Hallo,
vor zweieinhalb Jahren gelang mir, was ich bis dahin mittels 100
Diätformen
nicht geschafft hatte - ich hatte endlich Erfolg beim Abnehmen, heftigen
sichtbaren und glücklichen Erfolg.
Ein Jahr danach, also im Frühjahr 2002 wurde vom Arzt bei mir neben zu
niedrigem Calziumspiegel und leicht erhöhtem Cholesterin (was inzwischen
beides
normalisiert ist) auch eine Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt und
seither mit Euthyrox 25 behandelt. Erst nahm ich eine halbe Tablette, dann eine
ganze, seit April 2003 schließlich zwei. Nun endlich hat mein Arzt mir
gratuliert zu hervorragenden Werten. Im gleichen Atemzug wie die Steigerung der
Tablettendosis kann bzw. konnte ich aber meiner Waage ebenfalls wieder beim
Steigen zuschauen - seit Steigerung auf 2 Tabletten täglich hab ich fast 5
Kilo
zugenommen. Ohne - und das muß ich ausdrücklich dazusagen - mir
einer Schuld
bewußt zu sein, ich esse nicht mehr, nicht anders als vorher auch -
nämlich
sowieso fast nichts im wahrsten Sinn des Wortes. Eins blieb mir, was mir keiner
glaubt, von meinen vielen Diäten übrig - ich muß permanent
unter 500 Kalorien
leben um ein wenig abzunehmen. Bei mehr als 1000 Kalorien nehm ich zu.
Außerdem
treib ich seit jetzt zwei Jahren nun auch regelmäßig zwei Abende
Sport im
Fitneßstudio. Also daran hat sich nichts geändert, trotzdem nehm ich
wieder zu.
Nun hab ich den absoluten Verdacht, dies hängt mit meinen Werten der
Schilddrüse zusammen. Ich habe also letzte Woche die Tabletten abgesetzt
und
siehe da - das erste Kilo ist dahingeschmolzen. Seltsamerweise zeig ich nun
auch schon wieder die anderen Begleiterscheinungen aus dem Abnehmprozeß -
ich
schwitze nachts sehr, muß mehrfach zur Toilette nachts, bin
überhaupt ein arger
Unruhegeist und entwickele ständig neue Ideen und Unternehmungen, werde
nicht
mehr müde und bräuchte erst morgens um fünf ins Bett zum
schlafen, dann
nämlich, wenn so langsam der Wecker rappelt.
Ich persönlich nehme sicher ein paar Unannehmlichkeiten und auch Risiken
in
Kauf, wenn ich dafür von meinem Gewicht noch ein wenig runterkomme - aber
mein
Arzt würde mich auf der Stelle für verrückt erklären wenn
ich nicht irgendwas
mehr bieten kann als meinen Verdacht. Es klingt ja auch für mich ziemlich
verrückt weil eben alles nicht typisch. Kann die
Schilddrüsenunterfunktion für
meinen Gewichtsverlust ursächlich sein und ist dieser Prozeß nun
umkehrbar,
wenn die Schilddrüsenhormone ihren Optimalzustand wieder zurückhaben?
Wer kann mir bitte dazu irgendwas für mich als Laien nachvollziehbares
erklären? Oder bilde ich mir nur was ein und setze mich unnötigen
Risiken aus?
Medizin
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Hallo,
vor zweieinhalb Jahren gelang mir, was ich bis dahin mittels 100
Diätformen
nicht geschafft hatte - ich hatte endlich Erfolg beim Abnehmen, heftigen
sichtbaren und glücklichen Erfolg.
Ein Jahr danach, also im Frühjahr 2002 wurde vom Arzt bei mir neben zu
niedrigem Calziumspiegel und leicht erhöhtem Cholesterin (was inzwischen
beides
normalisiert ist) auch eine Unterfunktion der Schilddrüse festgestellt und
seither mit Euthyrox 25 behandelt. Erst nahm ich eine halbe Tablette, dann eine
ganze, seit April 2003 schließlich zwei. Nun endlich hat mein Arzt mir
gratuliert zu hervorragenden Werten. Im gleichen Atemzug wie die Steigerung der
Tablettendosis kann bzw. konnte ich aber meiner Waage ebenfalls wieder beim
Steigen zuschauen - seit Steigerung auf 2 Tabletten täglich hab ich fast 5
Kilo
zugenommen. Ohne - und das muß ich ausdrücklich dazusagen - mir
einer Schuld
bewußt zu sein, ich esse nicht mehr, nicht anders als vorher auch -
nämlich
sowieso fast nichts im wahrsten Sinn des Wortes. Eins blieb mir, was mir keiner
glaubt, von meinen vielen Diäten übrig - ich muß permanent
unter 500 Kalorien
leben um ein wenig abzunehmen. Bei mehr als 1000 Kalorien nehm ich zu.
Außerdem
treib ich seit jetzt zwei Jahren nun auch regelmäßig zwei Abende
Sport im
Fitneßstudio. Also daran hat sich nichts geändert, trotzdem nehm ich
wieder zu.
Nun hab ich den absoluten Verdacht, dies hängt mit meinen Werten der
Schilddrüse zusammen. Ich habe also letzte Woche die Tabletten abgesetzt
und
siehe da - das erste Kilo ist dahingeschmolzen. Seltsamerweise zeig ich nun
auch schon wieder die anderen Begleiterscheinungen aus dem Abnehmprozeß -
ich
schwitze nachts sehr, muß mehrfach zur Toilette nachts, bin
überhaupt ein arger
Unruhegeist und entwickele ständig neue Ideen und Unternehmungen, werde
nicht
mehr müde und bräuchte erst morgens um fünf ins Bett zum
schlafen, dann
nämlich, wenn so langsam der Wecker rappelt.
Ich persönlich nehme sicher ein paar Unannehmlichkeiten und auch Risiken
in
Kauf, wenn ich dafür von meinem Gewicht noch ein wenig runterkomme - aber
mein
Arzt würde mich auf der Stelle für verrückt erklären wenn
ich nicht irgendwas
mehr bieten kann als meinen Verdacht. Es klingt ja auch für mich ziemlich
verrückt weil eben alles nicht typisch. Kann die
Schilddrüsenunterfunktion für
meinen Gewichtsverlust ursächlich sein und ist dieser Prozeß nun
umkehrbar,
wenn die Schilddrüsenhormone ihren Optimalzustand wieder zurückhaben?
Wer kann mir bitte dazu irgendwas für mich als Laien nachvollziehbares
erklären? Oder bilde ich mir nur was ein und setze mich unnötigen
Risiken aus?