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FAQ: Homöopathie

Author: "Otto"

Hom




FAQ: Homöopathie

Author: Achim Roessler

Otto schrieb:
> Homöopathie
... eine der wichtigsten Entdeckungen

Gähn...

>
> Die direkt oder indirekt im Solde der Pharmaindustrie stehenden
> Mediziner machen sich darüber gern lustig

komisch, ich stehe weder direkt noch indirekt im Solde der von Dir
sektenhaft ständig zitierten Pharmaindustrie (den letzten Vertreter
dieser Zunft hab ich wohl vor 10 Jahren mal getroffen)
Trotzdem erlaube ich mir dazu eine eigene Meinung.

, weil sie mit ihrer
> Schmalspurausbildung nicht verstehen können

Schön, dass Du meine (und meiner Kollegen) Ausbildung so gut beurteilen
kannst, was wir im und neben dem Studium sowie in den vielen Jahren der
ärztlichen Tätigkeit sehen etc.

> Es gibt natürlich auch unvoreingenommene
> und gut ausgebildete Arzte.

In der Tat, allerdings sind das nicht gerade die, die jeden Hokuspokus
mitmachen. Nebenbei: Der Arzt als Medizin bzw. die psychische /
psychosomatische Komponente von Patient / Krankheit ist durchaus
bekannt, dazu brauchts keinen Glauben an ominöse Quacksalberei.

> Ich möchte mich über die Entstehungsgeschichte der Homöopathie nicht
> weiter auslassen. Es genügt an dieser Stelle festzuhalten, dass die
> homöopathischen Arzneimittel nicht pharmakologisch (allopathisch)
> wirken.

Ack

[...] Während die heutigen
> Kassenärzte für jeden Patienten nur einige Minuten Zeit haben, widmet
> der Homöopath ihnen allein für die Anamneseerhebung mehrere Stunden.

Ersteres ist (meist) richtig und hat mit der unzureichenden Honorierung
zu tun (das wäre ein anderes, hier und andernorts allerdings reichlich
bearbeitetes Feld),
Das zweite ist halt ganz einfach nur gelogen, ich kenne mehrere Pat.
(ja, manchmal kommen sie dann doch von dem Hokuspokus-Allheiler und
lassen sich ihren Tumor behandeln, leider gehen dabei oft wichtige
Monate(!) verloren) die ziemlich übereinstimmend von 20-40 Minuten
Gesprächen (Anamneseerhebung) berichten, immer noch mehr als beim
durchschnittlichen HA, aber gegenüber Deiner Aussage halt....
Und diese Gespräche lassen sie (hier: HP) sich recht fürstlich bezahlen
(20-60¤).

> Aus diesem Grunde kann der Homöopath mit seiner Kunst auch nicht reich
> werden.

S.o., und ... was/wer ist reich?

> Dass die Homöopathie heilen kann, wurde in den letzten 200 Jahren mit
> überwältigenden Erfolgen bewiesen.

Wo?

Das ist zwar hier auch schon alles tausendfach durchgekaut worden (der
interessierte Leser möge sich bei goolge/groups erkundigen), damit wirds
halt immer noch nicht wahrer.
Erinnert mich immer mal wieder daran, dass viele Patienten zunächst
völlig überzeugt sind, dass der (z.B.) Brustkrebs, der vor ein paar
Wochen operiert wurde, dadurch entstand, dass sie sich vor 3 Monaten mal
mit dem Oberkörper irgendwo (meist Schranktür etc.) gestossen hätten....

Da brauchts nicht viel, diese Ansicht zur Gewissheit (für den
suchenden Patienten) werden zu lassen.

> Man soll natürlich die
> Wirkungsmechanismen der Homöopathie erforschen.

Aber bitte immer durch Leute, die das ganze nicht so kritisch sehen, gell?

