Mellanie Krueger wrote:
> Hallo,
>
> wir überlegen gerade, ob wir im Januar/Februar 2004 für 4-8
Wochen eine
> Fernreise machen.
>
> Nun ist es aber so, dass wir den Kinderwunsch hegen. Schwanger bin ich
> noch nicht.
>
> Meint Ihr, das lässt sich vereinbaren?
Nein.
Medizin
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Mellanie Krueger schrieb:
> Hallo,
>
> wir überlegen gerade, ob wir im Januar/Februar 2004 für 4-8
Wochen eine
> Fernreise machen.
>
> Nun ist es aber so, dass wir den Kinderwunsch hegen. Schwanger bin ich
noch
> nicht.
>
> Meint Ihr, das lässt sich vereinbaren?
>
> Lieben Gruß,
>
> Mellanie
>
>
Wo sollte da das Problem liegen? Fernreise ist relativ.
Schwanger und 4-8 Wochen in tiefsten afrikanischen Busch ohne
Möglichkeit rauszukommen und zu Fuß ist vielleicht nicht unbedingt
die
beste aller Ideen, aber sonst?
Non-stop Weltumsegelungen wären auch nicht so die tolle Idee, aber auch
möglich.
Gehen tut alles.
Wo ist das Problem?
Tokay
"Mellanie Krueger" wrote:
> wir überlegen gerade, ob wir im Januar/Februar 2004 für 4-8
Wochen eine
> Fernreise machen.
>
> Nun ist es aber so, dass wir den Kinderwunsch hegen. Schwanger bin ich
noch
> nicht.
>
> Meint Ihr, das lässt sich vereinbaren?
Ich gehe mal davon aus, ihr wollt ein Flugzeug benutzen. In diesem
Fall sollte man (das ist aber nicht unumstritten) bis zum vierten
Monat nicht fliegen, da der Embryo einer unnötigen Strahlenbelastung
ausgesetzt wird und in der ersten Zeit eben sehr empfindlich ist.
Michael
"Michael Meier" schrieb im Newsbeitrag
news:bj1npd$dedoj$1@ID-202238.news.uni-berlin.de...
> In diesem Fall sollte man (das ist aber nicht unumstritten) bis zum
vierten
> Monat nicht fliegen, da der Embryo einer unnötigen Strahlenbelastung
> ausgesetzt wird und in der ersten Zeit eben sehr empfindlich ist.
Hallo,
ich kenn mich da nicht aus aber ist dem wirklich so? Warum sollte der Embryo
empfindlicher auf Strahlung reagieren wie die Eizelle im Eierstock? Wenn da
an den Genen was defekt ist, wirkt sich das ja schon von der allerersten
Teilung her aus. Das wäre dann also der Grund warum Frauen, die sich noch
Kinder wünschen, generell keine Langstreckenflüge machen
dürften.
Viel naheliegender wäre für mich die Überlegung der
"dünnen" Luft im
Flugzeug und der damit geringeren Sauerstoffversorgung des Embryos. Aber ich
denke dazu gibt es genug Untersuchungen, oder?
Hallo Mellanie,
On Tue, 2 Sep 2003 09:16:10 +0200, Mellanie Krueger wrote:
> Hallo,
>
> wir überlegen gerade, ob wir im Januar/Februar 2004 für 4-8
Wochen eine
> Fernreise machen.
>
> Nun ist es aber so, dass wir den Kinderwunsch hegen. Schwanger bin ich
noch
> nicht.
Macht Ihr Euch nicht ein bisschen früh darüber Gedanken. Solange Du
noch
nicht Schwanger bist, stehen diese Fragen doch noch gar nicht zur
Diskussion. Übrigens mit dem Kinderwunsch klappt es sowieso meist erst in
Zeiten der Entspannung, -- also im Urlaub wenn man mal Zeit für einander
hat.
Andererseits wenn es doch schon soweit sein sollte sehe ich mE keine
Einschränkung. Gefahren lauern überall und die Belastung im Flugzeug
ist
nicht weniger/mehr belastender als der Smog im Berufsverkehr in der Stadt,
der nitratverseuchten hochkonservierten Lebensmittel, der beruflichen
Stressbelastung ect. ect...
Eher ist die Belastung des Körpers sogar geringer. Also ich denke: AB IN
> Meint Ihr, das lässt sich vereinbaren?
Also ich denke: AB IN DIE FERIEN!
> Lieben Gruß,
>
> Mellanie
beneidend für Januar...
Kay-Uwe Hanusch
Dipl. PT / sGeP
Zur Person: http://www.noelligroetze.ch/privat/index.html
On Tue, 2 Sep 2003 20:31:32 +0200, Axel Machulle wrote:
> Hallo,
>
Hallo Axel,
> "> > Meint Ihr, das lässt sich vereinbaren?
