Medizin

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Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: "Anja Länge"

Heidi Heller wrote:

> Red doch nicht solch einen verdammten Stuß.
>
> Nicht alle Leute leben in einer verblödeten Traumwelt, so wie du.
>
> Andere Leute wollen mit ihrer Umgebung vernünftig "haushalten", und
> nicht alle Helden der Kinofilme, die sie mal gesehen haben,
> nachspielen, um sich dann, wie Don Quichote solange einsam für einen
> Helden zu halten, bis der Heiland diesen sinnlosen Jammer beendet.
>
> Erzähl deine gefährlichen Wahnideen deinem Friseur.

Du hattest eine schwere Kindheit und hast keine Freunde? Möchtest du darüber
reden?


Anja




Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: Heidi Heller

Anja Länge:

> Du

Du bist total verblödet, über dieses Faktum können wir reden.


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: "Anja Länge"

Heidi Heller wrote:

> Du bist total verblödet, über dieses Faktum können wir reden.

tsts... und in der schweren Kindheit nicht mal eine Erziehung genossen.
Armes kleines Tucktuck...


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: "Ernst Sauer"

Petra wrote:

> Es bleibt, wie oben schon mal erwähnt, etwa bei der Menge Alkohol.
> Schnaps, etc. kommt sehr selten hinzu, davon geht, Gott se Dank, keine
> weitere gefahr aus.

Das ist doch schon mal eine gute Nachricht.

> Auch Verstecke hab ich bisher noch nbicht entdeckt, und ich habe noch
> keinen Alkohol verschwinden lassen, das finde ich komisch.

Auch eine gute Nachricht.

> Komme ich dann spätabends heim, kann ich mit ihm
> absolut nichts mehr bereden, weil ich merke, dass es wieder mal "so
> weit" ist. Das frustet mich sehr.

Ist es zwingend, dass Du so spät kommst?
Wenn jemand alleine ist, kommt er auf dumme Gedanken.

> Vom Prinzip her sind wir zufrieden miteinander.

Wieder eine gute Nachricht.

>> Therapie ...
>>> Nein, das würde Eurer Beziehung vermutlich schaden, vielleicht
>>> würde es sie sogar zerstören.
>
> Warum?

Eine Therapie hilft vielleicht einem kranken Menschen, ihr 2 beide
seid nicht krank, ihr habt ein eher kleines Alltagsproblem. Bei
solchen Probleme sind Therapeuten völlig überfordert und machen
dann aus einer Mücke schnell einen Elefanten.

>
> Willst Du dieses Risiko eingehen
>>> bei therapeutischen Erfolgsaussichten die gegen Null gehen?
>>> Versuche lieber Freunde zu aktivieren, die Euch lautlos helfen.
>
> Dann müsste ich sein Problem vor Freunden offen legen? Mache ich
> nicht, ich will ihn doch auch nicht lächerlich machen?!!

Du musst ja das Problem nicht übertreiben, behandle es auf der Ebene,
auf der man über gesunde Ernährung spricht.

So wie Du es dargestellt hast, sehe ich nicht, dass Dein Freund
Alkoholiker ist oder es in naher Zukunft wird.
Alkoholiker brauchen harte Sachen und trinken oft heimlich.
Ein, zwei vielleicht auch drei Bierchen am Abend verträgt ein
gestandenes Mannsbild schon. Versuche, ihn mit weiblichen Tricks
auf ein Niveau zu bringen, bei dem man auch noch Auto fahren
darf. Wenn es gelegentlich mehr ist, dann mache auch kein Drama draus.
Natürlich ist Alkohol schädlich, aber das ist ein gesellschaftliches
Problem, dass Du alleine nicht lösen kannst.

Mit Gruß
Ernst Sauer


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: Karina Schmidt

Hallo Petra,

> Kann man hier bereits von Alkoholismus sprechen?

Es gibt keine eindeutige Definition von Alkoholismus, d.h. aber einer
bestimmten konsumierten Menge ist man abh


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: "Pascal Meister"

"Petra" schrieb im Newsbeitrag
news:1193322499.840417.156530@57g2000hsv.googlegroups.com...

>> Wenn Du schreibst, dass Du familiär in Sachen Alkoholabhängigkeit
>> vorbelastet bist, dann solltest Du Dich mal um Deine (geistige)
>> Gesundheit
>> kümmern. Es gibt den Begriff der "Co-Abhängigkeit".
>>
>> Solange Dein Thema nicht gelöst ist, kannst Du einerseits Deinem jetzigen
>> Partner nicht wirklich helfen - und würdest bei
>
> Das Thema ist bei mir eher aus gesundem Menschenverstand
> (Schlussfolgerung aus dem Erlebten) negativ besetzt. Und: Ich trinke
> nicht, weil ich Alkohol schlicht nicht mag .