[weiteren Quark gesnippt]

O.k, damit ist das mal wieder EOD, weil immer nur die selben Kamellen
aufgefahren werden. Das dann allerdings in einer .sci-Gruppe einfach
unkommentiert so stehen zu lassen, keine gute Idee.

Achim


FAQ: Homöopathie

Author: "Peter Wittwer"

Hallo Reinhard,
"Otto" schrieb:
> Die Homöopathie wurde vor etwa 200 Jahren vom deutschen Apotheker
> Samuel Hahnemann eingeführt, also zu einer Zeit, als man gerade erst
> gelernt hatte, die Waage zu gebrauchen, und somit die
> Avogadrokonstante etwa 10^23 (Zahl der Moleküle pro Mol) noch
> hicht gefunden war. Heute hätte Hahnemann vielleicht nicht
> mehr den Mut, seine Entdeckung zu publizieren,

Hahnemann war mit Sicherheit intelligenter als seine Nachbeter nach 200
Jahren und hätte sich der Erkenntnisse bedient, die seitdem entstanden
sind. Er hat genau gegen die Geisteshaltung rebelliert, die heute seine
Nachbeter zur Schau tragen.

> und der Menschheit wäre eine der wichtigsten Entdeckungen
> verloren gegangen.

Das war keine Entdeckung, sondern eine Erfindung.

> Die direkt oder indirekt im Solde der Pharmaindustrie stehenden
> Mediziner machen sich darüber gern lustig, weil sie mit ihrer
> Schmalspurausbildung nicht verstehen können, daß etwas, wo nichts
> ,,drin" ist, heilen kann. Es gibt natürlich auch unvoreingenommene
> und gut ausgebildete Arzte.

Man ist gewohnt, dass du ohne Diffamierungen und Unterstellungen nicht
auskommst.

> Ich möchte mich über die Entstehungsgeschichte der Homöopathie nicht
> weiter auslassen.

Danke.

> Es genügt an dieser Stelle festzuhalten, dass die
> homöopathischen Arzneimittel nicht pharmakologisch (allopathisch)
> wirken. Aus diesen Grunde nennt man sie homöopathisch (im gleichen
> Sinne wie die Krankheitssymptome), im Gegensatz zu den allopathischen
> Mitteln der Pharmakologie.

Quatsch.

> Man gibt den Kranken also nach ausführlichster Anamneseerhebung
> (,,vollständige Re-pertorisation") ein nach aufwendiger Vorschrift
> gewissenhaft hergestelltes Mittel, das beim Gesunden in der
> homöopathischen Arzneiprüfung die gleichen Symptome hervorgerufen
> hatte, wie sie beim Kranken zu beseitigen sind. Während die heutigen
> Kassenärzte für jeden Patienten nur einige Minuten Zeit haben, widmet
> der Homöopath ihnen allein für die Anamneseerhebung mehrere Stunden.
> Aus diesem Grunde kann der Homöopath mit seiner Kunst auch nicht reich
> werden.

Das wäre wohl so, wenn sie in die Gebührenordnung eingebunden wären.

> Dass die Homöopathie heilen kann, wurde in den letzten 200 Jahren mit
> überwältigenden Erfolgen bewiesen.

Eine schlichte Lüge. Und du weisst es.

> Die Aufgabe der Medizin besteht
> bekanntlich darin, Kranken zu helfen und nicht an ihnen
> herumzuexperimentieren.

Genau das spricht gegen die Homöopathen.

> Die Medizin ist immer noch Heilkunde und damit
> weitgehend auf Erfahrungen angewiesen.

Die Chemie ist immer noch Stoffkunde und damit
weitgehend auf Erfahrungen angewiesen.

Was willst du mit solch inhaltsleeren Sätzen eigentlich sagen?

> Man soll natürlich die
> Wirkungsmechanismen der Homöopathie erforschen.

