Hi NG,
Ich hoffe ich bin hier nicht ganz falsch mit meiner Frage:
Ich stelle mir vor, in ganz Europa oder weltweit gäbe es
Alkoholverbot:
Was wäre die Folge ( ausser anfänglich wahrscheinlich grossem Unmut
:)
)
1.) Könnte man mehr Leisung, einen höflicheren Umgang, weniger
Unfälle, weniger Kriminalität, weniger Ausfälle und Krankheit.
weniger
Kosten allgemein in einer wirklich spürbaren Weise erwarten, oder
wäre
die Auswirkungen eher so nach der Art: Naja...
2.)Ist so ein Verbot realistisch?
(Nicht dass ich unbedingt dafür wäre, mich würde nur
interessieren, ob
das ginge,oder ob das wgen der Begruündung "Kultur im Abendland"
verankert, schon gar nicht durchführbar ist, weil viel zuviel
Widerstand in der Bevölkerung..
3.) Gibt es Studien (aus der Prohibiition in den USA 1919 - 1933
IIRC),( sicher haben viel heimlich getrunken, und hergestellt, aber
sicher bei weitem nicht die Mehrheit)
bzgl.. Kriminalfälle, Kosten, Umgangston gleich, besser oder
schlechter geworden?
(Beim Islam ist ja der Alkoholkonsum schon religionsbedingt untersagt,
die kennen das nicht anders, darum glaube ich nicht, dass man diese
Situation dort zum Vergleich hernehmen kann.)
--
Francesco
Medizin
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> Francesco wrote:
> "Hypothetisch: weltweit kein Alkohol"
> Ich stelle mir vor, in ganz Europa oder weltweit gäbe es
> Alkoholverbot: Was wäre die Folge ( ausser anfänglich
> wahrscheinlich grossem Unmut :)
Vielleicht googelst Du Dich erst einmal kundig unter Begriffen
wie "Prohibition und deren Auswirkung", z.B.:
http://de.wikipedia.org/wiki/Prohibition
oder "Alkoholverbot in islamischen Staaten" , unter Stichwörtern
wie "Reiz verbotener Dinge", "Droge Alkohol",
"Machbarkeit und
Einhaltung von Verboten", usw.
Natürlich kann man dann "hypothetisch" über alles reden ...
Freundliche Grüße
Dorothee
Francesco wrote:
>Hi NG,
>
>Ich hoffe ich bin hier nicht ganz falsch mit meiner Frage:
>
>Ich stelle mir vor, in ganz Europa oder weltweit gäbe es
>Alkoholverbot:
>Was wäre die Folge ( ausser anfänglich wahrscheinlich grossem
Unmut :)
>)
>1.) Könnte man mehr Leisung, einen höflicheren Umgang, weniger
>Unfälle, weniger Kriminalität, weniger Ausfälle und
Krankheit. weniger
>Kosten allgemein in einer wirklich spürbaren Weise erwarten, oder
wäre
>die Auswirkungen eher so nach der Art: Naja...
>
Wenn sich die Leute daran hielten wären die Auswirkungen sehr positiv.
>2.)Ist so ein Verbot realistisch?
>(Nicht dass ich unbedingt dafür wäre, mich würde nur
interessieren, ob
>das ginge,oder ob das wgen der Begruündung "Kultur im
Abendland"
>verankert, schon gar nicht durchführbar ist, weil viel zuviel
>Widerstand in der Bevölkerung..
>
genauso realistisch wie das Verbot von Hanf.
>3.) Gibt es Studien (aus der Prohibiition in den USA 1919 - 1933
>IIRC),( sicher haben viel heimlich getrunken, und hergestellt, aber
>sicher bei weitem nicht die Mehrheit)
>bzgl.. Kriminalfälle, Kosten, Umgangston gleich, besser oder
>schlechter geworden?
>
Bronfman ist durch die Prohibition zu grossem Reichtum gekommen, also wurde
sicher weiter getrunken, es gab ja sicher noch viele weitere Gewinner.
>(Beim Islam ist ja der Alkoholkonsum schon religionsbedingt untersagt,
>die kennen das nicht anders, darum glaube ich nicht, dass man diese
>Situation dort zum Vergleich hernehmen kann.)
Auch da gibt es viele Uebertretungen.
Ernst
On Sun, 5 Aug 2007 21:06:21 +0200, "Dorothee Hermann"
wrote:
>> Francesco wrote:
>> "Hypothetisch: weltweit kein Alkohol"
>
>> Ich stelle mir vor, in ganz Europa oder weltweit gäbe es
>> Alkoholverbot: Was wäre die Folge ( ausser anfänglich
>> wahrscheinlich grossem Unmut :)
>
>Vielleicht googelst Du Dich erst einmal kundig unter Begriffen
>wie "Prohibition und deren Auswirkung", z.B.:
>
>http://de.wikipedia.org/wiki/Prohibition
Ich habe es einmal kurz überflogen.
Die Idee ist ja ganz gut, nur wird sich die Bevölkerung einfach
sehr bevormundet fühlen.
Es könnte auch zu einer Verlagerung zu anderen Rauschmitteln führen.
Interessant ist ja auch (kopiert aus Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholprohibition):
Aber das ist im Zusammenhang, das Gesetz zu unterwandern.
