Zahn 5 in meinem UK wurde vor vielen Jahren wurzelbehandelt. Vor ca. 8
Jahren bildete sich unter dem Zahn eine Zyste (und entzündete sich).
Damals wurde mein Kiefer seitlich aufgefräst und die Zyste entfernt (ein
sehr unangenehmer Eingriff). Bei meiner letzten Kontrolle vor einem
Monat stellte sich zu meinem Entsetzen heraus, dass sich erneut eine
Zyste unter dem Zahn gebildet hat (auf dem Röntgenbild als Höhle zu
erkennen). Mein Zahnarzt meint dazu, dass der Zahn gezogen werden sollte
und empfiehlt mir, danach ein Implantat einsetzen zu lassen. Die
Alternative wäre eine Brücke, wobei die Zähne 4 (völlig
intakt) und 6
(mehrere Füllungen) abgeschliffen werden müssten.
Obwohl gegen die Brücke spricht, dass zwei intakte Zähne
abgeschliffen
werden müssten,
bin ich doch auch gegenüber einem Implantat sehr skeptisch.
Hauptsächlich frage ich mich, ob die Knochenstruktur aufgrund der
Höhle
unter dem Zahn überhaupt stabil genug für ein Implantat ist. Weiters
schreckt mich der doch recht langwierige Einsetzungs- und
Einheilungsprozess des Implantats ab. Und schließlich habe ich auch
schon gehört, dass bei relativ jungen Patienten (ich bin 36) von
Implantaten eher abgeraten werde, weil die Dauer der Haltbarkeit offen
ist (und ich mir einen Implantattausch auch sehr unangenehm vorstelle,
falls überhaupt möglich).
Für Ratschläge, die mir bei meiner Entscheidung helfen können,
wäre ich
sehr dankbar!
Liebe Grüße, Georg S.
Medizin
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Am Tue, 10 May 2005 09:12:56 +0200 schrieb Magda Schneider:
> Zahn 5 in meinem UK wurde vor vielen Jahren wurzelbehandelt. Vor ca. 8
> Jahren bildete sich unter dem Zahn eine Zyste (und entzündete sich).
> Damals wurde mein Kiefer seitlich aufgefräst und die Zyste entfernt
(ein
> sehr unangenehmer Eingriff).
den habe ich gestern auch hinter mich gebracht.
Es wurde seitlich das Zahnfleisch (natürlich unter örtlicher
Betäubung)
aufgeschnitten, der Kieferknochen etwas aufgebohrt und die Vereiterung am
unteren Ende der Zahnnwurzel entfernt.
Das besondere an meinem fall: die andere Wurzel wurde bereits vor 7 Jahren
auf diese Art erfolgreich behandelt.
Nachdem die Betäubung aufhört entsteht etwas Wundshmerz, der in
meinem Fall
aber geringer war als die Schmerzen durch den Eiter.
> erkennen). Mein Zahnarzt meint dazu, dass der Zahn gezogen werden sollte
> und empfiehlt mir, danach ein Implantat einsetzen zu lassen. Die
tja, mein Arzt meint: das war jetzt ein Versuche mit einer gewissen Chance
den Zah zu erhalten. Wenn dieser mit den zwei verkürzten Wurzeln nicht im
Kiefer halten möchte muss dieser weg.
Keine Ahnung ob dieser hinterste Backenzahn so wichtig ist - die einzige
Gefahr ist wohl, dass der im Kiefer gegenüberliegende Zahn keinen
Kaufpartner mehr hat und auch rauswandert. (habe ich so gehört)
> schon gehört, dass bei relativ jungen Patienten (ich bin 36) von
> Implantaten eher abgeraten werde, weil die Dauer der Haltbarkeit offen
das ist ein Thema das ich auch bereits gehört habe.
Mal schauen was hier noch für Meinungen auftauchen dazu.
--
cu | |
|olger
Hallo,
danke für deinen Bericht, bin froh, dass es nicht nur mir so geht.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir noch helfen könntet.
Liebe Grüße, Georg
Magda Schneider schrieb:
> Zahn 5 in meinem UK wurde vor vielen Jahren wurzelbehandelt. Vor ca. 8
> Jahren bildete sich unter dem Zahn eine Zyste (und entzündete sich).
