Hallo,
ich hatte eine Überweisung meines Hausarztes zum Internisten(Onkologe)
erbeten.
Als der Internist per PC meine Daten aufrief, frage er sofort wie es
meinem Arm gehe ??? -ich hatte ihn im September gebrochen.
Frage: wie kommt diese info zustande?
Der HA hatte doch nur eine Überweisung zur halbjährigen
routinemässigen
Nachsorge ausgestellt.
Funktioniert hier per KK-Karte ein Datenaustausch?
Grus Lisa
Medizin
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On 9 Nov., 12:46, Lisa Brill wrote:
> Funktioniert hier per KK-Karte ein Datenaustausch?
Ist m
On 9 Nov., 13:31, Winfried wrote:
> On 9 Nov., 12:46, Lisa Brill wrote:
> Allerdings nicht von jedem. Zumindest bei einem Feldversuch der
> Techniker-Krankenkasse muss dazu eine sog. Heilberuf-Karte in das >
Lesegeraet eingefuehrt werden, damit Daten, die normalerweise der >
Schweigepflicht unterliegen, ausgelesen werden koennen.
>
> Winfried Buechsenschuetz
Das ist ja lustig, Roland. Unterliegen diese Daten nun der
Schweigepflicht oder nicht. Plappern die schweigepflichtigen
Schulmediziner sie aus oder nicht? Das musst du als Parkuhrenableser
doch wissen, gelle?
Viele Gruesse
ins Saarland
Otto
--
"... Gefaehrlich ists, den Leu zu wecken,/ Verderblich ist des Tigers
Zahn,/ Jedoch der schrecklichste der Schrecken,/ Das ist der Mensch in
seinem Wahn..." Schiller
On Fri, 09 Nov 2007 04:31:19 -0800, Winfried
wrote:
>> Funktioniert hier per KK-Karte ein Datenaustausch?
>
>Ist möglich, soweit ich weiß, wird das aber noch nicht
flächendeckend
>durchgeführt. Auf dem Chip der KK lassen sich schon Befunde
>abspeichern und wieder auslesen.
Das ist Zukunftsmusik.
Es könnte aber sein, daß er vom Krankenhaus einen Befundbericht
erhalten
hat, weil Du ihn angegeben hast und in dem KH-Vertrag auch irgendwo im
Kleingedruckten die Datenweitergabe an den HA zugestimmt hast.
>Allerdings nicht von jedem. Zumindest bei einem Feldversuch der
>Techniker-Krankenkasse muß dazu eine sog. Heilberuf-Karte in das
>Lesegerät eingeführt werden, damit Daten, die normalerweise der
>Schweigepflicht unterliegen, ausgelesen werden können.
Feldversuch - aber da würde er wissen, wenn er Teilnehmer wäre.
Außerdem
kommt man ohne Einverständnis des Patienten nicht an die Daten.
cu, Martin
--
Ubi bene ibi Colonia!
ROT13 for email: znegva.trexra@jro.qr
Winfried schrieb:
> On 9 Nov., 12:46, Lisa Brill wrote:
>
>> Funktioniert hier per KK-Karte ein Datenaustausch?
>
> Ist möglich, soweit ich weiß, wird das aber noch nicht
flächendeckend
> durchgeführt. Auf dem Chip der KK lassen sich schon Befunde
> abspeichern und wieder auslesen.
>
> Allerdings nicht von jedem. Zumindest bei einem Feldversuch der
> Techniker-Krankenkasse muß dazu eine sog. Heilberuf-Karte in das
> Lesegerät eingeführt werden, damit Daten, die normalerweise der
> Schweigepflicht unterliegen, ausgelesen werden können.
>
> Winfried Büchsenschütz
>
>
Hallo Martin,
> Das ist Zukunftsmusik.
> Es könnte aber sein, daß er vom Krankenhaus einen Befundbericht
erhalten
> hat,
den hat der Hausarzt bekommen - ich war mit einer Überweisung beim
Internisten.
Ob der Hausarzt dem Internisten - allein aufgrund einer Überweisung das
aktuelle Gesamtgeschehen mitteilt? ist doch sehr unwahrscheinlich? oder
doch?
LG Lisa
On Sun, 11 Nov 2007 10:58:58 +0100, Lisa Brill
wrote:
>> Das ist Zukunftsmusik.
>> Es könnte aber sein, daß er vom Krankenhaus einen
Befundbericht erhalten
>> hat,
>
>den hat der Hausarzt bekommen - ich war mit einer Überweisung beim
>Internisten.
>
>Ob der Hausarzt dem Internisten - allein aufgrund einer Überweisung
das
>aktuelle Gesamtgeschehen mitteilt? ist doch sehr unwahrscheinlich? oder
>doch?
Kann man nicht allgemein beantworten - es gibt immer bessere
Praxissoftware, die auf Knopfdruck ohne viel Arbeit einen
Komplettbericht erstellt.
cu, Martin
--
Ubi bene ibi Colonia!
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Hallo!
Lisa Brill schrieb:
> Ob der Hausarzt dem Internisten - allein aufgrund einer Überweisung
das
> aktuelle Gesamtgeschehen mitteilt? ist doch sehr unwahrscheinlich? oder
> doch?
Genau genommen wäre es sogar wünschenswert, zusätzlich zu den
sehr knapp
gehaltenen Einweisungs- und Überweisungsscheinen einen
ausführlicheren
Bericht mit der Vorgeschichte, Medikation, aktuellen Problematik usw.
mitzuschicken bzw. per Fax / Internet / Post zur Verfügung zu stellen.
Leider machen das die allermeisten Hausärzte nicht, einige wenige sorgen
aber tatsächlich gewissenhaft dafür, daß mitbehandelnde
Fachärzte nicht
jedesmal ganz von vorne anfangen müssen...
Die bereits angesprochene "Elektronische Gesundheitskarte" gibt es
zur
Zeit nur als Modellversuch in einigen wenigen Regionen Deutschlands und
ist technisch nicht identisch mit der herkömmlichen Chipkarte der
gesetzlichen Krankenkassen. Somit ist mit Sicherheit in Deinem Fall
keine Datenübermittlung per Chipkarte erfolgt.
Grüße,
Vlado