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"susi rotenberger" schrieb im Newsbeitrag
news:4409ad08$0$4322


> Mein alter Dokter hat immer gesagt,
> "ein klein wenig von allem Quer Beet" und
> nicht in Massen,
> dann lebt man gesund.
> Recht hat er schon!
>
> Wenn man maches übertreibt weil es schmeckt,
> weil man es geniesst, kann es auch schaden.
>
> Moralisch kann man dann auch sagen, nur ein bisschen davon,
> sonst fehlt mir was, ganz ohne gehts doch nicht.
>
> Viele Grüße auch an Dich
> und ein schönes Wochenende
>
> Susi

Recht hat(te) er! Ebenfalls schöne Grüße aus Wien


Heinz




Heinz Gutschner schrieb:

>>Mein alter Dokter hat immer gesagt,
>>"ein klein wenig von allem Quer Beet" und
>>nicht in Massen,
>>dann lebt man gesund.
>>Recht hat er schon!

>>Wenn man maches übertreibt weil es schmeckt,
>>weil man es geniesst, kann es auch schaden.

>>Moralisch kann man dann auch sagen, nur ein bisschen davon,
>>sonst fehlt mir was, ganz ohne gehts doch nicht.

> Recht hat(te) er! Ebenfalls schöne Grüße aus Wien

Hallo Heinz,

unser alter Dokter,
der leider schon einige Jahre nicht mehr lebt,
der ist wenn es notwendig war an 7 Tagen die Woche,
Tag und Nacht zu uns gekommen, bei "Regen und Sturm",
bis ins Hohe Alter von ca. 70 Jahren, dann hat er aufgehört.
So einen Doc haben wir nachher leider nicht mehr gefunden,
aber er war ja auch schon mit meinem Großvater befreundet,
die haben beide zusammen als junge Männer angefangen.
Der Sohn ist in seine Fußstapfen getreten, arbeitet aber im Krankenhaus.

Viele Grüße

Susi


Susi Rotenberger schrub[tm]:
> > Hast Du schon mal Tripes à la mode gegessen?
> Nein, was soll das sein?

Das ist ein Gericht aus Kutteln: <http://de.wikipedia.org/wiki/Kutteln>;
Ich erwähnte es exemplarisch für den Verzehr von Tierbestandteilen,
die Auge und Nase im Ausgangszustand nicht unbedingt erfreuen. Man
hat es sich früher aber nicht leisten können, auf eine solche Energie-
und Eiweißquelle zu verzichten.


> [Hausschlachtung]
> Ich musste zum Glück nicht damit konfrontiert werden.

Für mich war die erste Schlachtung eines der ganz frühen kindlichen
Erlebnisse, an die ich mich erinnere, und einige der dabei wahrgenom-
menen Gerüche habe ich für mein Leben gespeichert. Warum Du es ein
Glück nennst, einen jahrhundertelang als Anlass zum Feiern dienenden
Vorgang nicht selbst erlebt zu haben, kann ich nicht nachvollziehen.

Gruß - Wolfgang

--
*** Eine der verbreitetsten Krankheiten ***
*** ist die Diagnose. Karl Kraus ***
*** Sat, 04 Mar 2006 18:32 +0100 ***


Wolfgang Broeker schrub[tm]:

Merkst Du eigentlich das Du Dein Schrubber zurückbekommst. ;-))

>>>Hast Du schon mal Tripes à la mode gegessen?
>>
>>Nein, was soll das sein?
>
>
> Das ist ein Gericht aus Kutteln: <http://de.wikipedia.org/wiki/Kutteln>;
> Ich erwähnte es exemplarisch für den Verzehr von Tierbestandteilen,
> die Auge und Nase im Ausgangszustand nicht unbedingt erfreuen. Man
> hat es sich früher aber nicht leisten können, auf eine solche Energie-
> und Eiweißquelle zu verzichten.

Stell Dir mal vor so was habe ich Tk in meiner Truhe,
1x wöchentlich bekommt mein Hund grüne TK-Kutteln,
mit heißem Wasser überbrüht, Flocken, eingeweichtem Trockenfutter und
noch anderen Zutaten dazu. ;-)
Dieser schwere Talk den frisst sie auch mit.
Stinken tuts babarisch. :(
Lunge und Herz frisst mein Hund auch.
Zur Kinderzeit wo ich immer meinen Urlaub auf dem Ponyhof verbracht
hatte wurde für die Katzen Euter gekocht, das hatte nach süßer Milch
gerochen, die Katzen hatten sich die Mäulchen danach abgeleckt.
Getrocknetes Maulfleisch, Lunge, Pansen, Ochsenziemer ...gibts jetzt
auch für die Hunde, die Menschen müssen das jetzt nicht mehr verwerten,
es wird aber alles zu Geld gemacht und billig sind die Hundeleckerlis
auch nicht gerade.

Da schmeckt aber ein feines Rinderzungenragout mit Weißwein, Reis...
viel viel besser, esse ich auch nicht mehr.

>>[Hausschlachtung]
>>Ich musste zum Glück nicht damit konfrontiert werden.
>
>
> Für mich war die erste Schlachtung eines der ganz frühen kindlichen
> Erlebnisse, an die ich mich erinnere, und einige der dabei wahrgenom-
> menen Gerüche habe ich für mein Leben gespeichert. Warum Du es ein
> Glück nennst, einen jahrhundertelang als Anlass zum Feiern dienenden
> Vorgang nicht selbst erlebt zu haben, kann ich nicht nachvollziehen.

Also den Geruch von viel frischem Blut nach Ferrin ist nicht gerade
angenehm, wer es nicht gewöhnt ist den hebt es erst mal.
Trotz allem man kann gegen so Gefühle angehen, indem man sich selbst
sagt alles nur Schokolade Limonade... halb so schlimm, dann bekommt man
das in den Griff.
Habe das auch schon bei Menschen miterleben müssen, richtig
aufgeschnittene Pulsader, teilweise durchgetrennter Unterarm..

Habe auch schon zerflederte Beutestücke von meiner Katze wegräumen
müssen, tief geschluckt und schnell weg damit, dann gehts,
es waren abgebissene Mäuseköpfe, Federn u. anderes dabei.

Verzichten kann ich darauf vollends.

Viele Grüße

Susi