> Damals wurde mein Kiefer seitlich aufgefräst und die Zyste entfernt
(ein
> sehr unangenehmer Eingriff). Bei meiner letzten Kontrolle vor einem
> Monat stellte sich zu meinem Entsetzen heraus, dass sich erneut eine
> Zyste unter dem Zahn gebildet hat (auf dem Röntgenbild als Höhle
zu
> erkennen). Mein Zahnarzt meint dazu, dass der Zahn gezogen werden sollte
> und empfiehlt mir, danach ein Implantat einsetzen zu lassen. Die
> Alternative wäre eine Brücke, wobei die Zähne 4
(völlig intakt) und 6
> (mehrere Füllungen) abgeschliffen werden müssten.
>
> Obwohl gegen die Brücke spricht, dass zwei intakte Zähne
abgeschliffen
> werden müssten,
> bin ich doch auch gegenüber einem Implantat sehr skeptisch.
> Hauptsächlich frage ich mich, ob die Knochenstruktur aufgrund der
Höhle
> unter dem Zahn überhaupt stabil genug für ein Implantat ist.
Weiters
> schreckt mich der doch recht langwierige Einsetzungs- und
> Einheilungsprozess des Implantats ab. Und schließlich habe ich auch
> schon gehört, dass bei relativ jungen Patienten (ich bin 36) von
> Implantaten eher abgeraten werde, weil die Dauer der Haltbarkeit offen
> ist (und ich mir einen Implantattausch auch sehr unangenehm vorstelle,
> falls überhaupt möglich).
>
> Für Ratschläge, die mir bei meiner Entscheidung helfen
können, wäre ich
> sehr dankbar!
>
> Liebe Grüße, Georg S.
"Magda Schneider" schrieb im Newsbeitrag
news:42805ef8$0$11868$3b214f66@usenet.univie.ac.at...
> > Obwohl gegen die Brücke spricht, dass zwei intakte Zähne
abgeschliffen
> werden müssten,
Zwei? Du hast doch grad erwähnt, nur der 6er habe mehrere Füllungen?
> bin ich doch auch gegenüber einem Implantat sehr skeptisch.
> Hauptsächlich frage ich mich, ob die Knochenstruktur aufgrund der
Höhle
> unter dem Zahn überhaupt stabil genug für ein Implantat ist.
Im Zweifelsfall würde Dein behandelnder ZA sicherlich mit
Knochenersatzmaterial, vorzugsweise aber
mit Eigenmaterial (Knochenspähne, die sowieso beim Implantatsetzen
entstehen) deinen Kieferknochen
auffüllen.
> schreckt mich der doch recht langwierige Einsetzungs- und
Einheilungsprozess des Implantats ab.
Wieso?
3-4 Monate sollte doch ein erträgliches Maß sein, dafür
daß Du nur ein
"Ersatzteil" statt dreien
(nämlich 2 Kronen und ein Brückenglied) hast?
> Und schließlich habe ich auch
> schon gehört, dass bei relativ jungen Patienten (ich bin 36) von
> Implantaten eher abgeraten werde, weil die Dauer der Haltbarkeit offen
> ist (und ich mir einen Implantattausch auch sehr unangenehm vorstelle,
> falls überhaupt möglich).
Das wäre mir jetzt vollkommen neu.
Wer erzählt sowas? Würde mich auch persönlich interessieren...
Ich persönlich habe Bekannte meines Alters (42) die schon seit 10 Jahren
mit
einem Implantat rumlaufen...
Selbstverständlich hängt es auch mit am Patienten wie lange ein
Implantat
hält, welches genau wie ein eigener
Zahn gepflegt werden will. Sorgfältiger noch!
> Für Ratschläge, die mir bei meiner Entscheidung helfen
können, wäre ich
> sehr dankbar
Die Kosten Brücke/Implantat hast Du in Deine Überlegungen schon
einbezogen?
> Liebe Grüße, Georg S.
