Hi!
Ich hab mir bei einem Spurt über die Straße vor über einer
Woche
(genauer: am Samstag vor einer Woche) anscheinend was am Fuß zugezogen.
Es gab einen heftigen Schmerz in der Ferse, genauer über dem Fersenbein,
danach hat jedes Abrollen des Fußes tierisch geschmerzt.
Der Schmerz blieb bis zum Abend, am nächsten Tag war er geringer, aber
ich habe immer noch deutlich gespürt. Zum Abend dann war der Zustand,
dass ich gemerkt habe, dass etwas nicht in Ordnung ist, es war aber eher
ein Gefühl statt eines Schmerzes.
Seitdem habe ich das Problem, dass ich teilweise fast normal gehen kann
(nur beim Abrollen halte ich mich zurück). Wenn ich mehr als ein paar
Schritte vollständig abrolle, bzw. eine falsche Bewegung mache, kommt
der Schmerz in aller Heftigkeit wieder.
Gleichzeitig habe ich auch das Phänomen, dass die Stelle an der Ferse
(und teilweise der gesamte Fuß) kribbelt, als sei sie eingeschlafen.
Der Schmerz fühlt sich so an, als wäre es eine offene Wunde, die
immer
wieder aufreißt - sehen tut man aber nichts.
Ich war heute beim Hausarzt, der kurz raufgeschaut hat und meinte, da
hätte ich noch 3-4 Wochen was davon, da es eben so wäre, dass es
immer
wieder anheilt und die Belastung beim Gehen wieder das Gegenteil
bewirken würde.
Ist das wirklich die richtige Vorgehensweise? Ich hätte jetzt gedacht,
dass dafür gesorgt wird, dass ich die Bewegungen nicht durchführen
kann,
die immer wieder die Heilung verzögern? Nicht gerade Gips, denn ich kann
ja fast normal gehen, aber es gibt ja Dinge dazwischen.
Oder habe ich einfach nur hypochondrische Züge an mir und suche etwas,
was nicht da ist oder eben nicht in der behandlungswürdigen Stärke?
Michael
Medizin
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=?ISO-8859-15?Fuß tut seit über einer Woche we =?ISO-8859-15?h - was tun oder abwarten?
=?ISO-8859-15?Fuß tut seit über einer Woche we =?ISO-8859-15?h - was tun oder abwarten?
"Michael Vogel" schrieb im Newsbeitrag
news:fc73s5$eo1$1@news.albasani.net...
>
> Ich war heute beim Hausarzt, der kurz raufgeschaut hat und meinte, da
> hätte ich noch 3-4 Wochen was davon, da es eben so wäre, dass es
immer
> wieder anheilt und die Belastung beim Gehen wieder das Gegenteil
> bewirken würde.
>
> Ist das wirklich die richtige Vorgehensweise?
...eine Röntgenaufnahme wäre sicher richtig.
MfG Goggolori
=?ISO-8859-15?Fuß tut seit über einer Woche we =?ISO-8859-15?h - was tun oder abwarten?
Michael Vogel wrote:
> Ich hab mir bei einem Spurt über die Straße vor über einer
> Woche (genauer: am Samstag vor einer Woche) anscheinend was
> am Fuß zugezogen. Es gab einen heftigen Schmerz in der Ferse,
> genauer über dem Fersenbein, danach hat jedes Abrollen des
> Fußes tierisch geschmerzt.
Beim nächsten Mal such die Ambulanz Deines Krankenhauses
auf, damit sofort geklärt wird, was los ist.
So hat man es mir wiederholt erklärt, weil ich auch so
heldenmütig bin - und später bedauere ich es.
> Ich war heute beim Hausarzt, der kurz raufgeschaut hat
> und meinte, da hätte ich noch 3-4 Wochen was davon, da
> es eben so wäre, dass es immer wieder anheilt und die
> Belastung beim Gehen wieder das Gegenteil bewirken würde.
Wie ist denn die Diagnose? Muskelfaserriss oder ähnliches?
> Ist das wirklich die richtige Vorgehensweise?
> Oder habe ich einfach nur hypochondrische Züge an mir
> und suche etwas, was nicht da ist oder eben nicht in der
> behandlungswürdigen Stärke?
Mag sein.
Aber wenn Dir ungut damit zumute ist, geh hin und sag es
in aller Deutlichkeit nochmal. Was soll schon Schlimmes
passieren, als dass der Arzt Dich für wehleidig hält -
außer, er hat Dir bereits die Diagnose gesagt, Dir Verband,
Tabletten, abschwellenden Salbe, so Du brauchst, je nachdem
was nötig ist, gegeben.
Bist Du krankgeschrieben? Solltest Du Dich schonen?
Darüber schreibst Du leider nichts.
Freundliche Grüße
Dorothee
=?ISO-8859-15?Fuß tut seit über einer Woche we =?ISO-8859-15?h - was tun oder abwarten?
Moin!
