Hallo
Nach dem Einsetzen einer gr
Medizin
« zurück zur Hauptseite...
Gerald Sendner schrieb:
> Hallo
>
> Nach dem Einsetzen einer größeren Brücke (oben rechts, von
den
> Schneidezähnen bis zum letzten hinten= 6 Zähne), ist ein
Zermahlen
> von Nahrung, z.B. Körner, nicht mehr möglich. Die Körner,
z.B.
> Sesam, werden so wieder ausgeschieden, wie in den Mund genommen.
>
> Welche zahntechnische Maßnahmen wären erforderlich, um ein
"normales"
> Zerkauen der Nahrung wieder zu erreichen?
Moin,
wie wäre es mit der preiswerteren Lösung, nämlich einem
technischen
Gegenstand die Körner vorab zur Zerkleinerung zuzuführen bzw.
Produkte
zu kaufen, bei denen das der Hersteller schon erledigt hat?
Dir scheinen ohnehin Zähne zu fehlen: Ein halber Kiefer hat 8 Zähne
anstatt 6.
Gruß
Jo
Hallo,
Gerald Sendner wrote:
> Nach dem Einsetzen einer größeren Brücke (oben rechts, von
den
> Schneidezähnen bis zum letzten hinten= 6 Zähne), ist ein
Zermahlen
> von Nahrung, z.B. Körner, nicht mehr möglich.
Vorher ging es?
Erster Ansprechpartner sollte Dein Zahnarzt sein.
Wenn etwas schief gelaufen ist, sollte er
nachbessern koennen.
Michael Mueller
Gerald Sendner schrieb:
> Hallo
>
> Nach dem Einsetzen einer größeren Brücke (oben rechts, von
den
> Schneidezähnen bis zum letzten hinten= 6 Zähne), ist ein
Zermahlen
> von Nahrung, z.B. Körner, nicht mehr möglich. Die Körner,
z.B.
> Sesam, werden so wieder ausgeschieden, wie in den Mund genommen.
>
> Welche zahntechnische Maßnahmen wären erforderlich, um ein
"normales"
> Zerkauen der Nahrung wieder zu erreichen?
>
>
Hallo,
Sesam wird öfter nicht, oder nicht vollständig zerkaut. Trotzdem,
mach
mal folgenden Versuch: Nimm einen Streifen Papier, sagen wir ca. 1 cm
breit und ca. 10 cm lang. Den leg mal zwischen Deine neuen Zähne im
Bereich der Kauflächen. Schließ den Mund und versuch den Streifen
herauszuziehen. Lässt er sich problemlos herausziehen? Wenn nicht, ist
der Kontakt schon mal in Ordnung. Als Erklärung für das von Dir
vermutete unzureichende Zerkleinern könnte man noch die sehr glatte
Oberfläche der keramischen Verblendung annehmen. Diese ist oft glatter
als der Originalzahn. Es wäre folglich zu überlegen, die
Kauflächen ganz
leicht anzurauen. Das ist zwar möglich, wird aber nicht besonders gerne
gemacht. Vielleicht wartest Du mal einige Zeit ab, schädlich ist die
Sache jedenfalls nicht.
Gruß
Norbert
Gerald Sendner schrieb:
> Welche zahntechnische Ma
"Norbert Beckmann" schrieb im
Newsbeitrag
news:e70mus$f6b$00$1@news.t-online.com...
> Sesam wird öfter nicht, oder nicht vollständig zerkaut.
Trotzdem, mach mal
> folgenden Versuch: Nimm einen Streifen Papier, sagen wir ca. 1 cm breit
> und ca. 10 cm lang. Den leg mal zwischen Deine neuen Zähne im Bereich
der
> Kauflächen. Schließ den Mund und versuch den Streifen
herauszuziehen.
> Lässt er sich problemlos herausziehen?