Dito und alles Gute für Dich und Deine "Kauleiste" ;-)
Biggi
Zahn 5 in meinem UK wurde vor vielen Jahren wurzelbehandelt. Vor ca. 8
Jahren bildete sich unter dem Zahn eine Zyste (und entzündete sich).
Damals wurde mein Kiefer seitlich aufgefräst und die Zyste entfernt (ein
sehr unangenehmer Eingriff). Bei meiner letzten Kontrolle vor einem
Monat stellte sich zu meinem Entsetzen heraus, dass sich erneut eine
Zyste unter dem Zahn gebildet hat (auf dem Röntgenbild als Höhle zu
erkennen). Mein Zahnarzt meint dazu, dass der Zahn gezogen werden sollte
und empfiehlt mir, danach ein Implantat einsetzen zu lassen. Die
Alternative wäre eine Brücke, wobei die Zähne 4 (völlig
intakt) und 6
(mehrere Füllungen) abgeschliffen werden müssten.
Obwohl gegen die Brücke spricht, dass zwei intakte Zähne
abgeschliffen
werden müssten,
bin ich doch auch gegenüber einem Implantat sehr skeptisch.
Hauptsächlich frage ich mich, ob die Knochenstruktur aufgrund der
Höhle
unter dem Zahn überhaupt stabil genug für ein Implantat ist. Weiters
schreckt mich der doch recht langwierige Einsetzungs- und
Einheilungsprozess des Implantats ab. Und schließlich habe ich auch
schon gehört, dass bei relativ jungen Patienten (ich bin 36) von
Implantaten eher abgeraten werde, weil die Dauer der Haltbarkeit offen
ist (und ich mir einen Implantattausch auch sehr unangenehm vorstelle,
falls überhaupt möglich).
Für Ratschläge, die mir bei meiner Entscheidung helfen können,
wäre ich
sehr dankbar!
Liebe Grüße, Georg S.
Am Tue, 10 May 2005 09:12:56 +0200 schrieb Magda Schneider:
> Zahn 5 in meinem UK wurde vor vielen Jahren wurzelbehandelt. Vor ca. 8
> Jahren bildete sich unter dem Zahn eine Zyste (und entzündete sich).
> Damals wurde mein Kiefer seitlich aufgefräst und die Zyste entfernt
(ein
> sehr unangenehmer Eingriff).
den habe ich gestern auch hinter mich gebracht.
Es wurde seitlich das Zahnfleisch (natürlich unter örtlicher
Betäubung)
aufgeschnitten, der Kieferknochen etwas aufgebohrt und die Vereiterung am
unteren Ende der Zahnnwurzel entfernt.
Das besondere an meinem fall: die andere Wurzel wurde bereits vor 7 Jahren
auf diese Art erfolgreich behandelt.
Nachdem die Betäubung aufhört entsteht etwas Wundshmerz, der in
meinem Fall
aber geringer war als die Schmerzen durch den Eiter.
> erkennen). Mein Zahnarzt meint dazu, dass der Zahn gezogen werden sollte
> und empfiehlt mir, danach ein Implantat einsetzen zu lassen. Die
tja, mein Arzt meint: das war jetzt ein Versuche mit einer gewissen Chance
den Zah zu erhalten. Wenn dieser mit den zwei verkürzten Wurzeln nicht im
Kiefer halten möchte muss dieser weg.
Keine Ahnung ob dieser hinterste Backenzahn so wichtig ist - die einzige
Gefahr ist wohl, dass der im Kiefer gegenüberliegende Zahn keinen
Kaufpartner mehr hat und auch rauswandert. (habe ich so gehört)
> schon gehört, dass bei relativ jungen Patienten (ich bin 36) von
> Implantaten eher abgeraten werde, weil die Dauer der Haltbarkeit offen
das ist ein Thema das ich auch bereits gehört habe.
Mal schauen was hier noch für Meinungen auftauchen dazu.
--
cu | |
|olger
Hallo,
danke für deinen Bericht, bin froh, dass es nicht nur mir so geht.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir noch helfen könntet.
Liebe Grüße, Georg
Magda Schneider schrieb:
> Zahn 5 in meinem UK wurde vor vielen Jahren wurzelbehandelt. Vor ca. 8
> Jahren bildete sich unter dem Zahn eine Zyste (und entzündete sich).
