Medizin

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Handy Strahlung

Author: Hans-Peter Diettrich

Matthias Voss wrote:

> Du hast dir anscheinend eine kapazitiven Bewegungsmelder gebaut ;-)

Nur dann, wenn der auch auf Luftbewegung reagiert. Die Anordnung war so
empfindlich gegen Luftzug, da




Handy Strahlung

Author: Hans-Peter Diettrich

Peter Wittwer wrote:

> Fahrgast: Ich habe gelesen, dass sich Parallelen im Unendlichen schneid=
en.

Das hat man mir in der Schule auch so erz


Handy Strahlung

Author: Hans-Peter Diettrich

Raimund Nisius wrote:

> Ein H2O Molek


Handy Strahlung

Author: "Winfried"

X-No-archive: Yes

On 8 Feb., 23:21, usenetmu...@raimund.in-berlin.de (Raimund Nisius)
wrote:

> Metallgeh


Handy Strahlung

Author: Matthias Voss

Hans-Peter Diettrich wrote:

> Raimund Nisius wrote:
>
>> Ein H2O Molekül dreht sich z.B. um seinen Schwerpunkt. Nach Absorption
>> von 10GHz dreht es scheller, stößt anschließend an einen Nachbarn, der
>> eine Schwingung beginnt und dadurch die Drehung stoppt. Bei
>> Zimmertemperatur läßt der nächste Energieaustausch nicht lange auf sich
>> warten.
>
>
> Da kämen wir dann z.B. zu möglichen Polarisationseffekten, und da die
> Bewegungsenergie bzw. der Impuls kumulativ erhöht werden kann, können
> bei den Zusammenstößen auch größere Energiemengen übertragen werden.

Statistisch unmöglich.


> Bei der Geldrollenbildung kann ich also davon ausgehen, daß diese
> nachweisbar durch Bestrahlung mit EM-Wellen hervorgerufen werden kann.
> Jetzt kommt es für mich darauf an, ob erstens die Handy-Strahlung in der
> Praxis so einen Effekt überhaupt bewirken kann (das betrifft dann die
> Grenzen der Übertragbarkeit), und zweitens was die gestapelten
> Blutkörperchen für physiologische Auswirkungen haben können.

Sie triggern die Lyse ihrer selbst.
Sie entstehen durch gestörte Bildung-/Auflösungsbedingungen.


> Eine gute Abstrahlung entspricht auch einer guten Aufnahme, und die
> aufgenommene Strahlung muß erst einmal das Material aufheizen, bevor
> dieses selbst Strahlung (in die andere Richtung) abgibt.
>
> Denke nur mal an die Wärmekapazität eines Heizkörpers - wie lange
> braucht der vom Aufdrehen, bis er tatsächlich Wärme abstrahlt?

Das kommt auf die Trägheit des Heizungssystems an. Bei mir
geht das in Sekunden.


>> Erwärmung findet auf molekularer Ebene statt.
>
>
> Als physikalischer Effekt, nicht als chemischer.

<ach> ;-)



> Nachtrag:
> Im Körper laufen ja ständig chemische Reaktionen ab, d.h. die notwendige
> Aktivierungsenergie ist bereits vorhanden.

Genau. Wir sollten alle mit diesen gelben Aufklebern
rumlaufen, mit schwarzem Kreis und drei Kreissegmenten.

Gruß
Matthias


Handy Strahlung

Author: "Andreas Erber"

Winfried wrote:

>
> Nicht umsonst werden Kühlkörper in der prof. Elektronik geschwärzt.
> Falls die Kühlkörper auf gemoddeten Grafikkarten usw. tatsächlich echt
> vergoldet sein sollten, ist dies ziemlich kontraindiziert. Schwarze
> Kühlkörper sehen zwar nicht so schick aus wie silberfarbene oder
> güldene, sind aber effektiver.

Wobei, aber das weißt du sicher und hast es bloß vergessen hinzuschreiben,
es nur darauf ankommt welche "Farbe" der Körper im Infrarotspekrum hat. Ein
Körper kann also durchaus für das menschliche Auge weiß erscheinen aber
dennoch im Infrarotspektrum schwarz sein. Wie z.b. Heizkörper die mit einer
entsprechenden Farbe gestrichen werden.