Entschuldige, falls mein Posting missverständlich rübergekommen ist. Es geht
doch nicht um Deinen Alkoholkonsum!

Eine sachliche Darstellung zum Begriff der "Co-Abhängigkeit" gibts z.B. bei
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abhängigkeit#Co-Abh.C3.A4ngigkeit im Zusammenhang mit Abh.C3.A4ngigkeitserkrankung

oder hier
http://www.a-pawelzik.de/Fur Angehorige/Co-Abhangigkeit/co-abhangigkeit.html

Gruss Pascal


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: Friedrich Bartel

Pascal Meister schrieb:
> "Friedrich Bartel" schrieb im Newsbeitrag
> news:47207b00$0$4578$6e1ede2f@read.cnntp.org...
>
>>> Wenn Du schreibst, dass Du familiär in Sachen Alkoholabhängigkeit
>>> vorbelastet bist, dann solltest Du Dich mal um Deine (geistige)
>>> Gesundheit kümmern. Es gibt den Begriff der "Co-Abhängigkeit".
>> Was hat denn ihre Abstinenz und in Deinen Augen,
>> Gesellschaftsunfähigkeit,
>
> Davon habe ich absolut nichts geschrieben - und natürlich auch nichts über
> ihre eigene Abstinenz.
Die Erläuerung was Abstinenz bedeutet findest du hier.
http://de.wikipedia.org/wiki/Abstinenz

Nun, es kommt so aus ihrem Posting rüber, das sie aufgrund der
eigenen Erfahungen in ihrer Famlilie keinen Alkohol trinkt.
Zitat: Ich trinke gar nicht ....

>
>> weil sie weiß wohin das führen kann,
>> mit seinem Alkoholproblem zu tun?
>> Gerade sie weiß mehr darüber als Du, weil sie es in ihrer
>> Familie mitbekommen hat und aus dem Grund den Alkohol meidet.
>
> Letzteres bezweifle ich nicht. Wenn man aber mental zu tief drinsteckt in
> einer Situation, ist es schwierig, sich Handlungsspielräume zu schaffen.
Wo steht das das sie mental tief drinsteckt?
Einem Menschen, der aus einer Familie stammt in der Vater oder
Mutter mit Alkoholprobleme hatte, würde ich nie auf den Kopf
zusagen, das er ein Trauma aufgebaut hätte, welches ihm
verhindert damit die Probleme seines Lebensgefährten klar zu
analysieren.

Sie hat gefragt was man machen kann. Die Co-Abhängigkeit sehe
ich nicht gegeben, da sie nichts verheimlicht.

Mag sein, das es Familien gibt die sich nicht zu helfen wissen
und das Saufen des Vaters vor anderen verbergen, weil er sie als
Ernährer bedroht oder tyrannisiert. Das ist hier nicht
gegeben.

Wenn der Mann kein Einsehen hat, ab zur Entzugsklinik.
Jeder Arzt würde ihr dasselbe raten. Aber sie nicht als selber
krank darstellen.
>
>> Das kommt jetzt aber so rüber, das man sie dafür therapieren soll, damit
>> sie sein beginnendes Alkoholproblem als
>> gesellschaftsfähig und normal ansieht?
>>
>> Wie krank ist das denn?
>
> Therapieren ist ein zu hartes Wort. Es geht um einen Lernprozess - welche
> Verhaltensmöglichkeiten offen stehen und wie der eigene Hintergrund
> dreinspielt.
Therapie ist genau das Wort, das ihrem Lebensgefährten
nahegebracht werden sollte, denn er kann seinen Alkoholgenuss
scheinbar nicht mehr selbst vermindern. Sie selbst sieht seinen
Leiden, warum sollte sie das was sie sieht in der
Co-Abhängigkeit wegthererapieren?

Damit würdest du imho einen gesunden Mensch, der keinen Alkohol
trinkt als krank darstellen und den Alkoholiker als gesunden
Menschen.
>
> Ich kann der Betroffenen wirklich nur empfehlen, sich mit dem Thema der
> "Co-Abhängigkeit" auseinander zu setzen. Mit Google lassen sich dazu viele
> Texte finden, und es gibt auch Bücher.
Mag sein, das es dir geholfen hat, jeder Mensch ist anders.
Ich empfehle Togal. :-)
>
> Gruss Pascal
>
>
vG

Friedrich


Alkoholabhängig...ja oder nein?

Author: Friedrich Bartel

Anja Länge schrieb:

> Armes kleines Tucktuck...
>
Wie süß. Ist hier der Streichelzoo? :-)