Hallo, ich war vor einigen Wochen im Gebirge, unter anderem auch auf der
Zugspitze (knapp 3000 m), und nach ca. einer Stunde auf dem Gipfel hatte
ich plötzlich Schmerzen in den Beinen, ähnlich Muskelkater. Kann so
etwas durch die Höhe hervorgerufen werden? (Ich bin nicht raufgelaufen,
sondern mit der Bahn hochgefahren, ein echter Muskelkater ist also
unwahrscheinlich.)
CS
Medizin
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Carsten Schmidt schrieb:
> Hallo, ich war vor einigen Wochen im Gebirge, unter anderem auch auf der
> Zugspitze (knapp 3000 m), und nach ca. einer Stunde auf dem Gipfel hatte
> ich plötzlich Schmerzen in den Beinen, ähnlich Muskelkater. Kann
so
> etwas durch die Höhe hervorgerufen werden? (Ich bin nicht
raufgelaufen,
> sondern mit der Bahn hochgefahren, ein echter Muskelkater ist also
> unwahrscheinlich.)
>
> CS
Dünne Luft, mehr Anstrengung als im Tal. Kommt darauf an wieviel
du in normalen Ebenen zu Fuß unterwegs bist.
Friedrich
Friedrich Bartel schrieb:
> Dünne Luft, mehr Anstrengung als im Tal. Kommt darauf an wieviel du
in
> normalen Ebenen zu Fuß unterwegs bist.
Ich mache keinen Sport, finde mich auch nicht besonders fit, kann aber
ohne Probleme 20 km laufen, auch ohne Probleme hinterher. Wenn ich also
nächstes Jahr gelegentlich beruflich im Himalaja zu tun habe, sollte ich
vielleicht anfangen, jetzt bereits mehr zu laufen (z.B. zur Arbeit zu
Fuß statt mit dem Fahrrad etc..)?
CS
Carsten Schmidt schrieb:
> Wenn ich also nächstes Jahr gelegentlich beruflich im Himalaja zu
tun
> habe, sollte ich vielleicht anfangen, jetzt bereits mehr zu laufen (z.B.
> zur Arbeit zu Fuß statt mit dem Fahrrad etc..)?
Ja man, das muss du doch selber wissen. Fittnes schadet theoretisch nie,
damit aber einer möglichen Höhenkrankheit vorzubeugen ist,
zweifelhaft, wenn
man grundsätzlich anfällig ist.
Google bitte selber unter dem Stichwort "Höhenkrankheit".
Gruß,
Peter
--
"Die Wahrscheinlichkeit, eine 6 zu würfeln ist 1/6.
Bei 6 Versuchen macht das 6x1/6 = 6/6 = 1
Mit 1 bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit für ein sicheres Ereignis.
Das musst du aber nicht verstehen, Bub. "Otto"
> Wenn ich also nächstes Jahr gelegentlich beruflich im Himalaja zu tun
habe, sollte ich vielleicht anfangen, jetzt bereits mehr zu laufen (z.B.
zur Arbeit zu Fuß statt mit dem Fahrrad etc..)?
Auf jeden Fall rechtzeitig Reismediziner und ggf. Sportmediziner
konsultieren und LANGSAM an die Höhe gewöhnen.
Carsten Schmidt schrieb:
> Ich mache keinen Sport, finde mich auch nicht besonders fit, kann aber
> ohne Probleme 20 km laufen, auch ohne Probleme hinterher. Wenn ich also
> nächstes Jahr gelegentlich beruflich im Himalaja zu tun habe, sollte
ich
> vielleicht anfangen, jetzt bereits mehr zu laufen (z.B. zur Arbeit zu
> Fuß statt mit dem Fahrrad etc..)?
Ich bin kein Mediziner, habe aber als Bergsteiger etwas Laienwissen zur
Höhenkrankheit. Ein Mediziner möge mich berichtigen, falls Folgendes
falsch ist:
1) Die Bayrischen Alpen sind nicht so hoch, dass Höhenkrankheit dort ein
übliches Problem ist. Es soll aber besonders anfällige Menschen
geben,
die bereits auf Höhen von etwa 3000 m höhenkrank werden können.
Theoretisch wäre das also auch bei dir möglich.
2) Deine Symptome sind untypisch für die Höhenkrankheit. Typischer
wären
Übelkeit und erhöhter Herzschlag.
3) Falls es dennoch Höhenkrankheit war, kannst du ihr zukünftig nicht
durch körperliches Training im Tiefland vorbeugen. Die Höhenkrankheit
betrifft Trainierte wie Untrainierte gleichermaßen. Man kann ihr nur
durch langsame, aktive Höhenanpassung vorbeugen. Also wenn du
tatsächlich schon in den Bayrischen Alpen höhenkrank wirst und willst
im
Himalaya arbeiten, dann solltest du nicht direkt in den Himalaya
fliegen, sondern aus der Gangesebene gemächlich nach oben wandern.
Vermutlich wird dir dafür die Zeit fehlen.
Beste Grüße
Dirk
Gottfried Stutz schrieb:
> Venenproblem? Einschnürende Wandersockenränder?
Nope, keine Venenprobleme.
CS