> Damals wurde mein Kiefer seitlich aufgefräst und die Zyste entfernt
(ein
> sehr unangenehmer Eingriff). Bei meiner letzten Kontrolle vor einem
> Monat stellte sich zu meinem Entsetzen heraus, dass sich erneut eine
> Zyste unter dem Zahn gebildet hat (auf dem Röntgenbild als Höhle
zu
> erkennen). Mein Zahnarzt meint dazu, dass der Zahn gezogen werden sollte
> und empfiehlt mir, danach ein Implantat einsetzen zu lassen. Die
> Alternative wäre eine Brücke, wobei die Zähne 4
(völlig intakt) und 6
> (mehrere Füllungen) abgeschliffen werden müssten.
>
> Obwohl gegen die Brücke spricht, dass zwei intakte Zähne
abgeschliffen
> werden müssten,
> bin ich doch auch gegenüber einem Implantat sehr skeptisch.
> Hauptsächlich frage ich mich, ob die Knochenstruktur aufgrund der
Höhle
> unter dem Zahn überhaupt stabil genug für ein Implantat ist.
Weiters
> schreckt mich der doch recht langwierige Einsetzungs- und
> Einheilungsprozess des Implantats ab. Und schließlich habe ich auch
> schon gehört, dass bei relativ jungen Patienten (ich bin 36) von
> Implantaten eher abgeraten werde, weil die Dauer der Haltbarkeit offen
> ist (und ich mir einen Implantattausch auch sehr unangenehm vorstelle,
> falls überhaupt möglich).
>
> Für Ratschläge, die mir bei meiner Entscheidung helfen
können, wäre ich
> sehr dankbar!
>
> Liebe Grüße, Georg S.
"Magda Schneider" schrieb im Newsbeitrag
news:42805ef8$0$11868$3b214f66@usenet.univie.ac.at...
> > Obwohl gegen die Brücke spricht, dass zwei intakte Zähne
abgeschliffen
> werden müssten,
Zwei? Du hast doch grad erwähnt, nur der 6er habe mehrere Füllungen?
> bin ich doch auch gegenüber einem Implantat sehr skeptisch.
> Hauptsächlich frage ich mich, ob die Knochenstruktur aufgrund der
Höhle
> unter dem Zahn überhaupt stabil genug für ein Implantat ist.
Im Zweifelsfall würde Dein behandelnder ZA sicherlich mit
Knochenersatzmaterial, vorzugsweise aber
mit Eigenmaterial (Knochenspähne, die sowieso beim Implantatsetzen
entstehen) deinen Kieferknochen
auffüllen.
> schreckt mich der doch recht langwierige Einsetzungs- und
Einheilungsprozess des Implantats ab.
Wieso?
3-4 Monate sollte doch ein erträgliches Maß sein, dafür
daß Du nur ein
"Ersatzteil" statt dreien
(nämlich 2 Kronen und ein Brückenglied) hast?
> Und schließlich habe ich auch
> schon gehört, dass bei relativ jungen Patienten (ich bin 36) von
> Implantaten eher abgeraten werde, weil die Dauer der Haltbarkeit offen
> ist (und ich mir einen Implantattausch auch sehr unangenehm vorstelle,
> falls überhaupt möglich).
Das wäre mir jetzt vollkommen neu.
Wer erzählt sowas? Würde mich auch persönlich interessieren...
Ich persönlich habe Bekannte meines Alters (42) die schon seit 10 Jahren
mit
einem Implantat rumlaufen...
Selbstverständlich hängt es auch mit am Patienten wie lange ein
Implantat
hält, welches genau wie ein eigener
Zahn gepflegt werden will. Sorgfältiger noch!
> Für Ratschläge, die mir bei meiner Entscheidung helfen
können, wäre ich
> sehr dankbar
Die Kosten Brücke/Implantat hast Du in Deine Überlegungen schon
einbezogen?
> Liebe Grüße, Georg S.
Dito und alles Gute für Dich und Deine "Kauleiste" ;-)
Biggi