Um die "Kontakte" zu überprüfen, lässt sich auch ein
Streifen-Kaugummi
zwischen die Zähne klemmen - da erkennt man schnell, wo sich die
Zähne von
Ober- und Unterkiefer überhaupt berühren.
Gruss Pascal
"Gerald Sendner" wrote:
>Welche zahntechnische Ma
Juergen Roesener schrieb:
> "Gerald Sendner" wrote:
>
>> Welche zahntechnische Maßnahmen wären erforderlich, um ein
"normales"
>> Zerkauen der Nahrung wieder zu erreichen?
>
> Hallo,
>
> ich habe die Gruppe heute erst abonniert und hänge mich an diese
Frage
> einfach mal an.
>
> wechselte schmerzfrei nur wegen der notwendigen Kontrolle zu Zahnarzt
> B. Dieser meinte, unbedingt alle intakten Amalgam Füllungen gegen
> Kunststoff(?) austauschen zu müssen (angebliche Vergiftungsgefahr
Hallo,
Vergiftungsgefahr ? Unfug !
> kosmetische Vorteile.
Ja, manchmal zutreffend.
Da es schon nach der ersten Sitzung massive
> Schmerzen gab
Bei Karies können/müssen manchmal Verfärbungen in
Pulpennähe belassen
werden. Das schadet erfahrungsgemäß nicht, solange das Dentin hart
ist.
Der Zahnarzt, der Dir die Amalgamfüllungen entfernt hat, könnte
versucht
haben, die Verfärbungen auch noch zu entfernen und ist dabei der Pulpa
zu nahe getreten. Jedenfalls haben die Pulpen bis dahin wahrscheinlich
noch gelebt.
>
> C konnte die von B behandelten Zähne nicht retten, zog diese und
> fertigte eine Brücke (je 3 Zähne rechts und links oben). Das
waren
> wieder 9 Sitzungen...
>
> Mit der Brücke habe ich ähnliche Probleme wie der OP.
Vernünftiges
> Kauen oder Zermahlen von Nahrung ist nicht möglich. Die
Kauflächen
> sind symmetrisch V-förmig, rechts und links unterschiedlich hoch, so
> dass Kauen nur auf einer Seite etwas nützt; die unteren
Backenzähne
> gleiten seitwärts an den Zähnen der Brücke ab. Zahnarzt C
meint "das
> muss so"; ist das wirklich unabänderlich?
>
Dazu kann ich naturgemäß nur Allgemeines sagen, dass müsste man
sehen.
Anatomisches: "Symmetrisch V - förmig" Du meinst, die buccalen
(zur
Wange hin liegenden) Zahnhöcker sind im OK höher als die palatinalen
(zum Gaumen hin liegenden) Höcker. Die palatinalen Zahnhöcker im OK
hängen also mehr runter. Das ist zunächst mal völlig korrekt.
Natürlich
muss das Ganze mit den Verhältnissen im UK abgestimmt werden.
...gleiten seitwärts an der Brücke....
Die Höcker der Praemolaren und Molaren greifen so ineinander, dass die
zum Gaumen hin liegenden Höcker der OK - Zähne in die
Längsfissur der UK
- Zähne greifen. Das bedeutet, dass bei geschlossenen Zahnreihen im OK
die wangenseitigen Höcker, und damit die Zähne insgesamt, etwas
über
die UK Backenzähne hinausragen. Im UK ragen entsprechend die
zungenseitigen Höcker, und damit auch hier die Zähne insgesamt, etwas
über die OK Höcker hinaus.
Fazit: Was Du da im Mund hast, ist anatomisch gesehen, korrekt.
Nun muss man wissen, dass auch kleinste Veränderungen im Mund als
ziemlich heftig empfunden werden. Es gilt also, sich in Geduld zu üben.
Sollten aber nach Wochen immer noch Probleme vorliegen, oder es zu
Schmerzen kommen, muss die Geschichte natürlich überprüft
werden.
Gruß
Norbert