Hallo Wissende!
Ich hatte schon einmal angefragt bei euch; der GAU im Knie scheint
eingetreten zu sein - der Meniskus scheint beschädigt. Scheint, weil erst
Mittwoch die MRT durchgeführt werden soll. Allerdings ist der
Orthopäde sehr
erfahren und ich glaube daran, wenn er davon ausgeht, daß es ein
gerissener
Meniskus ist.
Nun meine Frage an euch: Er (noch stärker ich) will / soll den Eingriff /
die Arthroskopie ambulant durchführen. Könnt ihr mir mit Erfahrungen
diesbezüglich raten? Speziell interessiert mich, wie lange ich
"behindert"
sein werde und wie generell eure Erfahrungen sind.
Danke schon jetzt, Gruß Marino Weigl
--
weigl.wi@web.de
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Medizin
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Wie ich schon geschrieben habe, war meine Erfahrung die allerbeste.
Morgens zum Orthopäden, Vollnarkose, mittags wieder zu Hause.
Keinerlei Schmerzen, die vorsichtshalber bereit gehaltenen Schmerztabletten
nicht benötigt.
Am nächsten Tag Drainage gezogen - alles gut. Ein paar Tage gehumpelt und
Bein hochgelegt. Nach 1 Woche alles vorbei.
3 Monate später hat es noch 3 Spritzen (Abstand 1 Woche) mit irgendeinem
*Schmiermittel* gegeben, das ich selbst bezahlen musste, Preis zusammen ca.
250 Euro.
Nach 6 Monaten war ich zum Wandern in Colorado, bis 3700m hoch, kein
Problem. Allerdings: rennen und über Gräben springen vermeide ich
seitdem.
Gruß und viel Erfolg.
Wolfgang
Wolfgang Kieckbusch schrieb:
> Wie ich schon geschrieben habe, war meine Erfahrung die allerbeste.
> Morgens zum Orthopäden, Vollnarkose, mittags wieder zu Hause.
> Keinerlei Schmerzen, die vorsichtshalber bereit gehaltenen
Schmerztabletten
> nicht benötigt.
> Am nächsten Tag Drainage gezogen - alles gut. Ein paar Tage gehumpelt
und
> Bein hochgelegt. Nach 1 Woche alles vorbei.
> 3 Monate später hat es noch 3 Spritzen (Abstand 1 Woche) mit
irgendeinem
> *Schmiermittel* gegeben, das ich selbst bezahlen musste, Preis zusammen
ca.
> 250 Euro.
> Nach 6 Monaten war ich zum Wandern in Colorado, bis 3700m hoch, kein
> Problem. Allerdings: rennen und über Gräben springen vermeide
ich seitdem.
> Gruß und viel Erfolg.
> Wolfgang
Tja, und hier eine andere Variante:
OP selbst wie bei Wolfgang, Vollnarkose, problemloses Aufwachen, keine
Schmerzen.
Ich was allerdings stationär untergebracht, in erster Linie, weil ich
damals im 4 Stock eines Mietshauses (ohne Fahrstuhl) wohnte, un ich mir
vorstellen konnte, erstmal ein paar Tage nicht vernünftig laufen zu
können - was schließlich auch zutraf ;-(.
Nach OP dicker Verband ums Knie, ab abends zunehmendes Druckgefühl, Knie
völlig dick -o.k. könnte noch als post-OP Reaktion dazugehören,
aber am
nächsten Tag war klar: Einblutung ins Gelenk - Punktion (nicht
wirklich lustig), dann etwas besser.
Vernünftig humpeln ab dem 3. Tag; ich war heilfroh, dass ich in diesen
Tagen nicht in meiner Wohnung war.
Also: Es kann alles ambulant völlig problemlos laufen, was dem OP ja
auch von Herzen zu wünschen ist; allerdings wär gut, wenn zumindest
während der ersten paar Tage jemand erreichbar wäre, der ggf. zu
Hause
helfen kann, wenn nötig (Einkaufen oder weiß ich was sonst ...).
Just my 2 Cents
Gruß
Achim
>
>
>
Hallo,
das hängt wohl auch von der Art des Defektes ab...
Bei mir war vor gut einem Jahr ein Stück Knochen aus der oberen Kugel des
Kniegelenkes abgeplatzt.. (vermtl. zu geringe Durchblutung während der
Wachstumszeit, 20 Jahre später die Folgen..)