LG Andy


Handy Strahlung

Author: Eric Wick

Matthias Voss wrote:

> http://www.bfs.de/elektro/papiere/reflex stellungnahme.htm
>
> Was ist daran unklar, oder verzögert?

Unklar bleiben eindeutige Empfehlungen, der Text sagt nichts weiter als
"schaumermal" und hält sich bedeckt. Angesichts vom dummen Gesichts des
Sprechers im SWR Beitrag war die öffentliche Stellungnahme wirklich
notwendig. Allerdings ist sie geschickt formuliert.

Bye Eric
--


Handy Strahlung

Author: usenetmuell@raimund.in-berlin.de (Raimund Nisius)

Hans-Peter Diettrich wrote:

> Raimund Nisius wrote:
>
> > Ein H2O Molekül dreht sich z.B. um seinen Schwerpunkt. Nach Absorption
> > von 10GHz dreht es scheller, stößt anschließend an einen Nachbarn, der
> > eine Schwingung beginnt und dadurch die Drehung stoppt. Bei
> > Zimmertemperatur läßt der nächste Energieaustausch nicht lange auf sich
> > warten.
>
> Da kämen wir dann z.B. zu möglichen Polarisationseffekten, und da die
> Bewegungsenergie bzw. der Impuls kumulativ erhöht werden kann, können
> bei den Zusammenstößen auch größere Energiemengen übertragen werden.

Ja, und die Themodynamik stellt die bisher unwderlegte Behauptung auf,
daß Wärme von warm nach kalt fließt.

> > Deine Schätzungen beruhen auf blindem Vertrauen. Das mag mich jetzt
> > ehren, aber hin und wieder sollte man Dingen tiefer auf den Grund gehen.
>
> Nein, meine Schätzungen beruhen mindestens auf Plausibilität, und auf
> eigenen Erfahrungen. Viele Effekte, aus völlig verschiedenen
> physikalischen o.a. Gebieten, lassen sich durch vergleichbare Formeln
> beschreiben.

Das kann sehr leicht in die Hose gehen. Was Dir bei Alltagseffekten ganz
normal ist sieht im Mikrokosmos oder bei extremen Geschwindigkeiten
völlig anders aus.

> Beim Programmieren kann man dann Methoden, die für ganz
> andere Fälle entwickelt wurden, auch auf andere Probleme anwenden, die
> mathematisch genügend ähnlich sind.

Dazu nußt Du aber die mathematischen Eigenschaften jeweils verstanden
haben. Die Ähnlichkeit zu postulieren ist vielleicht noch bei
Computerspielen akzeptabel.

> Bei der Geldrollenbildung kann ich also davon ausgehen, daß diese
> nachweisbar durch Bestrahlung mit EM-Wellen hervorgerufen werden kann.
> Jetzt kommt es für mich darauf an, ob erstens die Handy-Strahlung in der
> Praxis so einen Effekt überhaupt bewirken kann (das betrifft dann die
> Grenzen der Übertragbarkeit), und zweitens was die gestapelten
> Blutkörperchen für physiologische Auswirkungen haben können.

Da bin ich inkompetent.

> Diese Fragen betreffen offensichtlich ganz unterschiedliche
> Wissensgebiete. Bei den Antworten hat es mich dann sehr verwundert, daß
> überhaupt nichts zu den möglichen physiologischen Auswirkungen gekommen
> ist, die ich mir eigentlich in dieser Medizin(!)Gruppe erwartet hätte,
> sondern nur zu den physikalischen Effekten :-(

Die Physiologie basiert auf der Biochemie. Diese wiederum ist ein Teil
der Chemie. Und Chemie ist nur die Physik der äußeren Elektronenhülle.

Wenn ein behaupteter Effekt schon elemtaren physikalischen Erkenntnissen
widerspricht macht sich auch der Physiologe keine großen Sorgen.


> > Von welchen gemessenen Temperarurunterschieden sprichst Du? mK?
>
> Mindestens mK, eher noch viel geringer. Genauere Messungen waren mangels
> vergleichbarer Thermometer nicht möglich, und auch eine Kalibrierung auf
> absolute Temparaturen war deshalb nicht möglich. Letzteres war auch
> nicht notwendig, da anschließend beim Einsatz für die Heizwertbestimmung
> nur Temperaturverhältnisse (Temperaturverlauf der Reaktion) bestimmt
> werden mußten. Bei diesen Messungen konnten die Messzeiten dank der
> verbesserten Empfindlichkeit des neuen Thermometers drastisch reduziert
> werden :-)

Wäre es Dir plausibel, wenn das Gehäuse in 5 Minuten um 1K abkühlt
nachdem die Sonne verdeckt wurde? Das sind 3mK/s. Du konntest mit dem
Ding das Gras wachsen hören.

