzen einer Ware, wo könnte dies
deutlicher werden als im Bereich der Ernährung. Werbung assoziiert, wenn
sie etwas taugt, gute Gefühle mit dem Produkt. Und es schmeckt einfach
besser, wenn man mit guten Gefühlen isst und trinkt - auch Obst und
Gemüse.
Gruß
Ulrich
- -
http://blog.ppsk.de
On 11 Nov., 09:29, Hans Ulrich Gresch wrote:
> Am Sat, 10 Nov 2007 22:19:25 -0800 schrieb Otto:
>
>> ... Keine > > Lebensmittel essen, fuer die geworben wird! Obst
und Gemuese haben> > keine Werbung noetig.
> > Quatsch, das ist wieder der uebliche ottonische Unfug. Warum soll
ein > Haendler, der gute Ware hat, nicht fuer seine Aepfel und
Kohlkoepfe > werben.
Er kann sich vielleicht an der Landstrasse hinstellen mit einem Schild
"Kohl". Wenn du das Werbung nennst? Nach meiner Meinung ist das eine
Information. Der Bauer waere voellig verwirrt, wenn er fuer die
Kohlwerbung Geldausgeben wuerde, weil er seine Kohlkoepfe bekanntlich
nicht patentieren kann... Jeder andere Kohlverkaeufer wuerde davon
provitieren. <killekille><hihi>
FGO
--
Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Kohl
X-No-archive: Yes
On 11 Nov., 21:59, Otto wrote:
> Er kann sich vielleicht an der Landstrasse hinstellen mit einem Schild
> "Kohl".
Richtig, denn wie dir Gottfriedel best
On 12 Nov., 08:10, Winfried wrote:
> X-No-archive: Yes
>
> > Er kann sich vielleicht an der Landstrasse hinstellen mit einem
Schild =
> > "Kohl".
>
> Richtig, denn wie dir Gottfriedel bestaetigen wird, hat die Farmafia
> dafuer gesorgt, dass nicht mit den gesundheitsfoerdernden Eigenschaften
>=
des Kohls geworben werden darf. Das ist echt schade, sind doch alle > Nahr=
ungsmittel eigentlich gesundheitsfoerdernd, denn sie schuetzen > schliessli=
ch vorm Verhungern. Wir erinnern uns, wie Gottfriedel > aufgejault hat, als=
er lesen musste, da