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Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: Karina Schmidt

Hallo Petra,


> > Die Idee Therapie zu beginnen finde ich grunds




Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: Heidi Heller

Karina Schmidt:

> Es
> haben sich Mechanismen, Rituale in eure Beziehung und Verhalten
> eingeschlichen.

In das Universum: exakt.

Es ist alles nicht mehr so rein wie früher, vor dem Urknall.


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: M. A. Specka

On Wed, 24 Oct 2007 15:04:19 -0700, Petra wrote:

> Kann man hier bereits von Alkoholismus sprechen?

Wie relevant ist es letztlich, ob erine solche Bezeichnung/Diagnose
zutreffend ist oder nicht? Wenn die Antwort lautet "nein, man kann
nicht von Alkoholismus sprechen" ändert das nichts an der höchst
bedeutsamen Tatsache, dass Dir das Trinkverhalten Sorge macht,
dass Dich das Trinkverhalten schädigt, dass das Trinkverhalten
Eure Beziehung ruiniert.

>Hat jemand einen Tipp, wie ich das Thema angehen kann, dass er nicht
>abblockt?

Das muss wohl erst noch erfunden werden. Wie wäre es, wenn
Du konkreten Rat bei einer Beratungseinrichtung holst, das kannst
Du die Sachlage auch noch genauer schildern als es in einer NG
möglich ist. Solche Einrichtungen sind häufig auch telefonisch
zur Verfügung stehend, siehe örtliche Tageszeitung/örtliches
Telefonbuch.

> Er sieht sein Problem nicht, wenn ich es anspreche, obwohl
>ich denke, dass er eigentlich weiÃź, dass er zu viel trinkt...

Naja, , "zu viel" ist auch Ansichtssache, und die Ansichten des
Trinkers und des Partners gehen da schon mal gerne auseinander --
jeder Trinker kennt genug Leute, im Vergleich zu denen er
durchschnittlich bis massvoll trinkt.

Klassisches Psychosprech wäre was in Richtung Etikettierungen zu
vermeiden und konkret beim Verhalten und seiner Wirkung auf Dich
zu bleiben, so ala "Du tust X und mir wird/ich fühle Y dabei". Ist
bei so einem Reizthema aber auch nicht das Allheilmittel gegen
Streit.

Viele GrÃ¼Ãźe

Michael


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: M. A. Specka

On Thu, 25 Oct 2007 17:03:10 +0200, Heidi Heller
wrote:

>> Er trinkt kaum "harte" sachen, eben überw. Bier...
>
>Unwichtig, in welcher Form der Ethanol (Ã


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: Heidi Heller

M. A. Specka:

>> Unwichtig, in welcher Form der Ethanol (Äthanol) ins Blut
>> kommt, es zählen nur die Promille...
>
> Was Folgeschäden betrifft, ergibt die Art der Getränke allerdings
> schon einen erheblichen Unterschied.

Klar, jeden morgen eine Flasche Wodka ex in den Magen rein
tut diesem auf die Dauer nicht gut...


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: M. A. Specka

On Fri, 26 Oct 2007 11:23:04 +0200, Heidi Heller
wrote:

>>> Unwichtig, in welcher Form der Ethanol (Ã


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: M. A. Specka

On Thu, 25 Oct 2007 20:10:27 +0200, Alkmene
wrote:

>Das ist typisch. Aber ohne Krankheitseinsicht geht es nicht.

Ob es eine Krankheit Alkoholismus giibt, ist
Auffassungssache und historischem Wandel
unterworfen. Dass es -- je nach Fall, und der hier
verhandelte ist ja nur in Ausschnitten und aus
einer Perspektive bekannt - auch ohne die Einsicht
in eine "Krankheit" geht, ist allerdings unzweifehaft.

Vielleicht hat diese Krankheit/Einsicht-Ding ja tatsächlich
schon nützliches hervorgebracht, vielleicht ist es auch
wietgehend eine Verschwendung von Energie...

Viele GrÃ¼Ãźe

Michael


--
"Science is a process, not facts."


Petra schrieb:
>>> Mein Rat w