Andere Effekte will ich nicht ausschließen.

> > Metallgehäuse strahlen sehr gut im IR. Denk nur an Deine Heizkörper.
>
> Eine gute Abstrahlung entspricht auch einer guten Aufnahme, und die
> aufgenommene Strahlung muß erst einmal das Material aufheizen, bevor
> dieses selbst Strahlung (in die andere Richtung) abgibt.
>
> Denke nur mal an die Wärmekapazität eines Heizkörpers - wie lange
> braucht der vom Aufdrehen, bis er tatsächlich Wärme abstrahlt?

Dein Gehäuse hat die Wärem ja schon. Es wird nur nicht mehr vom Fenster
bestrahlt. Also beginnt die Abkühlung sofort.

> > Erwärmung findet auf molekularer Ebene statt.
>
> Als physikalischer Effekt, nicht als chemischer.

Diese Unterscheidung dient nur der Buchführung der Universitäten.

>Wenn man schon von der
> makroskopischen Betrachtung "Strahlung erzeugt Wärme erzeugt (keine)
> chemische Reaktion" in die mikroskopische Quantentheorie hinabsteigt,
> sollte man dabei IMO den ganzen Weg betrachten, und nicht nur die beiden
> getrennten Wirkungsweisen.

Diese Wirkungsweisen sind nicht getrennt. Sie unterscheiden sich durch
die Art der Zustandsänderungen des Molekülorbitals.

Die höherenergetischen Zuständsänderungen können den Zusamenhalt der
Molekülteile beeinflussen, die niederenergetischen bewirken Änderungen
der Drehzahl von Molekülteilen oder Schwingungen. Das ist aber die selbe
quantentheoretsche Betrachtung des Orbitals.


> Wärme entsteht ja oft nur als Abfallprodukt
> von irgendwelchen anderen Reaktionen, und je effizienter die Reaktionen
> ablaufen, desto weniger Wärme geben sie ab! Beim Verbrennungsmotor
> konzentrieren sich die Untersuchungen auch nicht darauf, wie warm der im
> Betrieb wird, sondern wieviel Leistung er in anderer Form abgibt.

Ähm, der Wirkungsgrad hängt direkt von der Maximal- und der
Umgebungstemperatur ab. Und die Verbrennungsgase sind bei der Entstehung
(in stöchiometrischen Gemischen) immer gleich heiß. Erst an der
Gefäßwand oder durch die mechanische Arbeit am Kolben kühlt sich das Gas
mehr oder minder nützlich ab.


> Nachtrag:
> Im Körper laufen ja ständig chemische Reaktionen ab, d.h. die notwendige
> Aktivierungsenergie ist bereits vorhanden. Damit kann jede zusätzliche
> Energiezufuhr die Reaktionen beeinflussen, selbst wenn sie weit
> unterhalb der Aktivierungsschwelle liegt.

Du führst den Chemikalien Deines Körpers ständig Energie in Form von
IR-Strahlung zu. Aus Dir kommen ständig mindestens 100W raus. Sollte da
ein Marathon nicht hochgefährlich sein?

> Im molekularen Bereich wäre
> dann nicht primär das Aufbrechen von Bindungen zu betrachten, sondern
> die Rekombination.

Re kombination dürfte regelmäßig unter Abgabe von Energie stattfinden,
sonst hätte es vorher keine Kombination gegeben. Aber das könnte auch
durch entsprechenden Strahlung induziert werden.

> Auch auf die Gefahr hin, wieder mißverstanden zu
> werden, möchte ich doch das Stichwort "Chaos-Theorie" erwähnen: kleine
> Ursache - große Wirkung.

Die Chaostheorie sagt "kleine Ursache - unberechenbare Änderung des
Experimentverlaufs". Der gerne zitierte Schmetterling in München löst
nicht die Sturmflut in Hamburg aus, sondern zur heutigen Berechnung der
nächsten Flut im April müßte man alle Schmetterlingsflüge kennen und
berücksichtigen. Und das geht nicht.

--
Gruß, Raimund
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