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Soeben erschien eine internationale Vergleichsstudie
zu den 5-Jahres-Überlebensraten bei verschiedenen Krebsen
in verschiedenen Ländern.

Besonders interessant für Deutsche:
Über alle Krebsarten hinweg haben US-Amerikaner eine erstaunlich
höhere Chance, 5 Jahre nach der Diagnose noch zu leben.

Bei den Männern sind es 66%, die dann noch leben,
von deutschen Männer leben nach 5 J. noch 50%.
Die Ursachen?

Im EU-Vergleich ist D immerhin leicht besser als der Durchschnitt.
Näheres hier:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,500982,00.html

Manuel




On Tue, 21 Aug 2007 11:08:00 +0200, "Manuel Wehrmann"
wrote:

>Soeben erschien eine internationale Vergleichsstudie
>zu den 5-Jahres-Überlebensraten bei verschiedenen Krebsen
>in verschiedenen Ländern.
>
>Besonders interessant für Deutsche:
>Über alle Krebsarten hinweg haben US-Amerikaner eine erstaunlich
>höhere Chance, 5 Jahre nach der Diagnose noch zu leben.
>
>Bei den Männern sind es 66%, die dann noch leben,
>von deutschen Männer leben nach 5 J. noch 50%.
>Die Ursachen?

Weil die guten D. und AT. Ärzte ins Ausland gehen.....



>
>Im EU-Vergleich ist D immerhin leicht besser als der Durchschnitt.
>Näheres hier:
>http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,500982,00.html
>
>Manuel


Manuel Wehrmann schrieb:
> Soeben erschien eine internationale Vergleichsstudie
> zu den 5-Jahres-Überlebensraten bei verschiedenen Krebsen
> in verschiedenen Ländern.
>
> Besonders interessant für Deutsche:
> Über alle Krebsarten hinweg haben US-Amerikaner eine erstaunlich
> höhere Chance, 5 Jahre nach der Diagnose noch zu leben.
>
> Bei den Männern sind es 66%, die dann noch leben,
> von deutschen Männer leben nach 5 J. noch 50%.
> Die Ursachen?

So ein Vergleich ist weitestgehend aussagefrei, rein medizinisch
gesprochen. Dieser Vergleich muss von verschiedenen Voraussetzungen
ausgehen:
- die Häufigkeitsverteilung der Karzinome
- die Altersverteilung der Patienten
- die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Diagnose bezogen auf die
Bevölkerung müsste sehr ähnlich sein.

Die ersten beiden Punkte sind sehr unwahrscheinlich, der dritte mit
Sicherheit falsch. Mrs. Clinton versucht nicht umsonst gerade Wahlkampf
mit dem Versprechen zu machen, jedem Amerikaner Zugang zu ausreichenden
Leistungen des Gesundheitssystems zu verschaffen - wozu an erster Stelle
eine Diagnose gehören würde.
Stimmt schon, die USA geben einen vergleichbaren Bruchteil ihres Geldes
für die Gesundheit aus - aber halt nur für die Gesundheit eines eher
kleinen Teils der Gesamtbevölkerung.
MfG
Max

--
When you are a Bear of Very Little Brain, and you Think of Things,
you sometimes find that a Thing which seemed very Thingish inside
you is quite different when it gets out into the open and has other
people looking at it. (Winnie the Pooh)


> Die Ursachen?

Ich denke, es kommt nicht nur auf die Ärzte und die chir. Versorgung an. Es
ist eben auch wichtig, z.B. vernünftige Nachsorge zu machen. Da das z.T. in
DE gar nicht gezahlt wird (weil die Kassen meinen, ne Behandlung für wenige
sei billiger als ne Vorsorge für alle), gibt es eben eine recht hohe Quote
an Rezidiven. Dazu kommt die pflegerische Nachsorge, z.B. solche, die
bestimmte Dinge angehen wie spezielle Wundversorgung usw.

Gruß
P.


On 21 Aug., 11:08, "Manuel Wehrmann" wrote:

> Bei den Maennern sind es 66%, die dann noch leben,
> von deutschen Maenner leben nach 5 J. noch 50%.
> Die Ursachen?

Die Ursachen liegen mE allein in der Handhabung der Statistik. Wenn
ich sehr kritisch waere, wurde ich das als Faelschung bezeichnen. Es
ist zum Beispiel nekannt, dass die deutschen Onkologen diejenigen, die
nicht mehr zum Arzt kommen,, als geheilt verbuchen - auch wenn sie
bereits gestorben sind. Dazu kommt die Frueherkennung, die
moeglicherweise unterschiedlich ist.

Gruss
Otto
--
Diese empoerenden


Otto schrieb:
> Die Ursachen liegen mE allein in der Handhabung der Statistik. Wenn
> ich sehr kritisch waere, wurde ich das als Faelschung bezeichnen. Es
> ist zum Beispiel nekannt, dass die deutschen Onkologen diejenigen, die
> nicht mehr zum Arzt kommen,, als geheilt verbuchen - auch wenn sie
> bereits gestorben sind.

Wow, das steigert die Erfolgsrate der Keuler nat