Hallo,
mein Neurologe hatte mir eine Überweisung geschrieben für ein NMR
Kopf.
Wieviel Bezeichnungen gibt es eigentlich noch dafür? Man hat mich
dafür
in eine enge Röhre geschoben und schon mit diesem Tatbestand ca. eine
halbe Stunde lang ununterbrochen gequält.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kernspintomographie,
Computertomographie, CRT, CMT oder sonstnoch irgendwelchen
Bezeichnungen? Gesagt hat mir vorher niemand was da genau eigentlich
gemacht wird.
Und ich werde mich niemals mehr ununterbrochen eine halbe Stunde lang in
eine solche Röhre schieben lassen bevor überhaupt jemand mit mir
redet,
das erklärt und folgendende Fragen beantwortet sind:
1. Warum erfährt man nicht vorher wie lange man ungefähr gequält
werden
soll? Natürlich kommt es einem immer länger vor, aber wenn man nichts
weiß und an 5 Minuten denkt, dann ist eine halbe Stunde länger als
zwei
Ewigkeiten.
2. Warum gibt keine Gesprächsmöglichkeit zwischen dem armen Schwein
in
der Röhre und irgendeinem der "Aufseher"? Die Klingel ist
blöd und soll
ja möglichst "nicht" benutzt werden.
3. Wenn es vielleicht aus technischen Gründen keinen Dialog geben kann,
warum gibt es nicht alle paar Minuten (so 5-7 Min.), mal eine
Unterbrechung, damit man weiß daß da überhaupt noch jemand da
ist, man
nicht nur mit der Maschine alleine gelassen wurde, und einem sagt wie
lange man noch aushalten soll?
Daß eine Unterbrechung möglich ist hat man ja demonstriert. 5
Sekunden
bevor ich endgültig die Klingel drücken und mich endgültig
verabschieden
wollte, fuhr man mich plötzlich aus der Röhre und fragte mich ob ein
Kontrastmittel gespritzt werden darf und dann dauert es nur noch 5
Minuten. Und die 5 Minuten hat man sogar ziemlich genau eingehalten.
Jedenfalls werde ich an diesen patientenunfreundlichen Ort niemals mehr
zurückkehren. Gibt es eigentlich patientenfreundlichere Orte, die die
gleichen Untersuchungen durchführen?
Gruß Horst
Medizin
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Horst Fischer schrieb:
> Hallo,
>
> mein Neurologe hatte mir eine Überweisung geschrieben für ein
NMR Kopf.
> Wieviel Bezeichnungen gibt es eigentlich noch dafür? Man hat mich
dafür
> in eine enge Röhre geschoben und schon mit diesem Tatbestand ca.
eine
> halbe Stunde lang ununterbrochen gequält.
>
> Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kernspintomographie,
> Computertomographie, CRT, CMT oder sonstnoch irgendwelchen
> Bezeichnungen? Gesagt hat mir vorher niemand was da genau eigentlich
> gemacht wird.
Das erste ist ein CCT, dann gibt es noch ein CCT mit
Kontrastmittel, um eine bessere Abgrenzung der Hirnteile zu
Fremdkörpern oder Flüsssigkeiten auf dem Bild zu erreichten.
Das CCT ist ein Ring, der sich im Innern dreht und gekühlt
werden muss. Der ganze Raum ist kühl. Jedenfalls das Ding in
unserem Krankenhaus.
http://www.netdoktor.de/ratschlaege/untersuchungen/ctscanning.htm
MRT, Magnet Resonanz Tomographie, deine Röhre. Aufenthaltszeit
bis zu 30 Minuten. Und das Ding ist auch laut.
http://www.nierenbuch.de/2 untersuchung/344
kernspintomographie.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie
PET Positronen-Emissions-Tomographie
http://de.wikipedia.org/wiki/Positronen-Emissions-Tomographie
All diese Geräte dienen dazu, bessere Bilder vom Körperinneren
anzufertigen, als ein Röntgenbild.
Es sind Schnittebenenbilder und Einzelaufnahmen vom innern,
während die Röntgenaufnahm nur ein Profilbild der
Körperteildurchleutung zeigt.
