Hallo,
mal ganz allgemein gefragt.
Angenommen, jemand (ungefaehr 30) hat Probleme mit den Fuessen, der
Gang vor allem auf der Aussenseite und die Zehen weisen leicht
zueinander. Laufen ist ueberhaupt nicht moeglich wegen schnellem
Umknicken oder Zehen die gegen die Unterschenkel stossen, radeln,
skaten, Crosstrainer geht auch nicht perfekt. Knie scheinen auch etwas
krumm, Spreizhose als Baby.
Weiter angenommen, dieser jemand moechte gerne Sport treiben und geht
zum Fussspezialisten fuer Einlagen. Die Fuesse werden vermessen,
Gangbild analysiert und ein paar Einlagen angefertigt und mehrmals
nach Testperioden angepasst. Diagnose unbekannt. Frueher mal Senk/
Spreiz/Knickfuesse (irgendwas davon) diagnostiziert aber nicht
therapiert.
Mit den neuen EInlagen kann diese Person viel besser und ausdauernder
gehen, sogar Laufen ist moeglich. Nur nach einer Weile stellt Person
fest, dass ein grosse Zeh, der selten leichte Probleme machte schmerzt
und vermehrt knackt, manchmal blockiert das Gelenk. Nach einer
weiteren Weile schmerzt der Zeh bereits morgens noch vor dem
Aufstehen.
Einlagen werden wieder angepasst, ein Grund fuer den schmerzenden Zeh
kann nicht gegeben werden. Person laesst irgendwann die Sohlen weg und
der Schmerz verschwindet wieder nach einer Weile, nur machen jetzt die
Fuesse im Allgemeinen wieder Probleme und Ausdauersport ist wieder
nicht mehr moeglich.
Problem: nehmen wir an, Person lebt nicht in Deutschland und hat keine
deutsche Krankenversicherung mehr. Trotz dieser Probleme bekommt man
keine Ueberweisung zum Orthopaeden und die Einlagen muessen selber
bezahlt werden. Person studiert und hat schon mehr als 200 Euro fuer
die Einlagen/Verbesserungen ausgegeben und hat kein Geld mehr ueber.
Was wuerdet ihr in dieser leicht aussichtslosen Lage tun? Woher kommen
die ploetzlichen Zehschmerzen? Wie kann man verhindern im Alter
ueberhaupt nicht mehr laufen zu koennen?
Corinna
Medizin
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Hallo,
"Corinna Schreiber" schrieb im
Newsbeitrag
news:1185444901.473196.121230@k79g2000hse.googlegroups.com...
> Mit den neuen EInlagen kann diese Person viel besser und ausdauernder
> gehen, sogar Laufen ist moeglich. Nur nach einer Weile stellt Person
> fest, dass ein grosse Zeh, der selten leichte Probleme machte schmerzt
> und vermehrt knackt, manchmal blockiert das Gelenk. Nach einer
> weiteren Weile schmerzt der Zeh bereits morgens noch vor dem
> Aufstehen.
>
> Einlagen werden wieder angepasst, ein Grund fuer den schmerzenden Zeh
> kann nicht gegeben werden. Person laesst irgendwann die Sohlen weg und
> der Schmerz verschwindet wieder nach einer Weile, nur machen jetzt die
> Fuesse im Allgemeinen wieder Probleme und Ausdauersport ist wieder
> nicht mehr moeglich.
>
evtl. noch mal den arzt wechseln.
ansonsten müsste sich die person vielleicht mit der situation abfinden
bzw.
das beste draus machen:
- z.B. die einlagen nur gelegentlich tragen,
-versuchen, mit fussgymnastik die füsse zu stärken und zu
stabilisieren,
- z.B. mit feldenkrais versuchen, ein besseres körpergefühl und einen
ökonomischeren bewegungsablauf einzuüben, damit man aus diesem
offenbar
etwas "verqueren" körperbau die maximale belastbarkeit
herausholen kann.
das alles, falls es keine medizinische alternative gibt, dazu kann ich als
medizinischer laie nichts sagen
On 26 Jul., 12:15, Corinna Schreiber wrote:
> Hallo,
>
> mal ganz allgemein gefragt.
> Angenommen, jemand (ungefaehr 30) hat Probleme mit den Fuessen, der
> Gang vor allem auf der Aussenseite und die Zehen weisen leicht
> zueinander. Laufen ist ueberhaupt nicht moeglich wegen schnellem
> Umknicken oder Zehen die gegen die Unterschenkel stossen, radeln,
> skaten, Crosstrainer geht auch nicht perfekt. Knie scheinen auch etwas
> krumm, Spreizhose als Baby.
