On 9 Sep., 07:58, Otto wrote:
>
> Das ist sehr weise von dem Wuerzburger Professor. Besser spaet als
> nie. Leider wissen wir schon lange, dass die extrem fettreiche
> kohlenhydratarme Diaet fuer die todkranke Leber sehr gefaehrlich ist.
> Fettreich muss die lebensrettende Kost nicht sein, oder sind
> Haferflocken, Aepfel und Moehren etwa fettreich?
>
> Haferflocken enthalten uebrigens den krebshemmenden Naturstoff
> Trigonellin, Moehren und Aepfel den gegen Krebs wichtigen loeslichen >
Ballaststoff Pectin. Ausserdem empfiehlt sich Obst und Gemuese zur >
ebenfalls wichtigen Entsaeuerung.
Um die Entgiftung bzw Ausleitung zu erleichtern, muss sich der
Krebskranke auch kochsalzarm ernaehren. Auch das ist allgemein bekannt
und wird von den weisen Eidgenossen und Wuerzburgern nicht erwaehnt.
Es waere allerdings voellig unsinnig, eine salzfreie "doppelt
randomisierte" Diaet-Studie zu fordern. Warum wollen sie die
vorliegenden Erfahrungen (auch Alkohol- und Nikotin-Abstinenz!) nicht
nutzen?
> Otto
--
Sie sind da, aber wo sind sie? (Fermi)
Medizin
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On 9 Sep., 04:29, Otto wrote:
> On 8 Sep., 20:18, Joachim Pimiskern
> > > Krebs ist z.B. ganz klar auch eine Erkrankung des Immunsystems,
> > zuerst der Leber.
>
> > Das sehe ich anders.
>
> Ich aschrieb *auch*!
>
> Bei Krebs funktioniert das Immunsystem > in der Regel voellig normal,
> nur wird es von den Krebszellen > getaeuscht.
>
Es faellt schwer zu sagen, was bei Krebs im Vordergrund steht. Krebs
ist
- eine Erkrankung des ?berforderten bzw. zu schwachen Immunsystems,
- der falschen Ernaehrung (kanzerogene Noxen, Alkohol, Nikotin,
Kohlenhydratmast, Eiweissmast, Kochsalz, fehlende Ballaststoffe,
fehlende Vitamine, Radikalfaenger und Omegas) usw.)
- der ererbten und oder erworbenen Immunschwaeche,
- der mangelhaften Entgiftung und Ausleitung
(auch der tote Krebs kann toeten!)
- der Leber
- der Psyche
- der Hormone
- des Lebensalters
- des Lichtes bzw. der Strahlung
- eine Geschlechtskrankheit (bei der Frau: Gebaermutterhalskrebs; Beim
Mann: sexuelle Abstinenz bzw. Prostata-Krebs).
Die Reihenfolge der Wichtung ist individuell verschieden. Diese
Betrachtungsweise nennt man ganzheitlich. Warum wollen die weisen
Wuerzburger einen Faktor davon auslassen? Es faellt natuerlich schwer,
sich dazu eine doppelt randomisierte Studie auszudenken. Darauf kommt
es aber in der Heilkunde nicht an. Die Krebs-Kranken sind doch keine
Versuchskaninchen, die man opfern kann!
Am besten, man naehert sich der natuerlichen Lebensweise (Urmethodik)
an.
Otto
--
Ordnung zu stiften ist des Weisen Amt. Aquin
X-No-archive: Yes
On 11 Sep., 07:39, Otto wrote:
> Die Krebs-Kranken sind doch keine
> Versuchskaninchen, die man opfern kann!
Die Alternativ"mediziner" selbst (z.B. Hamer) und ihre Fans sehen das
anders. Wenn bei ihren "Therapie"versuchen mal einer
Winfried wrote:
> X-No-archive: Yes
>
> On 11 Sep., 07:39, Otto wrote:
>
>> Die Krebs-Kranken sind doch keine
>> Versuchskaninchen, die man opfern kann!
>
> Die Alternativ"mediziner" selbst (z.B. Hamer) und ihre Fans
sehen das
> anders. Wenn bei ihren "Therapie"versuchen mal einer über
die Klinge
> springt, dann ist es eben "suboptimal gelaufen" (Heinz
Blüml). Und
> selber schuld ist der Tote dann sowieso, hat er sich doch bewußt
für
> ihre "Therapie" entschieden.
>
Die meisten "Alternativheilkundler",
in aller Regel sind es klassische Pfuscher,
sagen diesen Standardspruch
zu den Sterbenskranken bzw.
nach deren Tod zu den Angehörigen:
"Sie hätten früher kommen müssen!"
Manuel
On 12 Sep., 07:52, Winfried wrote:
>
> > Die Krebs-Kranken sind doch keine
> > Versuchskaninchen, die man opfern kann!
