On Tue, 14 Aug 2007 03:49:53 -0700, Gottfried Stutz
wrote:
>Bei der heutigen Geldgier der Ärzte kann mich eigentlich nichts mehr
>überraschen...
>Manche Ärzte müssten eigentlich schon an einer
Flüssiggeld-Infusion
>hängen, um überhaupt noch zu funktionieren...
Hier muss ich dann doch entgegenen, dass die 50 Euro außerhalb jedes
Zweifels vereinbart waren und auch berechtigt.
Mich wunderte nur die noch nie (auch nicht in anderen Branchen)
erlebte Angst, diese vor der OP zu bekommen.
Deshalb meine ironische Bemerkung über geringes Vertrauen an den
Anästesysten;-)
Gruß, Horst
Medizin
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Wolfgang Welters schrieb:
> Gottfried Stutz schrieb:
> > Bei der heutigen Geldgier der
> Horst Stolz wrote:
>> Dorothee Hermann wrote:
>> ... Arzt, der selbst "schnell zum Telefon griff und klären
>> wollte"?! Solche Chefs, die alles selbst in die Hand nehmen,
>> kennt auch jeder.
> War nicht ganz so, Dorothee. Dafür hätte ich volles
Verständnis.
> Er beklagte sich am Telefon , dass ich nicht vor der OP nochmals
> extra in die Praxis gekommen bin, um die 50 Euro zu bringen.
Danke für Deine Ausführlichkeit.
Jetzt hatte ich versucht, etwas "normales Verhalten" in das Gebaren
des Arztes zu legen - aber es geht wohl nicht. ;-)
Ich finde die Art und Weise des Arztes auch merkwürdig und ich
hoffe nicht, dass es das in Zukunft öfters gibt.
> Ich habe es auch einfach abgehakt, mich hätte nur interessiert,
> ob dergleichen heute keine Ausnahme mehr ist.
Ist mir in meinem langen Leben auch noch nicht vorgekommen ;-)
Freundliche Grüße
Dorothee
Gottfried Stutz schrieb:
>>> Bei der heutigen Geldgier der Ärzte kann mich eigentlich
nichts
>>> mehr überraschen...
>> Das sagst Du doch nur um pantasierterweise die Autorität derx
>> gewisser runterzureden damit dir das Wort hier gehört.
> Nein, das sage ich weil ich UNphantasierterweise schon viel
> schlimmere Fälle bzw. Auswirkungen von ärztlicher Geldgier
> als den vom OP beschriebenen Fall erlebt habe.
1. Das schließt meine Feststellung nicht aus.
2. Das mag in Einzelfällen so sein, aber i.d.R. gibts sicher
keinen Eigennutz der im krassen Missverhältnis zum Nutzen
des Patienten steht.
Gottfried Stutz schrieb:
>> 1. Das schließt meine Feststellung nicht aus.
> Doch, durch das "nur".
Ach wie einfach das ist! *g*
>> 2. Das mag in Einzelfällen so sein, aber i.d.R. gibts sicher
>> keinen Eigennutz der im krassen Missverhältnis zum Nutzen
>> des Patienten steht.
> Komisch, warum machen dann die 10 Pharmafirmen mehr Profit
> als die anderen 490 profitabelsten Firmen (Fortune-500), ...
Die Ärzte sind nicht die Pharma-Firmen und die Ärzte bekommen
auch nur so viel wie der gesetzliche Rahmen hergibt.
> ... aber für echte Präventivmedizin ist "kein Geld
da", ...
Präventivmedizin nach deinem Gusto bewegt sich auf Placebo-Niveau;
das ist zwar auc gut, aber dafür würde keiner im Gesundheitssystem
zahlen.
> und vernünftig hoch dosierte Vitalstoffe werden sogar aktiv
> verboten?
Au weia; jetzt kommt dieser Vitalstoff-Quatsch wieder.
Was soll denn verboten sein?
> Natürlich nur Einzelfälle!?
Ich sprach von den Ärzten.
Wolfgang Welters schrieb:
> Ach wie einfach das ist! *g*
Nennt sich Aussagenlogik.
> Die
Gottfried Stutz schrieb:
>> Ach wie einfach das ist! *g*
> Nennt sich Aussagenlogik.
... per Willkür.
>> Die Ärzte sind nicht die Pharma-Firmen und die Ärzte
bekommen
>> auch nur so viel wie der gesetzliche Rahmen hergibt.
> Dann reden wir halt von "der Medizin" (gemeint ist die
Schuldmedizin).
> Da ziehen Ärzte und Pharma offenbar am selben Strick (um den Hals der
> Patienten)...
Die Medizin mag vielleicht ihre Schwächen haben, aber Du unterstellst
unlautere Motive hinter den Einschränkungen. Aus der Distanz betrachet
sind die Erklärungen immer einfach weil man nicht die Details sieht.
>> Präventivmedizin nach deinem Gusto bewegt sich auf
Placebo-Niveau;
> Quatsch. Die häufigsten "Zivilisations"krankheiten sind
schlicht
> Vitalstoffmangelkrankheiten und liessen sich im wesentlichen beheben,
> wenn jeder Bürger täglich etwa 1g EPA+DHA, 200mg B-Vitamine,
500mg
> Vitamin C, 300mg Vitamin E und sonst noch paar Kleinigkeiten (Zink,
> Mg, ...) bekäme. Die Kosten dafür wären gering im Vergleich
zu den
> Krankheitskosten.
Den ungesättigten Fettsäuren kann man schon in einigen Bereichen eine
Wirkung attestieren. Alles andere ist kompletter Quatsch bzw musss nicht
supplementiert werden. Eine normale Ernährung deckt den Vitaminbedarf
gäznlich.
>> Was soll denn verboten sein?
> Z.B. hunderte von lange bewährten Vitalstoffpräparaten, durch
die
> EU-Richtlinie gegen NEM.
Ja, welche denn?