"""
Allein von 1920 bis 1921 stieg die Kriminalität um 24 Prozent an. Auch
über die ganzen 1920er Jahre nahm die Kriminalität stark zu:
"""
Im Gegensatz sehen/sahen es einige Staaten (deren Regierungen) ganz
gerne, wenn viel Alkohol getrunken wurde.
Das Volk ist nicht so kritisch, und man habe weniger Probleme mit
Aufständen, praktisch eine Ruhigstellung.
>
>oder "Alkoholverbot in islamischen Staaten" , unter
Stichwörtern
>wie "Reiz verbotener Dinge", "Droge Alkohol",
"Machbarkeit und
>Einhaltung von Verboten", usw.
>
>Natürlich kann man dann "hypothetisch" über alles reden
...
>
>Freundliche Grüße
>Dorothee
>
>
Danke, ich sehe, diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten.
mfg,
--
Francesco
On Sun, 05 Aug 2007 21:25:21 +0200, Ernst Keller
wrote:
> Francesco wrote:
>
>>Hi NG,
>>
>>Ich hoffe ich bin hier nicht ganz falsch mit meiner Frage:
>>
>>Ich stelle mir vor, in ganz Europa oder weltweit gäbe es
>>Alkoholverbot:
>>Was wäre die Folge ( ausser anfänglich wahrscheinlich grossem
Unmut :)
>>)
>>1.) Könnte man mehr Leisung, einen höflicheren Umgang,
weniger
>>Unfälle, weniger Kriminalität, weniger Ausfälle und
Krankheit. weniger
>>Kosten allgemein in einer wirklich spürbaren Weise erwarten, oder
wäre
>>die Auswirkungen eher so nach der Art: Naja...
>>
>Wenn sich die Leute daran hielten wären die Auswirkungen sehr positiv.
Finde ich auch.
>
>>2.)Ist so ein Verbot realistisch?
>>(Nicht dass ich unbedingt dafür wäre, mich würde nur
interessieren, ob
>>das ginge,oder ob das wgen der Begruündung "Kultur im
Abendland"
>>verankert, schon gar nicht durchführbar ist, weil viel zuviel
>>Widerstand in der Bevölkerung..
>>
>genauso realistisch wie das Verbot von Hanf.
Wahrscheinlich wird gleich nach einem Ersatz gesucht. :)
Oder es einfach selbst herzustellen oder schwarz zu produzieren.
>
>>3.) Gibt es Studien (aus der Prohibiition in den USA 1919 - 1933
>>IIRC),( sicher haben viel heimlich getrunken, und hergestellt, aber
>>sicher bei weitem nicht die Mehrheit)
>>bzgl.. Kriminalfälle, Kosten, Umgangston gleich, besser oder
>>schlechter geworden?
>>
>Bronfman ist durch die Prohibition zu grossem Reichtum gekommen, also wurde
>sicher weiter getrunken, es gab ja sicher noch viele weitere Gewinner.
>
>>(Beim Islam ist ja der Alkoholkonsum schon religionsbedingt untersagt,
>>die kennen das nicht anders, darum glaube ich nicht, dass man diese
>>Situation dort zum Vergleich hernehmen kann.)
>
>Auch da gibt es viele Uebertretungen.
>
>Ernst
Naja, also alles in allem nicht durchführbar, grob vereinfacht gesagt.
--
Francesco
"Francesco" schrieb im Newsbeitrag
news:mqibb3lgqo4d4a2ag8ila8mf63ba716a1o@4ax.com...
> Hi NG,
>
> Ich hoffe ich bin hier nicht ganz falsch mit meiner Frage:
>
> Ich stelle mir vor, in ganz Europa oder weltweit gäbe es
> Alkoholverbot:
...mit einem Verbot wird sich der gewünschte Erfolg nicht erreichen
lassen.
Die am Alkohol interessierten (Abhängigen) werden Mittel und Wege finden
sich zu versorgen.
Nur der Einzelne kann entscheiden ob er nach Alkohl greift oder ob er es
läßt...
MfG Goggolori
***
goggolori@online-fuchs.de ist eine echte eMail-Adresse.
On 5 Aug., 15:13, Francesco wrote:
> 2.)Ist so ein Verbot realistisch?
Nein, das kennt man doch aus Zeiten der amerikanischen Prohibition.
Die Kriminalit?t steigt ins unermessliche und die Leute machen sich
ihren Alk selbst, der verrueckte Staat, der dieses Verbot erlaesst,
muss statt dessen die Mehrwertsteuer um weitere 10 % erhoehen.
Anschliessend wird jeder gesetzlich verpflichtet, taeglich mindestens
150g Alk zu trinken, um den Schaden wieder auszugleichen.
Ausserdem: in den Kichen ist der Ehebruch seit eh und jeh verboten,
frueher sogar bei Todesstrafe. Hat das etwas genutzt? <aehem>
Gruss
Otto
On Sun, 05 Aug 2007 23:34:45 -0700, Otto wrote:
>On 5 Aug., 15:13, Francesco wrote:
>
>> 2.)Ist so ein Verbot realistisch?
>
>Nein, das kennt man doch aus Zeiten der amerikanischen Prohibition.
>Die Kriminalit?t steigt ins unermessliche und die Leute machen sich
>ihren Alk selbst,
Ja, aber bei dieser Kriminalität geht es nur darum, dass versucht wird
Alkohol zu beschaffen.
Ich meinte eher, die Bevölkerung hätte akzeptiert, dass es keinen
gäbe
(seis dahingestellt, wie utopisch das ist).
--
Francesco