Hallo
> Das ist eine Grundsätzliche Frage, aber danach hat Mellanie ja
nicht
> gefragt.Oder?
Also ich finde die Frage, lässt sich das vereinbaren ziemlich
offen, aber wissen wird das wohl nur Mellanie.
> Aber bisher ist Mellanie ja noch nicht Schwanger! Eine Andere
Frage wäre
> eher, ist die Schwangerschaft ein anerkanntes Ereignis zur
vollständigen
> Erstattung einer dadurch abgesagten gebuchten Reise?
Dann wäre die Frage in einer Rechtgruppe besser aufgehoben und
nicht hier (vielleicht trifft mein
Einwand ja doch Mellanies Frage) oder?
BTW Rücktrittsgrund ganz sicher nein, vielleicht findet sich
einer Reiserücktritts-
versicherung, die bereit ist das "Risiko" Schwangerschaft zu
versichern.
Gruß
Axel
Medizin
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Mellanie@Krueger-Online-Hamburg.de schrieb am 02.09.03 zum Thema: Schwanger in
den Urlaub?.
Hallo Mellanie,
>Meint Ihr, das laesst sich vereinbaren?
Schon, doch sollte man sich dessen bewusst sein, dass bei Fernreisen gewisse
Risiken in Kauf genommen werden muessen.
Problematischer als das Thema Fliegen sind in der Schwangerschaft die
Prophylaxemassnahmen, insbes. die Malariaprophylaxe. Deshalb wird von
Fernreisen in Malariagebiete, die zwingend einer Prophylaxe beduerfen
abgeraten, sofern es sich um reine Spass (Urlaubs)-Reisen handelt.
Bei unumgaenglichen Dienstreisen, dringenden Familienangelegenheiten etc.
sollte vorab ein professioneller Reisemediziner konsultiert werden!
Fuer einige Impfungen bestehen (ganz oder fuer bestimmte Teilabschnitte
der Schwangerschaft) Kontraindikationen. Auch hier sollte man sich darauf
einrichten, die Impfungen ggf. vor der Schwangerschaft zu planen (mit
genuegendem Abstand = groesser 3 Monate!) oder besser auf die Fernreise
als auf den Impfschutz zu verzichten.
Fliegen ist bis zum 7.Monat unproblematisch. Ab 8.Monat verlangen einige
Fluggesellschaften eine aerztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung und
ab dem 9.Monat ist Fliegen verboten!
Nur bei bekannter Neigung zur Fruehgeburtlichkeit bzw. zu Fehlgeburten
sollten Flugreisen unterbleiben (hier auch und vor allem im ersten Drittel
der Schwangerschaft).
Verantwortungsbewusste (zukuenftige) Eltern sollten hier und heute
ganz gut in der Lage sein, Lebens- und Urlaubsplanung zu koordinieren.
Die Entscheidung, die Risiken tragen zu wollen, kann Euch weder ein
Arzt noch die Fluggesellschaft abnehmen.
Leider war Deinem posting nicht zu entnehmen, wohin es denn gehen soll.
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tokay.gris.beau@gmx.net schrieb am 03.09.03 zum Thema: Re: Schwanger in den
Urlaub?.
Hallo Tokay,
>Meines Wissens Druck wie in 2600 Meter
>
>(Nicht, dass das noch einen grossen Unterschied macht. Aber so hab ichs
>mal beim Tauchen (Fliegen nach Tauchen um genau zu sein) gelernt.
Ja, ca. 2400 - 2600 m - spielt fuer Schwangere wohl keine Rolle.
Nach laengeren und vor allem tiefen Tauchgaengen sollte man aber mindestens
24 Stunden nicht fliegen. Das haengt aber eher mit der Dekompression als
mit der Sauerstoffversorgung des Embryos bzw. Fetus zusammen. Schwangere
sollten ohnehin nicht tauchen.
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michael-m@t-online.de schrieb am 02.09.03 zum Thema: Re: Schwanger in den
Urlaub?.
Hallo Michael,
>Fall sollte man (das ist aber nicht unumstritten) bis zum vierten
>Monat nicht fliegen, da der Embryo einer unnoetigen Strahlenbelastung
>ausgesetzt wird und in der ersten Zeit eben sehr empfindlich ist.
Welche Strahlen sollten ihn denn schaedigen?
Die kosmische Strahlung in einem modernen Verkehrsflugzeug ist generell
vernachlaessigbar.
--
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fwiegleb@t-online.de (Frank Wiegleb) wrote:
> Welche Strahlen sollten ihn denn schaedigen?
> Die kosmische Strahlung in einem modernen Verkehrsflugzeug ist generell
> vernachlaessigbar.
Ach ja? Hier mal was zum einlesen:
http://www.m-ww.de/reisemedizin/langfluege.html
Michael
michael-m@t-online.de schrieb am 04.09.03 zum Thema: Re: Schwanger in den
Urlaub?.
Hallo Michael,
>Ach ja? Hier mal was zum einlesen:
>http://www.m-ww.de/reisemedizin/langfluege.html
Ja, genau - siehe folgende Zitate!
Bitte beachte aber meine Aussage im Kontext zum OP. Sie bezog sich auf die
Anfrage zu e i n e r Urlaubsreise.