>
> Und ich werde mich niemals mehr ununterbrochen eine halbe Stunde lang in
> eine solche Röhre schieben lassen bevor überhaupt jemand mit mir
redet,
> das erklärt und folgendende Fragen beantwortet sind:
Vorher fragen, oder informieren. Wie du es jetzt tust.
>
> 1. Warum erfährt man nicht vorher wie lange man ungefähr
gequält werden
> soll? Natürlich kommt es einem immer länger vor, aber wenn man
nichts
> weiß und an 5 Minuten denkt, dann ist eine halbe Stunde länger
als zwei
> Ewigkeiten.
Was soll das bringen? In den Geräten gibt es keine Uhren. Sicher
man hätte dir sagen können, das du eine halbe Stunde darin
liegen sollt. Aber dein Zeitgefühl wird das auf zwei Stunden
ausdehnen.
>
> 2. Warum gibt keine Gesprächsmöglichkeit zwischen dem armen
Schwein in
> der Röhre und irgendeinem der "Aufseher"? Die Klingel ist
blöd und soll
> ja möglichst "nicht" benutzt werden.
Sobald du dich bewegst, verwischen die erzeugten Bilder.
Wenn man ein Röntgenbild von der Lunge anfertigt soll man auch
nicht atmen, wenn das Bild geschossen wird.
Die Bilder sind Schnittebenenbbilder, welche nur im ruhigen
Zustand genauer erzeugt weden können. Sobald du den den Mund
aufmachst und anfängst zu sprechen, bewegt sich der Kopf hin und
her. Die Arbeit ist dann für die Katz.
>
> 3. Wenn es vielleicht aus technischen Gründen keinen Dialog geben
kann,
> warum gibt es nicht alle paar Minuten (so 5-7 Min.), mal eine
> Unterbrechung, damit man weiß daß da überhaupt noch
jemand da ist, man
> nicht nur mit der Maschine alleine gelassen wurde, und einem sagt wie
> lange man noch aushalten soll?
Man könnte dir ein Schlafmittel geben, dir den Körper und Kopf
fixieren. Aber das wäre zu gefährlich, weil es Patienten gibt
die auf das Kontrastmittel allergisch reagieren. Reaaktionen
könnten auch im innern der Maschine erfolgen, deshalb die
Alarmklingel.
>
> Daß eine Unterbrechung möglich ist hat man ja demonstriert. 5
Sekunden
> bevor ich endgültig die Klingel drücken und mich endgültig
verabschieden
> wollte, fuhr man mich plötzlich aus der Röhre und fragte mich ob
ein
> Kontrastmittel gespritzt werden darf und dann dauert es nur noch 5
> Minuten. Und die 5 Minuten hat man sogar ziemlich genau eingehalten.
Kontrastmittel brauchen eben so lange bis sie sich verteilt
haben. Die Zeit muß auch vom Röntgenarzt eingehalten werden,
schon allein um zu beobachten, ob du nicht auf das Zeugs
allergisch reagierst.
>
> Jedenfalls werde ich an diesen patientenunfreundlichen Ort niemals mehr
> zurückkehren. Gibt es eigentlich patientenfreundlichere Orte, die die
> gleichen Untersuchungen durchführen?
Geistheiler, Schamanen, schwarze und weiße Magier.
Oder einfach nicht zur Untersuchung gehen. Dann weiß man auch
nicht was man hat. :-)
>
> Gruß Horst
Friedrich
Hallo Horst.
Aus deinem Posting lese ich heraus, dass Du über den aus deiner Sicht
nicht optimalen Ablauf der Untersuchung aufgebracht bist, was ich auch
verstehen kann. Sicherlich hätte von medizinischer Seite einiges besser
laufen können (s.u.); trotzdem möchte ich dich darauf hinweisen, dass
durch eine Intervention von deiner Seite auch einiges hätte
anders/besser laufen können. Schliesslich hast Du alles mit dir machen
lassen, ohne mal nachzufragen, angefangen bei deinem Arzt, wo Du einer
Untersuchung zugestimmt hast, ohne genau zu wissen, was dort genau
geschieht.
> mein Neurologe hatte mir eine Überweisung geschrieben für ein
NMR Kopf.
Nuclear Magnetic Resonnance; ist in Europa eine nicht sehr gebräuchliche
Bezeichnung für eine MRT.