>
> Die Alternativ"mediziner" selbst (z.B. Hamer) und ihre Fans
sehen das
> anders. Wenn bei ihren "Therapie"versuchen mal einer ueber die
Klinge
> springt, dann ist es eben "suboptimal gelaufen" (Heinz Blueml).
Und
> selber schuld ist der Tote dann sowieso, hat er sich doch bewusst fuer
> ihre "Therapie" entschieden.
>
> Winfried Buechsenschuetz
Hallo Roland,
mit dem Krebs ist es zunaechst wie mit jeder anderen Therapie. Die
meisten Kranken liefern sich mehr oder weniger hoffnungsvoll, den
Kassenmedizinern aus, weil die kranken Kassen diese Therapie im
allgemeinen noch bezahlen. Sie ist naemlich sehr teuer. Die Nicht-
Kassenmediziner kommen erst danach oder zusaetzlich dran.
Jetzt machen die Wuerzburger Weisen erfreulicherweise diese Studie,
und sie glauben, dass sie damit die ersten sind. Sie sind aber nach
antiken Aerzten (z.B. Hippokrates: "Lasst Nahrung eure Arznei
sein!"),
Gerson, Breuss, meinem Steuerberater Konz und vielen anderen die
letzten. Wenn noch nichts bekannt waere ueber diese Therapie, dann
waere es klar, dass leider einige Versuche "suboptimal" verlaufen
muessten. So ist das nunmal, wenn man Neuland betritt. Ohne diese
Behandlung wueden sie noch schneller sterben, so denken die
Wuerzburger vermutlich. Es ist aber zum Glueck schon sehr viel
darueber bekannt. Die Wuerzburger brauchen das Fahrrad nicht neu zu
erfinden.
Gruss
Otto
X-No-archive: Yes
On 12 Sep., 10:38, Otto wrote:
> Jetzt machen die Wuerzburger Weisen erfreulicherweise diese Studie,
> und sie glauben, dass sie damit die ersten sind. Sie sind aber nach
> antiken Aerzten (z.B. Hippokrates: "Lasst Nahrung eure Arznei
sein!"),
> Gerson, Breuss, meinem Steuerberater Konz und vielen anderen die
> letzten.
Welche wissenschaftlich auch nur halbwegs haltbaren Studien sind denn
zu diesem Thema von Hippokrates, Gerson, Breus und dem Steuerberater
Konz bekannt?
> Wenn noch nichts bekannt waere ueber diese Therapie, dann
> waere es klar, dass leider einige Versuche "suboptimal"
verlaufen
> muessten.
Meine
Hallo Roland,
On 12 Sep., 11:03, Winfried wrote:
> X-No-archive: Yes
>
> > Jetzt machen die Wuerzburger Weisen erfreulicherweise diese Studie,
> > und sie glauben, dass sie damit die ersten sind. Sie sind aber nach
> > antiken Aerzten (z.B. Hippokrates: "Lasst Nahrung eure Arznei
sein!"), > > Gerson, Breuss, meinem Steuerberater Konz und vielen
anderen die > > letzten.
>
> Welche wissenschaftlich auch nur halbwegs haltbaren Studien sind denn >
zu diesem Thema von Hippokrates, Gerson, Breus und dem Steuerberater > Konz
bekannt?
Belese dich. Es geht weniger um Studien, als um die vorliegenden
Erfahrungen. Davon gibt es jede Menge. Das kannst du als
Parkuhrenableser nicht nachvollziehen, gelle?
Viele Gruesse
ins Saarland
Otto
--
Diese empoerenden Aerzte! Geschaeftlich entschlossen und in der
Heilung so unwissend, dass sie, wenn jene geschaeftliche
Entschlossenheit entfiele, wie Schuljungen vor den Krankenbetten
stuenden.
On 9 Sep., 18:43, DD wrote:
> aber Otto! > dies waren doch Zitate bzw. Uebersetzungen aus dem
Schrifttum > auslaendischer, sprich asiatischer Studien. > Und wenn selbst
dort eine hundsgemeiner Speisepilz zum Medikament > angemeldet und genehmigt
werden soll, muessen Wirksamkeitsnachweise > erbracht werden.
Jaja, meinetwegen.
Aber DD! Aepfel und Moehren sollen doch nicht als Medikament
angemeldet werden und deshalb braucht man auch keine extra
Wirksamkeitsnachweise - warum dann fuer Steinpilze, Maronen und deine
asiatischen Pilze? Fuer die kohlenhydratarme Ernaehrung genuegt allein
der Tipp, sich kohlenhydratarm zu ernaehren.
Ob die Aerzte beim Krebskranken danach oder daneben noch ihre Chemo,
OP oder Bestrahlung machen wollen, muss sowieso individuell
entschieden werden. Ernaehren muss man sich doch trotzdem, gelle? :-)
Wenn also ja, warum dann unkoestlich?
Otto
--
Sie sind da, aber wo sind sie? Fermi