Hallo meds,
hoffe ich darf euch mit meinen Problemen vollposten :)
Folgendes Thema: Schulterluxation
Habe so mit 15 mal einen Skiunfall gehabt, habe mich auf die Nase gelegt, und
lag da so, konnte mich nicht richtig umdrehen weil meine Schulter irgendwie
verdreht war.
Heut weiss ich, das es meine erste Schulterlux war.
Dann hat der Arzt aber nur gesagt: ruhig sellen, is geprellt. Von wegen...
Nun gut, ist dann noch ein paarmal passiert, inzwischen weiss ich aber wie sie
wieder rein geht.
Gestern Abend dann, nachdem ich mich fünf Jahre geschont hatte, und ich
eigentlich bald wegen Ausheilungsdiagnose zum Prof begeben wollte, habe ich mir
beim einstecken des neuen DSL-Modems das Teil ausgekugelt.
Der Stecker steckt, Schulter war draussen. Notarzt weil nicht selber
reinbekommen etc...
Nachdem nun also aller Heilungserfolg für die Katz ist, frag ich mich
natürlich wie es weitergehen soll.
Damals habe ich auch einen Kernspin machen lassen, und der Prof meinte, das,
auch wenn Schäden da sind, es gut sein kann das es sich bis ich 25 bin von
alleine stabilisiert, sodass ich zwar kein Extremsportler mehr werden aber
normal Leben kann.
Jetzt sitze ich natürlich hier (bin fast 25) mit meinem Flügel an den
Körper gebunden, was natürlich alles andere als cool ist und frage
mich, ob die OP wirklich die letzte Möglichkeit ist!
Danke schonmal für die Zeit, die Ihr euch Gedanken macht.
Viele Grüsse,
Alex
Medizin
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Hallo Alex,
"Alex" writes:
Bin zwar kein Med, hatte aber auch Luxationsprobleme (jetzt
hoffentlich nicht mehr ;-)
[...]
> Jetzt sitze ich natürlich hier (bin fast 25) mit meinem Flügel
an
> den Körper gebunden, was natürlich alles andere als cool ist und
> frage mich, ob die OP wirklich die letzte Möglichkeit ist!
Ich hatte, seit ich 14 bin, so alle 10 Jahre eine Patellaluxation
(Kniescheibe). Auch sehr schmerzhaft und uncool, aber natürlich nicht
dasselbe wie eine Schulterluxation. Ich habe mich vorletztes Jahr
operieren lassen, weil aufgrund der anatomischen Gegebenheiten der
Erfolg einer konservativen Therapie (mit der ichs ja auch schon
erfolglos versucht habe), zweifelhaft war.
Ob die OP jetzt wirklich was gebracht hat, kann ich wohl frühestens in
20 Jahre sagen -- wenn dann die Kniescheibe in der ganzen zeit nicht mehr
rausgesprungen ist. Die OP war allerdings kein Zuckerschlecken und die
Rekonvaleszenz lang und schmerzhaft. Ich weiss nicht, ob das bei einer
Schulter auch so "schlimm" wird, aber generell sollte man wohl
erstmal
versuchen, die konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen. Deswegen
die
Frage: Was wurde denn bisher gemacht? Hast Du Physiotherapie gekriegt
und den Muskelaufbau auch konsequent durchgezogen?
Grüße
Klexi
--
Spikes evil, but you should see him naked.
Hallo meds,
hoffe ich darf euch mit meinen Problemen vollposten :)
Folgendes Thema: Schulterluxation
Habe so mit 15 mal einen Skiunfall gehabt, habe mich auf die Nase gelegt, und
lag da so, konnte mich nicht richtig umdrehen weil meine Schulter irgendwie
verdreht war.
Heut weiss ich, das es meine erste Schulterlux war.
Dann hat der Arzt aber nur gesagt: ruhig sellen, is geprellt. Von wegen...
Nun gut, ist dann noch ein paarmal passiert, inzwischen weiss ich aber wie sie
wieder rein geht.
Gestern Abend dann, nachdem ich mich fünf Jahre geschont hatte, und ich
eigentlich bald wegen Ausheilungsdiagnose zum Prof begeben wollte, habe ich mir
beim einstecken des neuen DSL-Modems das Teil ausgekugelt.
Der Stecker steckt, Schulter war draussen. Notarzt weil nicht selber
reinbekommen etc...
Nachdem nun also aller Heilungserfolg für die Katz ist, frag ich mich
natürlich wie es weitergehen soll.
Damals habe ich auch einen Kernspin machen lassen, und der Prof meinte, das,
auch wenn Schäden da sind, es gut sein kann das es sich bis ich 25 bin von
alleine stabilisiert, sodass ich zwar kein Extremsportler mehr werden aber
normal Leben kann.
Jetzt sitze ich natürlich hier (bin fast 25) mit meinem Flügel an den
Körper gebunden, was natürlich alles andere als cool ist und frage
mich, ob die OP wirklich die letzte Möglichkeit ist!
Danke schonmal für die Zeit, die Ihr euch Gedanken macht.
Viele Grüsse,
Alex
Hallo Alex,
"Alex" writes:
Bin zwar kein Med, hatte aber auch Luxationsprobleme (jetzt
hoffentlich nicht mehr ;-)
[...]
> Jetzt sitze ich natürlich hier (bin fast 25) mit meinem Flügel
an
> den Körper gebunden, was natürlich alles andere als cool ist und
> frage mich, ob die OP wirklich die letzte Möglichkeit ist!
Ich hatte, seit ich 14 bin, so alle 10 Jahre eine Patellaluxation
(Kniescheibe). Auch sehr schmerzhaft und uncool, aber natürlich nicht
dasselbe wie eine Schulterluxation. Ich habe mich vorletztes Jahr
operieren lassen, weil aufgrund der anatomischen Gegebenheiten der
Erfolg einer konservativen Therapie (mit der ichs ja auch schon
erfolglos versucht habe), zweifelhaft war.
Ob die OP jetzt wirklich was gebracht hat, kann ich wohl frühestens in
20 Jahre sagen -- wenn dann die Kniescheibe in der ganzen zeit nicht mehr
rausgesprungen ist. Die OP war allerdings kein Zuckerschlecken und die
Rekonvaleszenz lang und schmerzhaft. Ich weiss nicht, ob das bei einer
Schulter auch so "schlimm" wird, aber generell sollte man wohl
erstmal
versuchen, die konservativen Möglichkeiten auszuschöpfen. Deswegen
die
Frage: Was wurde denn bisher gemacht? Hast Du Physiotherapie gekriegt
und den Muskelaufbau auch konsequent durchgezogen?
Grüße
Klexi
--
Spikes evil, but you should see him naked.