> Man hat mich dafür
> in eine enge Röhre geschoben und schon mit diesem Tatbestand ca.
eine
> halbe Stunde lang ununterbrochen gequält.
Vom Personal (und bereits schon von deinem Neurologen) hätte ich
erwartet, dass Du über diesen doch sehr zentralen Umstand aufgeklärt
wirst und dir bei Bedarf entsprechende Hilfen angeboten werden
(Sedation; Umlenkspiegel über dem Kopf, damit Du aus der Röhre
herausblicken kannst; ...). Hier haben die Fachleute versagt.
Dein Versagen liegt IMO darin, dich ohne Widerrede in eine enge Röhre
schieben zu lassen; schliesslich hast Du ja spätestens vor dem
Hereinfahren gesehen resp. bemerkt, was da auf dich zukommt.
> Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kernspintomographie,
> Computertomographie, CRT, CMT oder sonstnoch irgendwelchen
CT und MRT stellen beide Schnittbilder des Körpers dar. Beim CT
geschicht dies mittels Röntgenstrahlung, beim MRT mittels Magnetfelder.
MRT = MRI = NMR = Kernspintomographie
> Und ich werde mich niemals mehr ununterbrochen eine halbe Stunde lang in
> eine solche Röhre schieben lassen bevor überhaupt jemand mit mir
redet,
> das erklärt und folgendende Fragen beantwortet sind:
Das ist auch richtig so. Ich hoffe, dass Du das nächste Mal auch
wirklich den Mut hast, nachzufragen!
> 1. Warum erfährt man nicht vorher wie lange man ungefähr
gequält werden
> soll?
Weil man (Du) nicht gefragt hat?
> 2. Warum gibt keine Gesprächsmöglichkeit zwischen dem armen
Schwein in
> der Röhre und irgendeinem der "Aufseher"? Die Klingel ist
blöd und soll
> ja möglichst "nicht" benutzt werden.
Normalerweise gibt es diese Möglichkeit.
> Jedenfalls werde ich an diesen patientenunfreundlichen Ort niemals mehr
> zurückkehren. Gibt es eigentlich patientenfreundlichere Orte, die die
> gleichen Untersuchungen durchführen?
Sicher gibt es Institute oder Kliniken, welche mehr Wert auf eine
adäquate psychische Betreuung der Patienten legen; hier lohnt es sich,
dies vorher abzuklären, z.B. durch einen Anruf im entsprechenden
Institut, durch Empfehlungen von Bekannten oder durch das vorgängige
Besprechen mit der dich überweisenden Person.
Besprich dein Erlebtes mit dem Neurologen, der dich überwiesen hast, und
sage ihm, dass Du von ihm erwartet hättest, über den Ablauf der
Untersuchung aufgeklärt zu werden.
Bye, Ben.
Benjamin Leubin schrieb:
>Aus deinem Posting lese ich heraus, dass Du über den aus deiner Sicht
>nicht optimalen Ablauf der Untersuchung aufgebracht bist, was ich auch
>verstehen kann.
Hallo Ben,
vielen Dank für Deine Ausführungen. An dem Neurologen habe ich
eigentlich nichts zu kritisieren. Möglicherweise lag der Fehler
hauptsächlich bei mir, da ich dachte daß sich an irgendwelchen
Abläufen
seit 30-20 Jahren nichts grundlegendes geändert hätte.
Vor 30-20 Jahren, das war die letzte Zeit daß ich ernsthaft krank war,
gab es eigentlich vor fast jeder (größeren) Untersuchung eine
Patientenbelehrung. Meistens sogar schriftlich mit Bildern. Da konnte
man sich in etwa vorstellen was einen erwartet. Und vorher den
untersuchenden Arzt befragen.
Darauf hat man in dem von mir leider persönlich erlebten Fall völlig
verzichtet. Rund laufende Maschinen, in die man einfach irgendwas
schiebt (in diesem Fall mich) sind anscheinend wichtiger und bringen
mehr als die Sorge nach dem Befinden des Gegenstandes den man da gerade
rein schiebt. Denn der Maschine ist es sicherlich wurscht was da
reingeschoben wird, nur ist an Menschen vermutlich mehr zu verdienen als
an Hunden, Schweinen oder Schottersteinen.