>>
>> Also ich denke: AB IN DIE FERIEN!
>>
> Grundsätzlich ja, aber bei Fernreisen können Impfungen
> vorgeschrieben
Das ist eine Grundsätzliche Frage, aber danach hat Mellanie ja nicht
gefragt.Oder?
> Ob ich mir das als Schwangere antun möchte?
Aber bisher ist Mellanie ja noch nicht Schwanger! Eine Andere Frage wäre
eher, ist die Schwangerschaft ein anerkanntes Ereignis zur vollständigen
Erstattung einer dadurch abgesagten gebuchten Reise?
> Ich weiß nicht recht.
Ich auch nicht!?
> Gruß
> Axel
Kay-Uwe Hanusch
Dipl. PT / sGeP
Zur Person: http://www.noelligroetze.ch/privat/index.html
Heiko Blank schrieb:
>
> "Michael Meier" schrieb im
Newsbeitrag
> news:bj1npd$dedoj$1@ID-202238.news.uni-berlin.de...
> > In diesem Fall sollte man (das ist aber nicht unumstritten) bis zum
> vierten
> > Monat nicht fliegen, da der Embryo einer unnötigen
Strahlenbelastung
> > ausgesetzt wird und in der ersten Zeit eben sehr empfindlich ist.
>
> Hallo,
> ich kenn mich da nicht aus aber ist dem wirklich so? Warum sollte der
Embryo
> empfindlicher auf Strahlung reagieren wie die Eizelle im Eierstock?
Er sollte nicht, er ist ;-)
Lebende Zellen (nicht nur beim Menschen) sind in der Phase der
Zellteilung (Mitose) am empfindlichsten gegen Strahlenschäden. Beim
werdenden Menschen besonders empfindlich ist die Phase der Blastogenese,
also die ersten 8-9 Tage nach Konzeption, hier wurden bei der Maus (am
Menschen möchte man das eher nicht testen) bereits nach 0,05 Sv (oder 50
mSv) Todesfälle festgestellt. Hier gilt eine Art
alles-oder-nichts-Gesetz , d.h. entweder stirbt der Keim ab, oder er
entwickelt sich ohne erkennbare Schädigung normal weiter.
In der Phase der Organogenese (ca. 10-60 Tage nach Konzeption) entstehen
bei Strahlenexposition in erster Linie Entwicklungsstörungen der Organe
und des ZNS; in den ersten 14 Tagen der Organogenese ist diese
Empfindlichkeit (incl. Risiko für perinatale Sterblichkeit) am
größten
und nimmt dann ab.
Und die fertige Eizelle im Eierstock hingegen ist eben eine ruhende,
sich nicht teilende Zelle.
> Wenn da
> an den Genen was defekt ist, wirkt sich das ja schon von der allerersten
> Teilung her aus. Das wäre dann also der Grund warum Frauen, die sich
noch
> Kinder wünschen, generell keine Langstreckenflüge machen
dürften.
Nö, s.o. Solange sie nur wünschen ist es kein großes Problem,
aber
wenn sie zum Zeitpunkt des Fluges grade so in der dritten SSW wären,
sollte man doch überlegen, die Flugplanung zu ändern, wenn
möglich.
Wobei: Wenn die angehende Mutter auch noch raucht, braucht sie sich um
das Strahlungsrisiko IMO nur nachrangig Gedanken zu machen.
> Viel naheliegender wäre für mich die Überlegung der
"dünnen" Luft im
> Flugzeug und der damit geringeren Sauerstoffversorgung des Embryos.
Da gibts nicht so dünne Luft. Die Sauerstoffversorgung des Embryos
kann innerhalb einer recht großen Spanne von Umweltbedingungen gesichert
werden. Der Kabinenluftdruck bei Langstreckenflügen entspricht IIRC ca.
einer Höhe von 3000 m, also etwas was auch beim Hochgebirgsurlaub leicht
erreicht wird, ohne erkennbare Probleme für die angehenden Mütter
oder
deren Nachwuchs.
> Aber ich
> denke dazu gibt es genug Untersuchungen, oder?
Jep, reichlich, bin aber zu faul zum suchen.
gruß
Achim
Achim Roessler schrieb:
<schnipp>
> werden. Der Kabinenluftdruck bei Langstreckenflügen entspricht IIRC
ca.
> einer Höhe von 3000 m, also etwas was auch beim Hochgebirgsurlaub
leicht
<schnipp>
> gruß
> Achim
Klugscheißmodus an:
Meines Wissens Druck wie in 2600 Meter
Klugscheißmodus aus.
(Nicht, daß das noch einen großen Unterschied macht. Aber so hab
ichs
mal beim Tauchen (Fliegen nach Tauchen um genau zu sein) gelernt.
Tokay