Medizin

www.medizin-deutschland.info

« zurück zur Hauptseite...


Hallo,

vor 1 Jahr war nein li Ohr taub. HNO Arzt stellte Flüsigkeitsansammlung im Ohr
fest. Er pustete es durch und ich sollte Überdruck erzeugen, damit Eustachsche
Röhre sich weitet und Flüsigkeit abfliesen soll.

dadurch wurde Zustand erreicht wie vorher (noch mal 1 Jahr). Ohr war zwar nicht
mehr ganz taub, aber immer mal wieder zugefahren.

Das ist anscheinend nicht weiter bedrohlich (?) aber unangenehm, weshalb ich
meinen Hausarzt bei einem Besuch auch darauf ansprach. Der schlug vor, eine
zweite Meinung einzuholen und schrieb wieder ÜW zu einem anderen HNO-Arzt.

Der will jetzt einen Tubus ins Trommelfell einbauen, damit Wasser so eben nach
außen abfließen kann.

Die Frage ist nun, was davon zu halten ist. Der Zustand ist zwar unangenehm, wie
gesagt.
Andererseits ist das ja lediglich eine palliative Maßnahme und ändert nichts am
Grund der Krankheit.
Der Tubus verbleibt längstens 3/4 jahr, aber dann ist ja wieder alles wie
vorher, hat sich ja nichts geändert, oder? Was dann? Jedes Jahr ein neuer Tubus?
Irgendwann ist das, was mal Trommelell war nur noch Narbengewebe.
Zum dritten hat dann ja mein Mittelohr eine Verbindung nach außen und ich denke
mal, Natur wird schon wissen, warum das zu ist. Somit können IMHO Keime
hineinkommen und ich würde einen unangenehmen Zustand evtl. mit einer
ausgewachsenen Mittelohrentzündung tauschen. Hatte ich mal als Kind, brauch ich
nicht wieder, das war mehr als unangenehm.

Fragen an die NG wäen demnach:
Hat jemand Erfahrung mit Tubenkattharrh/Ohr und wie wurde es behandelt?
Ist von dem Einsetzen eines Tubus ins Trommelfell zuzuraten oder nicht?

Danke für Antworten
hubsi




Warum wird nicht die Abfluss/ Ventilationsstörung in der
Tube behandelt, sondern am Trommelfell?

Gruß,
Matthias

hubsi wrote:

> Hallo,
>
> vor 1 Jahr war nein li Ohr taub. HNO Arzt stellte Flüsigkeitsansammlung
> im Ohr
> fest. Er pustete es durch und ich sollte Überdruck erzeugen, damit
> Eustachsche
> Röhre sich weitet und Flüsigkeit abfliesen soll.
>
> dadurch wurde Zustand erreicht wie vorher (noch mal 1 Jahr). Ohr war
> zwar nicht
> mehr ganz taub, aber immer mal wieder zugefahren.
>
> Das ist anscheinend nicht weiter bedrohlich (?) aber unangenehm, weshalb
> ich
> meinen Hausarzt bei einem Besuch auch darauf ansprach. Der schlug vor, eine
> zweite Meinung einzuholen und schrieb wieder ÜW zu einem anderen HNO-Arzt.
>
> Der will jetzt einen Tubus ins Trommelfell einbauen, damit Wasser so
> eben nach
> außen abfließen kann.
>
> Die Frage ist nun, was davon zu halten ist. Der Zustand ist zwar
> unangenehm, wie
> gesagt.
> Andererseits ist das ja lediglich eine palliative Maßnahme und ändert
> nichts am
> Grund der Krankheit.
> Der Tubus verbleibt längstens 3/4 jahr, aber dann ist ja wieder alles wie
> vorher, hat sich ja nichts geändert, oder? Was dann? Jedes Jahr ein
> neuer Tubus?
> Irgendwann ist das, was mal Trommelell war nur noch Narbengewebe.
> Zum dritten hat dann ja mein Mittelohr eine Verbindung nach außen und
> ich denke
> mal, Natur wird schon wissen, warum das zu ist. Somit können IMHO Keime
> hineinkommen und ich würde einen unangenehmen Zustand evtl. mit einer
> ausgewachsenen Mittelohrentzündung tauschen. Hatte ich mal als Kind,
> brauch ich
> nicht wieder, das war mehr als unangenehm.
>
> Fragen an die NG wäen demnach:
> Hat jemand Erfahrung mit Tubenkattharrh/Ohr und wie wurde es behandelt?
> Ist von dem Einsetzen eines Tubus ins Trommelfell zuzuraten oder nicht?
>
> Danke für Antworten
> hubsi


Matthias Voss schrieb:
> Warum wird nicht die Abfluss/ Ventilationsstörung in der Tube
> behandelt, sondern am Trommelfell?

Hallo Matthias,

bin da überfragt. Anscheined ist da schlecht dran zu kommen. Es geht wohl
lediglich daran, einen Abfluß irgendwie, vielleicht vordergründig einfachsten
Weg hinzukriegen.

Gruß
hubsi
>


Matthias Voss schrieb:
> Warum wird nicht die Abfluss/ Ventilationsstörung in der Tube
> behandelt, sondern am Trommelfell?
>
Hallo Matthias,

bin da überfragt. Anscheined ist da schlecht ran zu kommen. Es geht
wohl lediglich darum, einen Abfluß auf irgendeine, vielleicht vordergründig
einfachsten Weise, hinzukriegen.

Hast du eine Idee, wie das funktionieren könnte?

Gruß
hubsi

>


hubsi wrote:

> Matthias Voss schrieb:
>
>> Warum wird nicht die Abfluss/ Ventilationsstörung in der Tube
>> behandelt, sondern am Trommelfell?
>>
> Hallo Matthias,
>
> bin da überfragt. Anscheined ist da schlecht ran zu kommen. Es geht
> wohl lediglich darum, einen Abfluß auf irgendeine, vielleicht vordergründig
> einfachsten Weise, hinzukriegen.
>
> Hast du eine Idee, wie das funktionieren könnte?

Der Zugang über das Trommelfell ist ein Standardeingriff
ohne große Nebenwirkungen, der idR gut ausheilt. AFAIK wird
da ein Röhrchen eingesetzt.

Vielleicht verbessert sich dann der Zustand so, dass man
über die Tube was machen kann.
Auf Dauer soll das Trommelfell ja eigentlich dicht sein.
jedenfalls dem Bauplan nach.

Grüße,
Matthias


Der Tubus ist reiner Symptompfusch und nur Geldmache. Der Verschluss
der eust. R


Gottfried Stutz schrieb:
> Der Tubus ist reiner Symptompfusch und nur Geldmache. Der Verschluss
> der eust. Röhre sollte ursächlich behoben werden. Oder wenn schon
> symptomorientiert, dann einfach mit Salzwasser von der inneren Öffnung
> her (Nasenhöhle).
>

Ich will nicht ausschließen, daß bei dir die Tuba auditiva tatsächlich
in der Nase endet. Bei normalen Menschen jedoch endet sie im Rachen.

Und wie du sie mit Salzwasser (oder vielleicht Fischöl?) wieder frei
kriegen willst, weißt auch nur du allein.
Und wo das hinsoll, wenn du es da rein kriegst, wohl auch...

Wie sagte Dieter Nuhr so schön...


Sebastian Reinecke schrieb:
> Ich will nicht ausschlie