>
> Weiter angenommen, dieser jemand moechte gerne Sport treiben und geht
> zum Fussspezialisten fuer Einlagen. Die Fuesse werden vermessen,
> Gangbild analysiert und ein paar Einlagen angefertigt und mehrmals
> nach Testperioden angepasst. Diagnose unbekannt. Frueher mal Senk/
> Spreiz/Knickfuesse (irgendwas davon) diagnostiziert aber nicht
> therapiert.
>
> Mit den neuen EInlagen kann diese Person viel besser und ausdauernder
> gehen, sogar Laufen ist moeglich. Nur nach einer Weile stellt Person
> fest, dass ein grosse Zeh, der selten leichte Probleme machte schmerzt
> und vermehrt knackt, manchmal blockiert das Gelenk. Nach einer
> weiteren Weile schmerzt der Zeh bereits morgens noch vor dem
> Aufstehen.
>
> Einlagen werden wieder angepasst, ein Grund fuer den schmerzenden Zeh
> kann nicht gegeben werden. Person laesst irgendwann die Sohlen weg und
> der Schmerz verschwindet wieder nach einer Weile, nur machen jetzt die
> Fuesse im Allgemeinen wieder Probleme und Ausdauersport ist wieder
> nicht mehr moeglich.
>
> Problem: nehmen wir an, Person lebt nicht in Deutschland und hat keine
> deutsche Krankenversicherung mehr. Trotz dieser Probleme bekommt man
> keine Ueberweisung zum Orthopaeden und die Einlagen muessen selber
> bezahlt werden. Person studiert und hat schon mehr als 200 Euro fuer
> die Einlagen/Verbesserungen ausgegeben und hat kein Geld mehr ueber.
>
> Was wuerdet ihr in dieser leicht aussichtslosen Lage tun? Woher kommen
> die ploetzlichen Zehschmerzen? Wie kann man verhindern im Alter
> ueberhaupt nicht mehr laufen zu koennen?
>
> Corinna
Hallo Corinna,
wie schwer ist dieser Jemand denn, und wie werden seine Fuesse durch
Schuhwerk, Tragen, Stehen und Laufen zusaetzlich belastet?
Gruss
Otto
> Hallo Corinna,
> wie schwer ist dieser Jemand denn, und wie werden seine Fuesse durch
> Schuhwerk, Tragen, Stehen und Laufen zusaetzlich belastet?
Ich werde die zwei Antworten an die virtuelle Person weiterleiten.
Ist weiblich, Normalgewicht, traegt am liebsten Sneakers mit dicker
Innensohle oder Doc Martins, habe noch nie Schuhe mit Absatz gesehen.
Student, also viel sitzen. Meckert bei Kneipentouren oder
Schaufensterbummel nach einer Weile immer ueber schmerzende Fuesse,
allerdings nicht solange die Einlagen getragen wurden.
Arzt wechseln ist schwierig da es viel zu wenig Hausaerzte hier gibt
und alle einen Patientenannamestop haben. Einzige (unpraktische)
Moeglichkeit waehre in einen anderen Stadtteil umziehen.
Ueberweisungen zum Facharzt werden so gut wie nie ausgeschrieben, und
Wartezeiten koennen Monate dauern. Der Fussspezialist ist auch kein
Arzt sondern ausgebildeter Podotherapeut. Einen anderen Spezialisten
aufsuchen kostet schonmal knapp 40 Euro nur fuer den Konsult, dann
noch mehr Kosten fuer Sohlen anpassen oder neue Sohlen... und wenn man
sowieso kein Geld hat wird das schwierig.
Corinna.
On 29 Jul., 11:30, Corinna Schreiber wrote:
Der Fussspezialist ist auch kein > Arzt sondern ausgebildeter
Podotherapeut. Einen anderen Spezialisten > aufsuchen kostet schonmal
knapp 40 Euro nur fuer den Konsult, dann > noch mehr Kosten fuer
Sohlen anpassen oder neue Sohlen... und wenn man
> sowieso kein Geld hat wird das schwierig.
>
> Corinna.
Hallo Corinna,
nach meiner Meinung muss sie ein paar Wochen lang diese Schuheinlagen
und staendig Schuhe mit duennerer, biegsamer Sohle tragen. In diesen
extrem dicksohligen Schuhen kann der Fuuss imo nicht richtig abrollen.
Das ist vermutlich die eigentliche Ursache der Beschwerden.
Gruss
Otto
Hallo Corinna!
Eine gute FeldenkraislehrerIn wird in der Lage sein, das Problem
grunds