Hallo all.
Aufgrund diverser Beschwerden suchte ich meinen Hausarzt auf, grosse
Untersuchung mit allem pipapo (600,-Euronen).Danach schickte er mich
dann ins Krankenhaus wo er studiert hatte.
Ebenfalls grosse Untersuchung mittels CT (1200,-Euronen).
Diagnose:
chronisch venöse Insuffizienz im Stadium III,
Ulcus cruris.
Vena saphena magna-Varikosis Hach IV,
artielle Durchblutungsstörung im Stadium IIb-III,
Femoralarterienverschluß beidseits.
Aushändigung von 2 CDs über erfolgte CT, Bericht an Hausarzt.
Aufsuchen von Hausarzt zwecks Besprechung von Maßnahmen aus Diagnose
(nochmals 250,-Euronen).
Insgesamt nun über 2000,-Euronen für Untersuchung und Diagnose.
Danach ging es zur Sache:
Operation dringend erforderlich !
Erklärung zum Ablauf derselben:
Irgendwo Beine aufschneiden, Adern/Venen entnehmen, kranke Venen
entfernen, neue einsetzen, fertig.
Aufklärung über Risiken bei Operation:
Eine lange Liste der Risiken die ich durch meine Unterschrift
akzeptieren sollte, ev.auch eine Amputation während der OP.
Operation habe ich (vorerst) abgelehnt; ich bin 70.
Daraufhin mein Hausarzt:
"Dann können wir nicht mehr groß was machen".
Er verschrieb mir Aspirin-Protect und Tilidin AbZ Tropfen.
Wegen Schmerzen habe ich nachts nur ca. 3-4 Stunden Schlaf,
dann eine Stunde aufs Trainingsrad und strampeln, dann Massage,
dann erneuter Versuch zu schlafen.
Nun meine Frage:
Hat hier jemand ein ähnliches Leiden ?
Hat sich jemand hier einer derartigen OP unterzogen ?
Kann mir jemand darüber berichten ?
Bitte aber nur "ernstgemeinte Publikationen".
Gerne antworte ich auf auf E-Mails.
Ich habe echt "Schiß iner Buchs".
ffpx
tori
Medizin
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Hallo Tori,
On 27 Aug., 16:08, Tori wrote:
>
> Nun meine Frage:
> Hat hier jemand ein
Tori schrieb:
> Operation habe ich (vorerst) abgelehnt; ich bin 70.
Naja, wenn Schmerzmittel wie Tilidin die Alternative sind,
dann überleg dir das nochmal.
> Er verschrieb mir Aspirin-Protect und Tilidin AbZ Tropfen.
Wenn man 70 ist, dann darf man ruhig süchtig von dem Tilidin werden,
aber man sollte es nicht drauf anlegen. Daher würde ich das Tilidin
in retardierter Form verschreiben lassen; da ist die Gefahr der Sucht
und Toleranz-Entwicklung deutlich geringer (beides ist eigentlich erst
in Kombination problematisch).
Wolfgang Welters schrieb:
> Tori schrieb:
>
>> Operation habe ich (vorerst) abgelehnt; ich bin 70.
>
> Naja, wenn Schmerzmittel wie Tilidin die Alternative sind,
> dann
Otto schrieb:
> Hallo Tori,
>
> On 27 Aug., 16:08, Tori wrote:
>> Nun meine Frage:>
> Schau doch mal hier rein:
> http://www.ignh.de/index.php?content=indikationen>
[...]
>aber fragen
> kann man ja mal.>
> Auf der Hauptseite kannst du Aerzte in deiner naeheren Umgebung
> finden.>
> Alles Gute!
> Otto>
Danke.
(siehe E-Mail)
ffpx
tori
Wolfgang Welters:
> Wenn man 70 ist, dann darf man ruhig süchtig von dem Tilidin werden,
> aber man sollte es nicht drauf anlegen.
ich bin selbst 70 und mir wurde wegen einer Spinalstenose von einer
Schmerztherapeutin die Anwendung von Tilidin 150/8 angeraten, obwohl ich in
Bezug auf eine Abhängigkeit durchaus als gefährdet anzusehen bin.
Ich habe allerdings niemals das wesentliche Merkmal einer Sucht gespürt,
d.h. ich hatte niemals den Wunsch, die Dosis zu erhöhen. Im Gegenteil, als
wir wegen einer chronischen Sinusitis absolut nicht weiter wußten, konnte
ich die Dosis ohne Probleme auf Null herunterfahren. Geholfen hats meiner
Nase allerdings nicht ...
Will sagen: durch die Beifügung von Nandronol ist die Suchtgefahr bei
Tilidin sehr eingegrenzt.
Diedrich
Diedrich Dirks schrieb:
> Wolfgang Welters:
>
>> Wenn man 70 ist, dann darf man ruhig s
Diedrich Dirks schrieb:
> ich bin selbst 70 und mir wurde wegen einer Spinalstenose von einer
> Schmerztherapeutin die Anwendung von Tilidin 150/8 angeraten, obwohl
> ich in Bezug auf eine Abhängigkeit durchaus als gefährdet
anzusehen
> bin.
Ich habs nach einem Auto-Unfall mit mehreren OPs auch ein paar Monate
genommen, und zwar mit 2 * 150mg retard pro Tag.
> Ich habe allerdings niemals das wesentliche Merkmal einer Sucht
> gespürt, d.h. ich hatte niemals den Wunsch, die Dosis zu
erhöhen.
Ich auch nicht, obwohl ich es fast ein halbes Jahr genommen hatte.
> Im Gegenteil, als wir wegen einer chronischen Sinusitis absolut
> nicht weiter wußten, konnte ich die Dosis ohne Probleme auf Null
> herunterfahren. Geholfen hats meiner Nase allerdings nicht ...
War bei mir genauso. Obwohl mir ein Ausschleichen empfohlen wurde
hab ichs ohne versucht und ich hatte nicht die geringsten Entzugs
-Erscheinungen.
> Will sagen: durch die Beifügung von Nandronol ist die Suchtgefahr
> bei Tilidin sehr eingegrenzt.
Äh, nich die Suchtgefahr ist eingeschränkt, sondern dass man einen
Kick bekommt; und das weil das Naloxon (nicht Nandronol) die Wirkung
nach oben hin limitiert. Aber das funktioniert auch nicht so gut wes-
wegen es immer noch eine Alternative für Junkies ist (obwohl ich mich
frage wieso die nicht Loperamid mit einem Zusatz nehmen mit dem das
Zeug über die Blut-Hirn-Schranke kommt).