Hallo zusammen,
hoffentlich bin ich hier in der richtigen NG für meine Frage,
ansonsten bitte ich um Tipps, wohin ich mich wenden sollte..
Es geht um Trinken bei langen sportlichen Einheiten, bei denen
der Fettstoffwechsel eine Rolle spielt (z.B. beim Marathon).
Eine Standardseite zu diesem Thema ist:
http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/trinkenimsport.html
Das bringt mich auf eine Idee:
Wenn auch klares Wasser verdaut werden muß (also mit Glykogen?,
Salzen?... angereichert wird, um überhaupt absorbiert werden zu
können), dann störe ich mit Trinken auch den Fettstoffwechsel.
Weil nämlich immer mehr Glykogen? aus der Leber ins Blut
geschleppt wird, nicht weil die Energie gebraucht wird, sondern
nur damit das Wasser aus dem Dünndarm rauskommt.
Wie gesagt, nur eine Idee. Weiss jmd. dazu mehr?
Danke schonmal,
Detlev.
Medizin
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Detlev Goepel wrote:
> Es geht um Trinken bei langen sportlichen Einheiten, bei denen
> der Fettstoffwechsel eine Rolle spielt (z.B. beim Marathon).
Wenn ich einen Marathonlauf mache, nehme ich mir meistens eine Kiste
Mineralwasser oder eine Palette H-Milch im Rucksack mit.
Us.
Shrek007 wrote:
> Ich bin bloß Medizinstudent, kein Biochemiker. Aber ich bin mir
sicher
> das Glykogen mit dem Fettstoffwechsel wenig zu tun hat.
Guckle mal nach Gluconeogenese.
>Nur falls du
> soviel Glykogen verbrauchen würdest (und zusätzlich keine
> Kohlenhydrate aufnimmst) würden irgendwann deine Fette mobilisiert
Nicht irgendwann, sondern diese Mobilisation würde bei
Ausdauerleistungen nach ca 45 minuten voll da sein.
Bei physiologischen Prozessen macht es wenig Sinn, Abläufe
alleine durch Zeit zu beschreiben. Verlüfe kann man mesit
mit Erfolg mit "Halbwertszeiten" beschreiben, so sie
exponentiellen Regeln folgen.
Gruß
Matthias
> werden um deinen Energiebedarf zu decken (über Ketonkörper).
Aber das
> ist meiner Meinung nach schon überhaupt nicht mehr physiologisch und
> geht schon in Richtung Diabetes.
> Warum brach ich Glykogen um Wasser zu resorbieren? Verwechselst du
> vielleicht Glykogen mit Glukose?!
>
> Haut rein!
>
Das mit dem Glykogen stimmt. Sorry, das ich da gleich was
pathologisches reinmische. War quatsch.
Bei der Glukoneogenese geht aus den Fetten nur das Glycerin mit ein.
Fetts
"Shrek007" schrieb im Newsbeitrag
>Bei der Glukoneogenese geht aus den Fetten nur das Glycerin mit ein.
>Fettsäuren sind nicht verwertbar. Hab aber bei Wikipedia gelesen das
>Körperfett in Glukose umgewandelt werden kann. Weißt du wie das
>funktioniert?
Eben, wie du schon erwähnst, durch Glukoneogenese. Bei der Lipolyse in den
Fettzellen wird Glycerin und Fettsäuren frei, beide marschieren in die
Leber. Die Fettsäure ist deshalb wichtig, weil ihre Zerlegung
(Beta-Oxidation) viel Energie bringt und der Zuckeraufbau im Körper
verdammt
viel davon benötigt.
Glukoneogenese erfolgt nicht nur aus Glycerin, wie du schreibst, sondern
auch aus Laktat (aus den Muskeln und den roten Blutkörperchen), sondern
auch
aus Aminsosäuren (aus den Muskeln).
Grüße
Heinz
Shrek007 wrote:
> Das mit dem Glykogen stimmt. Sorry, das ich da gleich was
> pathologisches reinmische. War quatsch.
> Bei der Glukoneogenese geht aus den Fetten nur das Glycerin mit ein.
> Fettsäuren sind nicht verwertbar. Hab aber bei Wikipedia gelesen das
> Körperfett in Glukose umgewandelt werden kann. Weißt du wie das
> funktioniert?
>
Mach mal Fernleihe.
Fahrner, Pathophysiologie des Fastens. Da steht alles drin,
was du brauchst.
Gruß
Matthias
Heinz Gutschner wrote:
> "Shrek007" schrieb im Newsbeitrag
>
>
>
>>Bei der Glukoneogenese geht aus den Fetten nur das Glycerin mit ein.
>>Fettsäuren sind nicht verwertbar. Hab aber bei Wikipedia gelesen
das
>>Körperfett in Glukose umgewandelt werden kann. Weißt du wie
das
>>funktioniert?
>
>
> Eben, wie du schon erwähnst, durch Glukoneogenese. Bei der Lipolyse
in den
> Fettzellen wird Glycerin und Fettsäuren frei, beide marschieren in
die
> Leber. Die Fettsäure ist deshalb wichtig, weil ihre Zerlegung
> (Beta-Oxidation) viel Energie bringt und der Zuckeraufbau im Körper
verdammt
> viel davon benötigt.
> Glukoneogenese erfolgt nicht nur aus Glycerin, wie du schreibst, sondern
> auch aus Laktat (aus den Muskeln und den roten Blutkörperchen),
sondern auch
> aus Aminsosäuren (aus den Muskeln).
Daraus aber zuletzt.
Gruß
Matthias