Maschinen sind sicherlich nichts schlechtes, nur die seelenlose Art mit
der man sie anwendet.
Gruß Horst
Hallo Benjamin,
Benjamin Leubin schrieb:
[Gutes, Erklärendes gelöscht]
> Das ist auch richtig so. Ich hoffe, dass Du das nächste Mal auch
wirklich
> den Mut hast, nachzufragen!
Ich möchte Horst etwas zur Seite springen, weil so einfach ist das alles
nicht, und es aus Sicht des Patienten schildern.
Ich hatte bisher zweimal die Gelegenheit, in der Röhre Platz zu nehmen
(Bandscheibe).
Das erste Mal: Ich wurde von einer Arzthelferin in eine Umkleide gebeten mit
dem Auftrag, mich bis auf die Unterhose auszuziehen. Dann stand ich ca. 10
min. quasi nackt, planlos und schmerzgeplagt in dieser Umkleide rum. Dann
ging irgendwo ein grünes Licht und ein Summton an, mit der Aufforderung,
durch die andere Türe zu gehen. Dann stand ich in der Unterhose bei
düsterem
Licht vor einem Menschen - es war der "Arzt", wie sich später
auf Nachfrage
bei der Helferin rausstellte - der vor einem Bildschirm saß. Weder ein
"Guten Tag" noch sonst eine Reaktion. Auch nicht nach meinem
"Grüß Gott".
Nur ein sparsamer Fingerzeig, wohin ich mich zu bewegen hätte. In der
Röhre
kam irgendwann ein im ärgerlichen Befehlston gebelltes lautes: "Nicht
bewegen! Ich habe mich nie wieder in meinem Leben so als dummes Stück
Fleisch gefühlt, wie dort.
Das zweite Mal, Jahre später, gleiche Situation, andere Praxis: Ein Arzt,
der mir die Hand gibt, mir in die Augen schaut, mich kurz aufklärt, und
danach sogar unaufgefordert seine persönliche Einschätzung der
Diagnose
abgibt, und einem mit einem freundlichen "Machen Sies gut! verabschiedet.
Es hat ihn vermutlich 3min mehr Zeit gekostet, als den anderen. Und es war
gut. Gerne wieder.
Will sagen: Ich kenne mindestens einen Radiologen, der seinen Beruf lieber
in der Pathologie oder Labormedizin hätte suchen sollen. Öfters
hört man,
dass es von der Sorte Facharzt mehr geben soll.
Unter unerwarteten Umständen, die man ev. subjektiv auch als
entwürdigend
empfindet, bleibt die Vernunft leicht auf der Strecke, man ist verunsichert
und denkt womöglich an alles, nur nicht die naheliegendsten Fragen. Manche
Ärzte kapieren nicht, dass eine Situation, die sie 10 mal am Tag jahrein,
jahraus erleben, sich jemandem, der sie zum ersten Mal erlebt und auch noch
krank ist, völlig anders darstellt.
Ich glaube, eine verständliche Aufklärung ist keine Holschuld des
Patienten.
Bevor sich jemand angegriffen fühlt: Ich glaube, dass dies auch oft und
wirklich gut getan wird.
Aber ich kann Horst verstehen. Und ich würde da auch nie wieder hingehen,
solange es Alternativen gibt.
Ich weiss, viele Ärzte sind nicht so. Aber dieser andere, empathie- und
kommunikationsunfähige Teil Ärzte - auch bei bester fachlicher
Qualifikation - trägt ein gutes Schärflein dazu bei, den Scharlatanen
Kundschaft zuzutreiben.
Gruß,
Peter
--
"Die Wahrscheinlichkeit, eine 6 zu würfeln ist 1/6.
Bei 6 Versuchen macht das 6x1/6 = 6/6 = 1
Mit 1 bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit für ein sicheres Ereignis.
Das musst du aber nicht verstehen, Bub. "Otto"
Hallo Horst.
Horst Fischer wrote:
> vielen Dank für Deine Ausführungen.
Ja, ist gerne geschiehen!