Unbenommen davon ist natuerlich die Tatsache, dass Flugpersonal einer
bedeutsamen Strahlenexposition ausgesetzt ist. Schwangere Mitarbeiterinnen
der Fluggesellschaften bleiben deshalb auch am Boden. Auch bei Vielfliegern
(z.b. haeufige Dienstreisen) koennen sich deutliche Strahlenmehrbelastungen
einstellen.
Hier einige Webseiten, die im weiteren auch weiterfuehrende Links ent-
halten:
1.
http://www.krebsinformation.de/body radioaktivitat und
r..html
Flugreisen und Strahlenbelastung
Bei Flugreisen kommt es aufgrund der in grosser Hoehe intensiveren
kosmischen Strahlung (Teil der natuerlichen Strahlung) zu einer erhoehten
Strahlenbelastung. Diese Belastung ist je nach Flughoehe und Flugdauer
unterschiedlich. Fuer "Gelegenheitsflieger" liegt die Dosis, laut
Bundesamt
fuer Strahlenschutz (http://www.bfs.de/ion/wirkungen/flugpassagiere.html),
allerdings weit unterhalb der fuer die Gesundheit bedenklichen Dosis.
Das gilt auch fuer Schwangere und Kleinkinder!
Auf der Internetseite des Instituts fuer Strahlenschutz des GSF-
Forschungszentrums fuer Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei Muenchen
kann man die zu erwartende Strahlendosis fuer jeden beliebigen Flug selbst
berechnen. Um auf die Website zu gelangen klicken Sie hier
(http://www.gsf.de/epcard/deu start.php).
2.
http://www.analytik-news.de/Presse/2002/194.html
"Die berechneten Strahlendosen duerften die meisten Vielflieger aufatmen
lassen: Man muesste schon pro Jahr 400mal ueber den Atlantik jetten, um den
von der Internationalen Kommission fuer Strahlenschutz (ICRP) empfohlenen
Grenzwert von 20 mSv fuer beruflich strahlenexponierte Personen zu erreichen.
Mehr Grund, auf ihre Strahlendosis zu achten, haben Piloten und
Crewmitglieder: Bereits 1990 ermittelte die ICRP aus Abschaetzungen, dass
Flugpersonal durch die natuerliche kosmische Strahlung Dosen ausgesetzt ist,
die vergleichbar oder sogar hoeher sind als diejenige von Personen, die mit
kuenstlicher Strahlung in Medizin und Technik umgehen. Daher legte die ICRP
Empfehlungen ueber Dosisgrenzwerte vor, die 1996 in europaeisches Recht und
2001 in deutsches Recht uebernommen wurden."
3.
http://www.m-ww.de/enzyklopaedie/strahlenmedizin/langfluege.html
(Die von Dir zitierte Seite!)
"Diese zusaetzliche Strahlenbelastung kann als vernachlaessigbar klein
angesehen werden und liegt noch unterhalb der natuerlichen jaehrlichen
Strahlenbelastung in Meereshoehe von 2,4 mSv. Dennoch sollten Schwangere
moeglichst auf Vielfliegen verzichten, da das Ungeborene, wie erwaehnt,
waehrend der Organentstehung (Organogenese) extrem strahlenempfindlich
ist."
</Ende>
Die Betonung liegt auch hier auf V i e l f l i e g e n. Insgesamt sehe ich
also keinen Grund, meine Aussage zu aendern, ausser dass ich sie auf die
normalen Urlaubs(Lang)fluege (1- max.2x pro Jahr) begrenze.
--
fwiegleb@t-online.de * fwiegleb@gmx.de * mail@fwiegleb.de *
http://www.fwiegleb.de *** Fax/FoD/Data: + 49 34772 33334 *
PGP-Public-Key via eMail mit Betreff: send pgpkey fwiegleb *
Frank Wiegleb wrote:
> happy.oyster@ariplex.com schrieb am 03.09.03 zum Thema: Re: Schwanger in
> den Urlaub?.
>
> Hallo Happy,
>
>>>Die kosmische Strahlung in einem modernen Verkehrsflugzeug ist
generell
>>>vernachlaessigbar.
>>
>>Das ist Unsinn.
>
> Siehe meine Antwort an Michael Meier !
<Renate Ratlos>
Sülze!
</Renate Ratlos>
WARNUNG AN
eine wichtige Ausnahme davon bilden jedoch Schwangere, da das Ungeborene vor
allem während der Organbildung (Organogenese) besonders strahlensensibel
ist und daher spätere Missbildungen nicht gänzlich
auszuschließen sind.
WARNUNG AUS
Warnung: http://www.m-ww.de/reisemedizin/langfluege.html
Frank Wiegleb wrote:
> Die Betonung liegt auch hier auf V i e l f l i e g e n. Insgesamt sehe ich
> also keinen Grund, meine Aussage zu aendern, ausser dass ich sie auf die
> normalen Urlaubs(Lang)fluege (1- max.2x pro Jahr) begrenze.
Dahinter steckt eine Statistik. Aber davon muß man ja nichts verstehen,
bloß
die Tastatur aufreißen...