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Leukaemie als Kleinkind

Author: m27berlin@gmx.de (Christian Wielandt)

Guten Tag!

Gesetzt den Fall, ein Neugeborenes kaempft Anfang der 70er Jahre mit
Leukaemie. Bis zum fuenften Lebensjahr ist die Sache durchgestanden.
Damals prognostizieren die Aerzte, dass die Krankheit in der Pubertaet
noch mal wiederkommen koennte. Dies ist aber nicht geschehen. Besagte
Person ist heute Ende 20 und erfreut sich bester Gesundheit.

Nun meine Fragen: Wie hoch schaetzt Ihr das Risiko ein, dass sowas
noch mal hochkommt? Und wie sieht es mit dem Erbgut aus, falls besagte
Person mal Kinder bekommt? Besteht da ein erhoehtes Risiko?

Ich muss mir eben ueberlegen, ob ich von der Frau nicht lieber die
Finger lasse...

Christian

--
Christian Wielandt, Berlin




Leukaemie als Kleinkind

Author: Uwe Hercksen

Christian Wielandt schrieb:
>
> Nun meine Fragen: Wie hoch schaetzt Ihr das Risiko ein, dass sowas
> noch mal hochkommt? Und wie sieht es mit dem Erbgut aus, falls besagte
> Person mal Kinder bekommt? Besteht da ein erhoehtes Risiko?
>
> Ich muss mir eben ueberlegen, ob ich von der Frau nicht lieber die
> Finger lasse...

Hallo,

nein, ganz falsch.
Entweder ihr überlegt zusammen ob ihr zusammen Kinder haben wollt oder
vorsichtshalber darauf verzichten solltet.
Oder sie überlegt für sich alleine ob Du für sie als Lebenspartner
geeignet bist.

Bye


Leukaemie als Kleinkind

Author: Nikola Heimpel

Marc A. Rohling wrote:

> [Patientin mit Leukämie als Säugling, Frage nach genetischer
> Belastung]

> 1. Für so etwas gibt es genetische Beratungen. Dafür sucht man sich
> ein Institut für Humangenetik oder einen entsprechenden
> Niedergelassenen mit Fachkunde-Nachweis.

Hallo,
interessieren würde mich aber eine ähnliche Frage auch. Gibt es bei
Leukämie so was wie eine genetische Belastung? Ich habe bisher
hauptsächlich gehört, dass eine genetische Komponente nicht bewiesen
wäre.. stimmt das?
Als spezielles Beispiel: würde das Einfluss auf das Risiko für die
Kinder einer Person haben, deren Bruder Leukämie hatte?
Nur zur Beruhigung: ich will das nur aus Interesse wissen.
Und die Idee des OP, von jemandem "die Finger zu lassen", weil dieser
jemand vielleicht nochmal krank werden könnte, finde ich etwas seltsam.
Naja.
Danke für die Aufklärung,
Nikola


Leukaemie als Kleinkind

Author: m27berlin@gmx.de (Christian Wielandt)

Guten Tag!

Gesetzt den Fall, ein Neugeborenes kaempft Anfang der 70er Jahre mit
Leukaemie. Bis zum fuenften Lebensjahr ist die Sache durchgestanden.
Damals prognostizieren die Aerzte, dass die Krankheit in der Pubertaet
noch mal wiederkommen koennte. Dies ist aber nicht geschehen. Besagte
Person ist heute Ende 20 und erfreut sich bester Gesundheit.

Nun meine Fragen: Wie hoch schaetzt Ihr das Risiko ein, dass sowas
noch mal hochkommt? Und wie sieht es mit dem Erbgut aus, falls besagte
Person mal Kinder bekommt? Besteht da ein erhoehtes Risiko?

Ich muss mir eben ueberlegen, ob ich von der Frau nicht lieber die
Finger lasse...

Christian

--
Christian Wielandt, Berlin


Leukaemie als Kleinkind

Author: Uwe Hercksen

Christian Wielandt schrieb:
>
> Nun meine Fragen: Wie hoch schaetzt Ihr das Risiko ein, dass sowas
> noch mal hochkommt? Und wie sieht es mit dem Erbgut aus, falls besagte
> Person mal Kinder bekommt? Besteht da ein erhoehtes Risiko?
>
> Ich muss mir eben ueberlegen, ob ich von der Frau nicht lieber die
> Finger lasse...

Hallo,

nein, ganz falsch.
Entweder ihr überlegt zusammen ob ihr zusammen Kinder haben wollt oder
vorsichtshalber darauf verzichten solltet.
Oder sie überlegt für sich alleine ob Du für sie als Lebenspartner
geeignet bist.

Bye


Leukaemie als Kleinkind

Author: Nikola Heimpel

Marc A. Rohling wrote:

> [Patientin mit Leukämie als Säugling, Frage nach genetischer
> Belastung]

> 1. Für so etwas gibt es genetische Beratungen. Dafür sucht man sich
> ein Institut für Humangenetik oder einen entsprechenden
> Niedergelassenen mit Fachkunde-Nachweis.

Hallo,
interessieren würde mich aber eine ähnliche Frage auch. Gibt es bei
Leukämie so was wie eine genetische Belastung? Ich habe bisher
hauptsächlich gehört, dass eine genetische Komponente nicht bewiesen
wäre.. stimmt das?
Als spezielles Beispiel: würde das Einfluss auf das Risiko für die
Kinder einer Person haben, deren Bruder Leukämie hatte?
Nur zur Beruhigung: ich will das nur aus Interesse wissen.
Und die Idee des OP, von jemandem "die Finger zu lassen", weil dieser
jemand vielleicht nochmal krank werden könnte, finde ich etwas seltsam.
Naja.
Danke für die Aufklärung,
Nikola