"L.H." zitierte taz-Artikel:
> "Kürzlich stieß ich auf diese Werbung von Lilly in Eltern.
Lilly
> vermarktet auch ein sogenanntes ADHS-Medikament. Gedacht für Kinder,
die
> überaktiv sind und extrem unaufmerksam. Aber so wie Lilly die
Anzeigen
> macht, da werden Eltern erst auf die Idee gebracht, dass ihr Kind -
> zappelig in der Schule, nicht so erfolgreich wie erwartet, mit den
> Gedanken oft woanders - ADHS hat. Eli Lilly rückt mit einer Art
> Fragebogen Verhaltensauffälligkeiten in die Nähe einer
Krankheit, für
> die die Firma eine Pille hat - eine Krankheit, die ich übrigens
für eine
> Erfindung halte. Direkt werben darf sie in Deutschland nicht für ihr
> Präparat. Das ist hier zum Glück verboten, da das Mittel
> verschreibungspflichtig ist."
Es ist Dir hoffentlich nicht neu, daß Pharmakonzerne ausschließlich
für
Profite arbeiten und nicht für die Gesundheit? Dieses System hier
heißt
Marktwirtschaft oder Kapitalismus. Und das basiert nunmal auf Betrug
durch Verkauf von Produkten, die keiner braucht.
Beispiel: man erfindet eine Krankheit wie "ADHS" und verkauft dann
Medikamente für teuer Geld, die diese "Krankheit" bekämpfen
sollen.
Was dieser Ex-Pharmamanager jetzt quasi auf dem Sterbebett ausplaudert
ist die normale Masche: Bestechung, Lügen, Betrug. Erinnert sich einer
an die Medikamententests vor einigen Monaten in England durch eine
deutsche Firma, bei der die Probanden wie Elefantenmenschen anschwollen?
Das Problem ist: Es werden Krankheiten erfunden und unters Volk
gebracht, und mit der Angst der Leute wird dann Kasse macht, indem man
ihnen im besten Falle Placebos und im schlimmsten Falle katastrophale
Gifte verkauft (Contergan).
Während wirklich Kranken nicht geholfen wird, denn sie sind in der
Minderheit und kein großer Absatzmarkt für den Shareholder Value.
Zu den Krankheitserfindern gibt es ein gutes Buch:
"Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden."
von Jörg Blech (Autor): http://www.amazon.de/dp/310004410X
Suchen:
Medizin
www.medizin-deutschland.info
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