Dorothee Hermann schrieb:
> Michael Vogel wrote:
>
>> Ich hab mir bei einem Spurt über die Straße vor über
einer
>> Woche (genauer: am Samstag vor einer Woche) anscheinend was
>> am Fuß zugezogen. Es gab einen heftigen Schmerz in der Ferse,
>> genauer über dem Fersenbein, danach hat jedes Abrollen des
>> Fußes tierisch geschmerzt.
>
> Beim nächsten Mal such die Ambulanz Deines Krankenhauses
> auf, damit sofort geklärt wird, was los ist.
Ich bin niemand, der wegen sowas in die Ambulanz gehen würde. Wenn etwas
passiert, warte ich ein paar Tage, wie es sich verändert. Und meistens
lösen sich die Probleme von alleine.
> So hat man es mir wiederholt erklärt, weil ich auch so
> heldenmütig bin - und später bedauere ich es.
Hmm, okay.
>> Ich war heute beim Hausarzt, der kurz raufgeschaut hat
>> und meinte, da hätte ich noch 3-4 Wochen was davon, da
>> es eben so wäre, dass es immer wieder anheilt und die
>> Belastung beim Gehen wieder das Gegenteil bewirken würde.
>
> Wie ist denn die Diagnose? Muskelfaserriss oder ähnliches?
ich glaube, er hat nur schwammig von einer Stauchung gesprochen, hab das
aber schon wieder vergessen.
> Aber wenn Dir ungut damit zumute ist, geh hin und sag es
> in aller Deutlichkeit nochmal. Was soll schon Schlimmes
> passieren, als dass der Arzt Dich für wehleidig hält -
> außer, er hat Dir bereits die Diagnose gesagt, Dir Verband,
> Tabletten, abschwellenden Salbe, so Du brauchst, je nachdem
> was nötig ist, gegeben.
Gegeben hat er mir nichts.
> Bist Du krankgeschrieben? Solltest Du Dich schonen?
Nichts davon. Die Art und Weise, wie er gesprochen hat ("Das ist nichts,
wo man den Fuß für zwei Wochen eingipsen muss" - was sicherlich
auch
maßlos übertrieben wäre) klang stark nach: "Stell dich
nicht so an".
Vielleicht hat er ja auch Recht? Aber die Situation ist einfach, dass
mein Fuß die ganzen Tage nicht besser geworden ist - und das nervt.
Wobei ich das damals auch zig Tage mit einem meiner Zehen hatte. Ich
hatte mit den Fuß eine unliebsame Bekanntschaft mit einem Türrahmen
gemacht, danach hatte ich mehrere Tage heftige Probleme beim Gehen.
Einer der Zehen war auch geschwollen und tat recht gut weh. Laut dem,
was ich damals so gelesen hatte, klang es danach, als könnte der Zeh
angebrochen sein, vielleicht auch nur verstaucht. Ich war damit nie beim
Arzt, nach mehreren Tagen wurde es auch besser. Die Schmerzen haben mich
allerdings noch wochenlang beschäftigt.
Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Wenn ich von Arzt zu Arzt
springe, bis mir die Diagnose gefällt, denke ich langsam wirklich, ich
könnte ein Hypochonder sein. (Denn das ist ja einer der Eigenschaften)
Ich hatte in der Vergangenheit mehrere Dinge, weswegen ich zu ihm
gegangen war (einmal hatte ich als Nachwirkung einer Erkältung etwa 6
Wochen lang einen teilweise recht heftigen Husten mit teilweise
Hustkrämpfen gehabt). Er hatte mich nach etwa 4 Wochen, die ich den
Husten hatte, auch einfach wieder weggeschickt und meinte: "Das geht von
alleine weg. Wenn es nicht in 2-3 Wochen weg ist, kommen Sie wieder."
Okay, da hatte er Recht gehabt, es war nach zwei Wochen weg.
Eine weitere Sache läuft derzeit noch: Ich habe seit etwa zwei Monaten
ein Magenproblem (da ich derben Arbeitsstress habe, wird das sicherlich
der Auslöser sein), ich habe ständig das Gefühl, als hätte
ich einen
Stein im Magen, manchmal gibt es auch einen Schmerz wie ein Stich
(Seitenstechen) (zusätzlich eine Druckempfindlichkeit am Bauch direkt
unterhalb der Rippen) und ich habe häufiger das Gefühl, dass mir
schlecht ist, ohne aber, dass es wirklich soweit kommt, dass ich mich
übergeben muss. Da meine Verdauung und mein Hunger in Ordnung sind (und
ich weder radikal zugenommen, noch abgenommen habe) habe ich mir auch
zig Wochen Zeit gelassen, bis ich mal damit zum Doc gegangen bin (und
eigentlich war eher auch die Fußsache die Gelegenheit, das mal nebenher
zur Sprache zu bringen). Hier kam dann auch wieder die Aussage (er hatte
mich kurz abgetastet und gefragt, wo es genau wehtut), dass es von
alleine weggehen würde, würde höchsten 2-3 Wochen dauern.