> Vor 30-20 Jahren, das war die letzte Zeit daß ich ernsthaft krank
war,
> gab es eigentlich vor fast jeder (größeren) Untersuchung eine
> Patientenbelehrung. Meistens sogar schriftlich mit Bildern. Da konnte
> man sich in etwa vorstellen was einen erwartet.
Heute findet eine Aufklärung nach meiner Erfahrung hauptsächlich vor
invasiven Untersuchungen oder Operationen statt; bei anderen
Untersuchungen wird darauf eher mal verzichtet, was durchaus schade ist.
> verzichtet. Rund laufende Maschinen, in die man einfach irgendwas
> schiebt (in diesem Fall mich) sind anscheinend wichtiger und bringen
> mehr als die Sorge nach dem Befinden des Gegenstandes den man da gerade
> rein schiebt.
Wer den ganzen Tag "Patienten in die Röhre schiebt" (oder
ähnliches),
wird, wenn er nicht aufpasst, die Aufklärung und individuelle Betreuung
der Patienten ganz automatisch ziemlich schnell vernachlässigen, was
bedauernswert und im Prinzip auch nicht entschuldbar ist. Die
durchführende Person muss die Bereitschaft haben, sich immer wieder
aktiv auf den Patienten einzulassen - trotz engen Zeitplans und der aus
ihrer Sicht langweiligen, immer wiederkehrenden Fragen der Patienten.
Es ist IMO auch eine Aufgabe des Managements, der Leitung resp. der
Vorgesetzten, eine angemessene Patientenbetreuung zu fördern, resp.
darauf Wert zulegen; hier versagen heutzutage viele - leider!
Bye, Ben.
Hallo Peter.
> Ich möchte Horst etwas zur Seite springen, weil so einfach ist das
alles
> nicht, und es aus Sicht des Patienten schildern.
> [...]
> Unter unerwarteten Umständen, die man ev. subjektiv auch als
entwürdigend
> empfindet, bleibt die Vernunft leicht auf der Strecke, man ist
verunsichert
> und denkt womöglich an alles, nur nicht die naheliegendsten Fragen.
Da gebe ich dir recht! Irgendwie ist man dann vielleicht auch froh,
einfach wieder draussen zu sein und der Situation entfliehen zu können.
> Ich glaube, eine verständliche Aufklärung ist keine Holschuld
des Patienten.
Stimmt. Der Pat. sollte sie optimalerweise jedoch einfordern, wenn sie
ausbleibt, nur kommt hier wieder der von dir oben genannte Punkt hinzu;
insofern ist es für den Patienten nicht immer einfach, das muss ich
zugeben.
> Ich weiss, viele Ärzte sind nicht so. Aber dieser andere, empathie-
und
> kommunikationsunfähige Teil Ärzte - auch bei bester fachlicher
> Qualifikation - trägt ein gutes Schärflein dazu bei, den
Scharlatanen
> Kundschaft zuzutreiben.
Leider ja.
bye, Ben.
Friedrich Bartel schrieb:
>MRT, Magnet Resonanz Tomographie, deine Röhre. Aufenthaltszeit
>bis zu 30 Minuten. Und das Ding ist auch laut.
>http://www.nierenbuch.de/2 untersuchung/344
kernspintomographie.htm
>http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie
Hallo Friedrich,
vielen Dank für Deine Erläuterungen. Viel weniger auskunftsfreudig
hat
sich die Radiologin verhalten die mich in die Röhre geschoben hat. Man
bekommt da eben einen Gegenstand zugeteilt, den schiebt man in die Röhre
und holt ihn nach einer halben Stunde wieder heraus. Voll korrekt ey.
Man macht seine Arbeit und es ist völlig wurscht ob man einen Hund, oder
einen Menschen oder eine Mumie in die Röhre schiebt. Wobei ich glaube
daß Mumien am meisten Kohle bringen und am wenigsten Streß machen.
Die Maschine ist schon ein dolles Ding. Der gibt man Befehle und die tut
das. Keine langen Diskussionen mit Befindlichkeiten von so mangelhaften
Dingern die sich Mensch nennen dürfen. Deshalb schiebe ich am liebsten
Dinge in die Maschine die das Maul halten, Fragen stören nur.
Kann man Maschinen eigentlich mehr lieben als Menschen?
Gruß Horst