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http://idw-online.de/pages/de/news34038

Wie sieht artgerechte menschliche Ernaehrung aus?
<snip>
Zahlreiche Indizien aus der Stoffwechselforschung und aus der
Epidemiologie weisen eindruecklich darauf hin, dass die
"Steinzeitdiaet" die "artgerechte" Ernaehrung ist, die unsere Gene
fuer richtig befinden und uns moeglicherweise vor
Zivilisationskrankheiten am besten schuetzt.
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Erst mit der Einfuehrung des Ackerbaus vor wenigen tausend Jahren
standen ploetzlich Kohlenhydratquellen in groesserem Masse zur
Verfuegung. Im Verhaeltnis zur Zeitspanne, in der die Evolution uns
zum Homo sapiens machte, ist das wie ein Lidschlag im Zeitraum eines
Tages. In all den Jahrhunderttausenden zuvor sammelte man in
fruchtbaren Zeiten Beeren und wilde Fruechte, Pilze und Nuesse. Und
man jagte kleines und grosses Getier: Fleisch war hoch begehrt und
dominierte die Kost, waehrend Kohlenhydrate immer knapp waren.

So war die Essensbeschaffung und -zubereitung immer mit viel Muehe und
Bewegung verbunden. Und was es zu essen gab, bestimmte allein die
Umwelt. Wo waren damals Mehlspeisen und Mueesli, wo das taegliche
Brot? Gab es Pasta oder Patnareis, Kartoffeln oder Knoedeln? Ass man
Chips und Crunch?

Die Gene haben sich im Laufe von Hundertausenden von Jahren an die
vorgegebenen Umweltbedingungen angepasst und damit optimale
UEberlebenschancen geschaffen. So wurde der Mensch mit speziellen
Funktionen ausgestattet, um in einer kohlenhydratarmen Welt zu
bestehen. Doch seit der industriellen Revolution ist die evolutionaere
Einheit - Ernaehrung durch Bewegung - auseinandergerissen. Zudem sind
ausgerechnet Kohlenhydrate zur dominierenden Nahrungsquelle in der
industrialisierten Welt geworden. Doch unsere Gene haben nicht den
Hauch einer Chance gehabt, sich dieser biologisch ueberstuerzten
Entwicklung anzupassen. Sie funktionieren immer noch wie zu Urzeiten.
Und das bekommt uns heute schlecht. Wir tappen in die
"Ernaehrungsfalle": Viel essen, das Falsche essen und sich dazu nicht
mehr bewegen. Die "Strafe" folgt auf dem Fuss: Syndrom X!

<snip> Das Ernaehrungsmotto der Zukunft muss heissen: zurueck zur
artgerechten, zur natuerlichen Ernaehrung, wie sie vor der Agrarkultur
war, zurueck zu dem, was unsere Gene fuer "richtig befinden" "




Brigitte wrote:

> http://idw-online.de/pages/de/news34038
>
> Wie sieht artgerechte menschliche Ernaehrung aus?

> <snip> Das Ernaehrungsmotto der Zukunft muss heissen: zurueck zur
> artgerechten, zur natuerlichen Ernaehrung, wie sie vor der Agrarkultur
> war, zurueck zu dem, was unsere Gene fuer "richtig befinden" "


Also die letzte Kuh, die ich gewildert hatte, fand ich
ziemlich zäh.

Gruß,
matthias


Brigitte wrote:

> .... Die Gene haben sich im Laufe von Hundertausenden von Jahren an die
> vorgegebenen Umweltbedingungen angepasst und damit optimale
> UEberlebenschancen geschaffen...

Und nachdem die Anpassung kaum schlagartig mit dem heutigen Tage zum
Erliegen gekommen sein duerfte, wird sich der Genpool also auch weiterhin
nach den Umweltbedingungen ausrichten. Was schliesst Du daraus?
(Nicht, dass Du nun eine Antwort darauf gibst).


Am 30.10.2007 09:31:07 schrieb Brigitte:


> <snip> Das Ernaehrungsmotto der Zukunft muss heissen: zurueck zur
> artgerechten, zur natuerlichen Ernaehrung, wie sie vor der Agrarkultur
> war, zurueck zu dem, was unsere Gene fuer "richtig befinden" "

das wird natürlich auch das Problem mit den leeren Rentenkassen schlagartig
lösen, wenn die Lebenserwartung wieder auf Steinzeitniveau sinkt.





--
cu | |
|olger


Die Steinzeit-Mangelern


On 30 Okt., 18:47, Gottfried Stutz wrote:
> Die Steinzeit-Mangelernaehrung war genauso wenig artgerecht und genauso > ungesund wie die heutige McD-Mangelernaehrung. Weil beide nach dem > Motto "was gibts" statt "was brauchts" gehen!

Wer haette denn den Neandertalern geben sollen, was sie brauchen, Herr
Eidgenosse?

Es ist umgekehrt. Der menschliche Organismus hat sich ueber einen
langen Zeitraum an die Lebensbedingungen angepasst. Wenn nun heute die
Lebensbedingungen ploetzlich geaendert werden, dann ist der Mensch
unzureichend angepa?t. Was ist dir daran unklar?

Otto
--
Der Rabe, der den Kormoran nachahmt, muss viel Wasser schlucken. Japan


Otto schrieb:
> Wer haette denn den Neandertalern geben sollen, was sie brauchen, Herr
> Eidgenosse?

Da war eben niemand, aber heute g


X-No-archive: Yes

On 30 Okt., 18:47, Gottfried Stutz wrote:
> Die Steinzeit-Mangelern