Nachdem ich
ihm sagte, dass es aber schon mehrere Wochen andauert, hat er mir ein
Mittel (Omeprazol) verschrieben, was die Magensäure in den Griff halten
soll. Da soll ich täglich eine Kapsel nehmen, nach 15 Tagen wäre
alles
i.O. (ich bin gespannt)
Wahrscheinlich bin einfach nur ein Hypochonder und das ist wirklich nichts.
Michael
=?ISO-8859-15?Fuß tut seit über einer Woche we =?ISO-8859-15?h - was tun oder abwarten?
>>> Ich hab mir bei einem Spurt über die Straße vor
über einer
>>> Woche (genauer: am Samstag vor einer Woche) anscheinend was
>>> am Fuß zugezogen. Es gab einen heftigen Schmerz in der
Ferse,
>>> genauer über dem Fersenbein, danach hat jedes Abrollen des
>>> Fußes tierisch geschmerzt.
für mich als Laien hört sich das nach Muskelfaserriss oder
Bäderanriss an.
Ich an deiner Stelle würde mir als erstes zur Linderung eine passende
Fußgelenkbandage kaufen, sieht aus wie eine Socke ohne Zehen und Ferse.
Die Bandage liegt straff an und stabilisiert den Fuß und erinnert dich
beim Laufen daran, schön vorsichtig aufzutreten.
Auf alle Fälle würde ich den Fuß aber röntgen lassen. Den
erneuten Weg
zum Hausarzt würde ich mir sparen und statt dessen in die
Notfallambulanz des Krankenhauses gehen, die alle technischen
Ausrüstungen haben.
Meine Volleyball-Kollegin hat sich im Februar eine Verletzung zugezogen
und ist erst im Juni zum Arzt. Es stellte sich ein Muskelriss heraus,
der hätte operiert werden müssen, und es war dann zu spät
dafür. Mit den
Beschwerden wird sie jetzt leben müssen.
Deine Magenprobleme hören sich auch nicht gut an. Es ist manchmal
falsch, die Sache auszusitzen.
Wenn man deine Mail so liest, hört man heraus, dass du mit deinem
Hausarzt wiederholt unzufrieden bist. Höre dich doch in deinem
Bekanntenkreis oder bei den Kollegen um, welche Erfahrungen sie mit
ihren Hausärzten haben - du solltest vielleicht wechseln.
Gute Besserung,
Andrea
> Michael
=?ISO-8859-15?Fuß tut seit über einer Woche we =?ISO-8859-15?h - was tun oder abwarten?
Andrea schrub[tm]:
> Wenn man deine Mail so liest, hört man heraus, dass du mit deinem
> Hausarzt wiederholt unzufrieden bist. Höre dich doch in deinem
> Bekanntenkreis oder bei den Kollegen um, welche Erfahrungen sie mit
> ihren Hausärzten haben - du solltest vielleicht wechseln.
Das hört sich eher so an, dass er nicht in der Lage war, bei seinem
Arztbesuch vernünftig zu fragen oder zuzuhören: "ich glaube, er
hat
nur schwammig von einer Stauchung gesprochen, hab das aber schon
wieder vergessen." Ob da ein Arztwechsel hilft, hängt davon ab, bei
wem die Ursache für die mangelnde Kommunikation in erster Linie zu
suchen ist.
Solche Anfragen wie die des Michael V. sind hier ja des öfteren zu
lesen und dafür ist diese Gruppe u.a. auch da. Allerdings verstehe
ich nicht, warum man sich hier eine - naturgemäß sehr viel allge-
meinere - zweite Meinung einholt, aber bei Einholung der ersten
offenkundig wenig Nachdruck investiert.
Gruß - Wolfgang
--
*** Eine der verbreitetsten Krankheiten ***
*** ist die Diagnose. Karl Kraus ***
*** Fri, 14 Sep 2007 08:07 +0200 ***
=?ISO-8859-15?Fuß tut seit über einer Woche we =?ISO-8859-15?h - was tun oder abwarten?
Wolfgang Broeker wrote:
> ... Allerdings verstehe
> ich nicht, warum man sich hier eine - naturgemäß sehr viel
allge-
> meinere - zweite Meinung einholt, aber bei Einholung der ersten
> offenkundig wenig Nachdruck investiert.
Schriftlich zu kommunizieren faellt vielen leichter als muendlich.
=?ISO-8859-15?Fuß tut seit über einer Woche we =?ISO-8859-15?h - was tun oder abwarten?
>> ... Allerdings verstehe
>> ich nicht, warum man sich hier eine - naturgemäß sehr viel
allge-
>> meinere - zweite Meinung einholt, aber bei Einholung der ersten
>> offenkundig wenig Nachdruck investiert.
> Schriftlich zu kommunizieren faellt vielen leichter als muendlich.
Zumal eine gewisse Kittelangst ja bei vielen direkt die Sprechwerkzeuge zu
lähmen scheint... also bitte: Verständnis aufbringen und cool
bleiben...
regt Euch doch nicht wegen einer Nachfrage auf. Da finde ich die Trolle
schlimmer, die immer nur irgendwelchen Unfug schreiben...
P.