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Achtung, Laienalarm...


Moin,

ich habe vor einiger Zeit mal ein bisschen was über den Stand der
Technik bei der HIV-Medikamentierung gelesen. Ich habe in
Erinnerung, dass als grÃ¶Ãźtes praktisches Problem angeführt wurde,
dass die Therapie extrem darauf angewiesen ist, diszipliniert
durchgezogen zu werden, also ohne Aussetzer bei der Einnahme.

Wenn das so ist, warum verabschiedet man sich nicht von den Pillen
und nimmt statt dessen Implantate, die über ein paar Monate die
Wirkstoffe abgeben, wie man das auch bei Verhütungsmitteln macht?
Eignen sich nicht alle Medikamente dafür? Teurer kann das ja kaum
sein, vor allem vor dem sachlichen Hintergrund der dadurch
vermeidbaren Folgen.


CU

Hauke
--
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Wie können 59.054.087 Leute nur so dumm sein?




On 26 Sep., 23:58, Hauke Laging wrote:
>
> Wie k


Hauke Laging wrote:

> Wenn das so ist, warum verabschiedet man sich nicht von den Pillen
> und nimmt statt dessen Implantate, die über ein paar Monate die
> Wirkstoffe abgeben, wie man das auch bei Verhütungsmitteln macht?
> Eignen sich nicht alle Medikamente dafür? Teurer kann das ja kaum
> sein, vor allem vor dem sachlichen Hintergrund der dadurch
> vermeidbaren Folgen.

Diese Überlegungen gibt es, ebenso die, zur Medikamentenapplikation ein
Pumpensystem ähnlich einer Insulinpumpe zu verwenden, um die Nachteile einer
oralen Einnahme auszugleichen. Allerdings wären dies andere
Darreichungsformen und bedürften einer eigenen Zulassung - mit allem, was
dazu gehört.


Anja


On Thu, 27 Sep 2007 09:30:41 +0200, "Anja Länge"
wrote:

>> Wenn das so ist, warum verabschiedet man sich nicht von den Pillen
>> und nimmt statt dessen Implantate, die über ein paar Monate die
>> Wirkstoffe abgeben, wie man das auch bei Verhütungsmitteln macht?

>Diese Überlegungen gibt es, ebenso die, zur Medikamentenapplikation ein
>Pumpensystem ähnlich einer Insulinpumpe zu verwenden, um die Nachteile einer
>oralen Einnahme auszugleichen. Allerdings wären dies andere
>Darreichungsformen und bedürften einer eigenen Zulassung - mit allem, was
>dazu gehört.

Dann müßte die Medikament aber auch subcutan verfügbar sein - das geht
nur bei einer Minderheit der Medis. Schon alleine der "Pillenhaufen" bei
HIV zeigt das Mengenproblem. Direkt intravenös mittels Port wäre eine
erprobte Technik - aber alles andere als problemlos und daher
untauglich. Fazit: bei der Mehrzahl der HIV-Medis wird zumindest
mittelfristig keine alternative Applikation möglich sein.

cu, Martin
--
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