On 5 Mrz., 14:27, "Winfried" wrote:
> http://www.mdr.de/fakt/archiv/160419.htmlhttp://www.live-pr.com/gericht-v=
erhandelt-ber-betrug-mit-wirkungslose...
>
> Winfried B
Medizin
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Otto schrieb:
> On 5 Mrz., 14:27, "Winfried"
wrote:
>> http://www.mdr.de/fakt/archiv/160419.htmlhttp://www.live-pr.com/gericht-verhandelt-ber-betrug-mit-wirkungslose...
>
>
> Lieber Roland,
>> Winfried B�chsenschuetz
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Thalidomid
> http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal
> http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/astuecke/22211/index.html
>
> Viele herzliche Gruesse
> ins Saarland
> Otto
> --
> Immer siegt der Tod, immer ist der Arzt auf der Seite der
> Unterdruecker. Er operiert den Untertanen das Rueckrat aus dem Leibe,
> denn die Maechtigen wollen es so. (Hippokrates)
>
Früher arbeiteten der Apotheker, der Pfarrer und der Arzt in den
Dörfern
zusammen und verdienten sich an reichen Patienten eine goldene Nase.
Darüberhinaus erwarb die Kirche dankbare Spenden in Form von
Grundstücksüberschreibeungen im Namen des Herrn.
Leichtgläubigkeit der
Dorfgemeinde macht sich bezahlt. Heute hat man sich wohl von der Kirche
getrennt, im Zeichen der abtrünnigen
Gottesgläubigkeit der jüngeren
Generationen auch nicht mehr sinnvoll.
Den schwarzen Schafen unter den Ã
Mir sind keine öffentlich zugängigen Fehlerstatistiken /
Qualitätsstatistiken (Erfolgs-Misserfolgsstatistik pro Spital
(Ambulanz...,ev. Arzt.)), bekannt (Österreich, nehme an anderswo ist es
ähnlich). Gäbe es diese, würde das die Fehlerrate ziemlich
sicher senken,
schon allein dadurch dass die Patienten potentiell gefährliche
"Heilstätten"
bei der Behandlug ihres Leidens meiden könnten.
Als Ergänzung zur evidenzbasierten Beurteilung von Medikamenten wäre
doch
eine öffentlich zugängige "evidenzbasierte
Heilstättenbeurteilung"
interessant.
Gruß Karl
"Otto" schrieb im Newsbeitrag
news:1173115957.748772.69220@64g2000cwx.googlegroups.com...
> stol it - Nachrichten
> (Tiroler Nachrichten)
>
> Studie: Taeglich 90 Tote durch Arztfehler
>
Otto meinte:
>die Berliner Zeitung berichtete kuerzlich in einem winzigen Artikel an
>drittrangiger Stelle, der aber jederzeit auffindbar ist, dass in
>Deutschland jaehrlich 20000 bis 25000 Menschen an aerztlichen
>"Kunstfehlern" sterben. 100000 Patienten wuerden jaehrlich
schwerstens
>geschaedigt.
Tja, wenn die Berliner Zeitung das in einem winzigen Artikel an
drittrangiger Stelle meldet, dann kann man natürlich davon ausgehen,
dass es den Tatsachen entspricht, vor allem in Anbetracht des
Umstands, dass bislang keine umfassende Statistik darüber vorliegt,
nicht wahr?
Aber vielleicht sollte man im Kontext Behandlungsfehler (so der genaue
Terminus technicus) doch lieber auf entsprechende Facharbeiten und
Institute verlassen, wie z.B: http://tinyurl.com/2mq7uh
Gut, der Inhalt von 185 Seiten ist zugestandenermaßen etwas schwerer
zu erfassen, als ein winziger Artikel an drittrangiger Stelle in der
Berliner Zeitung, aber als Anfänger kann man sich ja auch auf 10
Seiten des RKI etwas schlauer machen: http://tinyurl.com/2mcbyo
Hannes
--
"Der Ungebildete glaubt das, was ihm paßt." - Ludovico Ariosto
X-No-archive: Yes
On 6 Mrz., 14:12, Zach Hannes wrote:
> Otto meinte:
>
> >die Berliner Zeitung berichtete kuerzlich in einem winzigen Artikel an
> >drittrangiger Stelle,
Da
X-No-archive: Yes
On 6 Mrz., 14:12, Zach Hannes wrote:
> Otto meinte:
>
> >die Berliner Zeitung berichtete kuerzlich
Leider kann ein Scanner kein fehlendes Hirn ersetzen. Lt. Otto
erschien der Artikel bereits im Februar 2002. Naja, vor dem Herrn (der
Alternativmedizin) sind halt tausend Jahre wie ein Tag...
Winfried B
Hallo Roland,
http://www.sgipt.org/doceval/epidem/iatrogen.htm
"30000 Tote pro Jahr
Rund eine Million Menschen kommen in den USA jaehrlich durch
aerztliches Tun zu Schaden, 45000 bis 98000 Todesfaelle sind die Folge
von Diagnose- und Therapiefehlern. Diese drastischen Zahlen lieferte
die bislang umfassendste Studie ?ber die Folgen aerztlicher Fehler,
die von der amerikanischen Harvard University clurchgefuehrt wurde.
Auf Deutschland umgerechnet bedeuten diese Zahlen, da? etwa 300.000
Schadensfaelle und etwa 30.000 Todesf?lle pro Jahr behandlungsbedingt
sind. Dass die allerwenigsten davon ?berhaupt bekannt werden, liegt
zum einen daran, da? die Perfektion, Fehler zu ignorieren,
schoenzureden oder zu vertuschen, hierzulande scheinbar ein
integrierender Bestandteil der ?rztlichen Kunst ist. Oder anders
gesagt: Vier
von hundert Patienten ziehen sich im Krankenhaus ein Leiden zu, das
sie vorher nicht hatten." [S. 138f]"
Gruss ins Saarland
Otto
--
Immer siegt der Tod, immer ist der Arzt auf der Seite der
Unterdruecker. Er operiert den Untertanen das Rueckrat aus dem Leibe,
denn die Maechtigen wollen es so.
On 6 Mrz., 11:42, Friedrich Bartel wrote:
Den schwarzen Schafen unter den ?rzten geht es weniger um das
herausfinden der Krankheitsursache, eher um das bek?mpfen der
Auswirkung
einer Krankheit.
Hallo Friedrich
Nach meiner Meinung geht es nier nicht um das schwarze Schaf, sondern
um das System.
Gru?
Otto