hallo!
Ich habe seit ein paar Wochen einen eingerissenen Meniskus.
Der Arzt im UKH wollte gar kein MRT machen sondern sofort
"hineinschauen".
Momentan nehme ich Tropfen, die helfen sollen, die Bänder und Muskeln
wieder
aufzubauen und meinen Meniskus stärken.
Gibt es eine Möglichkeit (unterspritzen, etc.) einer Operation
auszuweichen?
Wer hat damit schon seine Erfahrungen gemacht?
Liebe Grüsse
Doris
Medizin
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"Doris Prüggler" wrote:
> Ich habe seit ein paar Wochen einen eingerissenen Meniskus.
> Der Arzt im UKH wollte gar kein MRT machen sondern sofort
"hineinschauen".
> Momentan nehme ich Tropfen, die helfen sollen, die Bänder und Muskeln
wieder
> aufzubauen und meinen Meniskus stärken.
> Gibt es eine Möglichkeit (unterspritzen, etc.) einer Operation
auszuweichen?
> Wer hat damit schon seine Erfahrungen gemacht?
Ja, Verdacht: "ausgefranster Meniskus" - ohne irgendwelche
bildgebenden
oder sonstigen Kontrollen: "Wenns schlimmer wird, wieder kommen".
Hin und wieder hatte ich Probleme, die ich mit etwas Training
(gezielte Belastung auf der Treppenstufe) und Eispackungen jeweils
in den Griff bekam. Mittlerweile seit Jahren keine Probleme mehr,
ich schiebe das auf gezielten Muskelaufbau und bewusst vorsichtiges
Sporteln (trotz potentiell kniebelastender Sportart). Das Knie ist
voll belastbar.
Generell würde ich - gerade am Knie - vorsichtig mit OPs sein,
und sei es nur "zum Nachschauen". Deine Lage mag anders sein,
das solltest Du aber mit dem Arzt gezielt besprechen.
Gute Besserung,
Bernhard
--
Bernhard Nowotny
85625 Glonn, Germany (PGP ID: 0x17B6F58C DSS/DH)
"Life was simple before World War II. After that, we had systems."
-- Rear Admiral Grace Murray Hopper
Am Wed, 18 Aug 2004 22:55:16 +0200 schrieb "Doris Prüggler"
zum Thema "Meniskus":
>Ich habe seit ein paar Wochen einen eingerissenen Meniskus.
>Der Arzt im UKH wollte gar kein MRT machen sondern sofort
"hineinschauen".
Das ist verständlich: Bei einer Kniespiegelung kann der Operateur nicht
nur sehen, was kaputt ist, sondern auch gleich abgerissene Stücke
entfernen oder ausgefranste Bereiche glatthobeln.
>Momentan nehme ich Tropfen, die helfen sollen, die Bänder und Muskeln
wieder
>aufzubauen und meinen Meniskus stärken.
Der Meniskus ist eine Knorpelscheibe. Wie ein Riss durch Tropfen
gestärkt werden soll, ist mir ein Rätsel. Allenfalls könnte ein
geschickter Chirurg den Meniskus wieder zusammen nähen, in der Hoffnung,
dass er wieder zusammenwächst. Ob das möglich ist, hängt wohl
von de
Lage des Risses und vom Alter des Patienten ab.
Das geht dann aber nicht mehr rein per Endoskop (Kniespiegelung). was
größere Schnitte und Narben bedingt, und muss nicht funktionieren -
bei
mir klappte es trotz zweier Versuche letztlich nicht. Mag daran gelegen
haben, dass ich zu langen mit der OP gewartet habe, etwa ein Jahr.
>Gibt es eine Möglichkeit (unterspritzen, etc.) einer Operation
auszuweichen?
Ich wüsste keine. Mit etwas Pech reißt der Meniskus irgendwann
weiter
ein, dann kann das Gelenk blockieren, was gar nicht lustig ist.
Hier noch ein Fakt, denn alle Meniskusgeschädigten nur schwer glauben
können: Als Knorpelscheibe hat der Meniskus keine Nerven. Er kann also
gar nicht weh tun. :-).
cu.
Juergen
--
Meine E-Mailadresse: juergen.kamm{ät}bnmsp.de
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\ Freie Bits für freie Buerger \
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Doris Prüggler said on 18.08.2004 22:55:
> Ich habe seit ein paar Wochen einen eingerissenen Meniskus.
Wo kommt ohne Bildgebung die Diagnose her? Unfallmechanismus?
Symptomatik? Streckdefizit?
> Der Arzt im UKH wollte gar kein MRT machen sondern sofort
"hineinschauen".
Naja, wenn jemand nach typischen Trauma mit heftigem Erguss und
Streckdefizit kommt kann man sich das MRT in der Tat sparen. Wenn die
Symptomatik weniger ausgeprägt ist würde ich ein MRT empfehlen.
> Momentan nehme ich Tropfen, die helfen sollen, die Bänder und Muskeln
wieder
> aufzubauen und meinen Meniskus stärken.
> Gibt es eine Möglichkeit (unterspritzen, etc.) einer Operation
> auszuweichen?
Wenn der Meniskus wirklich gerissen ist: vergiss es.
> Wer hat damit schon seine Erfahrungen gemacht?
Ich. Als Patient und mit Patienten... ;-)
Tom
--
Warum werden bei BMW keine Mathematiker mehr beschäftigt?
Die haben allgemein ein Auto mit n Rädern konstruiert und
erst danach den Spezialfall n=4 betrachtet...
Aus meiner rein persönlichen Erfahrung kann ich sagen:
lass es sofort operieren.
Diese kl. Operation durch 2 winzige Löcher ist, auch hinterher,
völlig
schmerzfrei, ist äußerst risikoarm und führt zur sofortigen
Verbesserung und
vor allem zur Vermeidung weiterer Schäden.
Ich meine, noch so teure Medizin kann abgeplatzte Knorpelstücke nicht
wieder
anwachsen lassen, und die rauen Ränder werden auch nicht besser.
Gruß, Wolfgang
Was ist es dann, was so weh tut, wenn es sich so anfühlt, als wenn es
eingeklemmt wäre?
Danke für deine Antwort. Das bestätigt mich darin, dass ich mir noch
gut
überlegen werde,
was ich letztendlich wirklich mache. Vor allem werde ich noch einen anderen
Arzt zu Rate
ziehen.
Lieben Gruss
Doris
Die Operation ist auch nicht wirklich das was mir Sorgen macht, sondern die
Narkose.
Hatte in den letzten drei Jahren zweimal eine Narkose, von der ich mich sehr
lange nicht
erholt habe. Und bei einem Kreuzstich habe ich aufgrund gewisserer
Erzählungen auch
kein gutes Gefühl. Deshalb versuche ich diese OP wenn möglich zu
vermeiden.
Lieben Gruss
Doris