Das wurde tausendfach getan. Es gibt keine Wirkmechanismen jenseits
jeder anderen Placebotherapie. Nachdem man Nichts nicht beweisen kann,
ist diese Aussage natürlich nur zu 99,999% wahr.

> Immerhin hat man
> bisher eindeutig gefunden, dass Patient und Therapeut zueinander
> passen müssen.

Das stimmt. So wie Pfarrer und Schäfchen.

> Es nützt nicht viel, wenn man als Studienärzte
> hochnäsig-naive Medizinstudenten einsetzt,
> die das Gegenteil beweisen wollen.

Und mal wieder die Diffamierungskeule.

> Halbgewalkte Chemo-Arzt-Anwärter eigen sich dafür als
> Studienärzte gewiß nicht.

Du hast dir mit viel Erfolg ein robustes Feindbild aufgebaut.

So, und jetzt den Deckel drauf auf den Quatsch. Es soll halt wenigstens
ein Kommentar zu dem Unsinn im Netz stehen, wenn da schon mit "FAQ"
rumgelogen wird.

Peter


FAQ: Homöopathie

Author: "Otto"

Hallo Peter,

>> Halbgewalkte Chemo-Arzt-Anw


FAQ: Homöopathie

Author: "Peter Wittwer"

Hallo Reinhard,
"Otto" schrieb:

> >Du hast dir mit viel Erfolg ein robustes Feindbild aufgebaut.

> Das trifft es nicht. Keine der AerztInnen ist mein Feind. Auch mein
> hochverehrter Herr Steuerberater hat eine beeindruckende Lobeshymne
> auf die Aerzteschaft gesungen. Es ist vielmehr das System, was
> reparaturbeduerftig ist.

Natürlich ist das System hochgradig reparaturbedürftig. Da wird keiner
widersprechen. Warum man deswegen aber die Betroffenen diffamieren muss,
bleibt mir ein Rätsel.

allerherzlichste GrÃ¼Ãźe,
Peter


FAQ: Homöopathie

Author: "Otto"

Hallo Peter,

>Natuerlich ist das System hochgradig reparaturbeduerftig. Da wird keiner
widersprechen. Warum man deswegen aber die Betroffenen diffamieren
muss,
bleibt mir ein Raetsel.

Von uns wird doch niemand diffamiert, mein Gutester! Wir haben doch
geradezu ein Lobeslied auf die Aerzte gesungen.

Ueberaus herzliche Gruesse
Otto
--
"Was braucht mich Deutschlands Groesse denn zu kuemmern! Ist
Deutschland nicht laengst schon gross genug? Was schafft die Groesse
mir als groessre Steuern?" - (Frank Wedekind)


FAQ: Homöopathie

Author: "Marc A. Rohling"

Otto wrote:

[Studien zur Homöopathie]
> Es nützt nicht viel, wenn man als Studienärzte hochnäsig-naive
> Medizinstudenten einsetzt, die das Gegenteil beweisen wollen.
> Halbgewalkte Chemo-Arzt-Anwärter eigen sich dafür als
> Studienärzte gewiß nicht.

Zu den langweiligen Allgemeinplätzen über Homöopathie sage ich hier nichts
mehr, dazu ist hier genug gesagt worden. Ich kann mir aber nicht verkneifen
darauf hinzuweisen, daß es keine "Studienärzte" gibt, und erst recht keine
Medizinstudenten, die als solche fungieren. Es gibt Wissenschaftler. Die
leiten Studien bzw. führen als Assistenten unter einem meist habilitierten
Leiter Studien durch. Und das müssen nicht unbedingt Mediziner sein, auch
wenn es um die Erforschung medizinischer Sachverhalte geht.

Außerdem hast Du den Begriff "Frequently(!) Asked (!) Questions (?)" nicht
verstanden.

Viele Grüße,
Marc
--
Registered Linux User #280966
http://counter.li.org/


FAQ: Homöopathie

Author: Uwe Hercksen

Otto schrieb:
> Hom