Als erstes Arthroskopie mit der dadurch folgenden Diagnose, dann noch 2
Wochen Krankenhaus.. Und dann 2 Monate später dann eine
"große" OP mit
Knorpel-Knochen Transplantation...
OK, das ist auch eine Knochengeschichte und keine Muskelgeschichte, wie bei
Euch. Aber ich möchte damit darauf hinweisen das es auch von der Art der
Erkrankung abhängen kann..
Gruss und gute Besserung
Jens
Wolfgang Kieckbusch wrote:
> Wie ich schon geschrieben habe, war meine Erfahrung die allerbeste.
> Morgens zum Orthopäden, Vollnarkose, mittags wieder zu Hause.
> Keinerlei Schmerzen, die vorsichtshalber bereit gehaltenen
> Schmerztabletten nicht benötigt.
> Am nächsten Tag Drainage gezogen - alles gut. Ein paar Tage gehumpelt
> und Bein hochgelegt. Nach 1 Woche alles vorbei.
> 3 Monate später hat es noch 3 Spritzen (Abstand 1 Woche) mit
> irgendeinem *Schmiermittel* gegeben, das ich selbst bezahlen musste,
> Preis zusammen ca. 250 Euro.
> Nach 6 Monaten war ich zum Wandern in Colorado, bis 3700m hoch, kein
> Problem. Allerdings: rennen und über Gräben springen vermeide
ich
> seitdem. Gruß und viel Erfolg.
> Wolfgang
Hallo Wissende!
Ich hatte schon einmal angefragt bei euch; der GAU im Knie scheint
eingetreten zu sein - der Meniskus scheint beschädigt. Scheint, weil erst
Mittwoch die MRT durchgeführt werden soll. Allerdings ist der
Orthopäde sehr
erfahren und ich glaube daran, wenn er davon ausgeht, daß es ein
gerissener
Meniskus ist.
Nun meine Frage an euch: Er (noch stärker ich) will / soll den Eingriff /
die Arthroskopie ambulant durchführen. Könnt ihr mir mit Erfahrungen
diesbezüglich raten? Speziell interessiert mich, wie lange ich
"behindert"
sein werde und wie generell eure Erfahrungen sind.
Danke schon jetzt, Gruß Marino Weigl
--
weigl.wi@web.de
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Wie ich schon geschrieben habe, war meine Erfahrung die allerbeste.
Morgens zum Orthopäden, Vollnarkose, mittags wieder zu Hause.
Keinerlei Schmerzen, die vorsichtshalber bereit gehaltenen Schmerztabletten
nicht benötigt.
Am nächsten Tag Drainage gezogen - alles gut. Ein paar Tage gehumpelt und
Bein hochgelegt. Nach 1 Woche alles vorbei.
3 Monate später hat es noch 3 Spritzen (Abstand 1 Woche) mit irgendeinem
*Schmiermittel* gegeben, das ich selbst bezahlen musste, Preis zusammen ca.
250 Euro.
Nach 6 Monaten war ich zum Wandern in Colorado, bis 3700m hoch, kein
Problem. Allerdings: rennen und über Gräben springen vermeide ich
seitdem.
Gruß und viel Erfolg.
Wolfgang
Wolfgang Kieckbusch schrieb:
> Wie ich schon geschrieben habe, war meine Erfahrung die allerbeste.
> Morgens zum Orthopäden, Vollnarkose, mittags wieder zu Hause.
> Keinerlei Schmerzen, die vorsichtshalber bereit gehaltenen
Schmerztabletten
> nicht benötigt.
> Am nächsten Tag Drainage gezogen - alles gut. Ein paar Tage gehumpelt
und
> Bein hochgelegt. Nach 1 Woche alles vorbei.
> 3 Monate später hat es noch 3 Spritzen (Abstand 1 Woche) mit
irgendeinem
> *Schmiermittel* gegeben, das ich selbst bezahlen musste, Preis zusammen
ca.
> 250 Euro.
> Nach 6 Monaten war ich zum Wandern in Colorado, bis 3700m hoch, kein
> Problem. Allerdings: rennen und über Gräben springen vermeide
ich seitdem.
> Gruß und viel Erfolg.
> Wolfgang
Tja, und hier eine andere Variante:
OP selbst wie bei Wolfgang, Vollnarkose, problemloses Aufwachen, keine
Schmerzen.
Ich was allerdings stationär untergebracht, in erster Linie, weil ich
damals im 4 Stock eines Mietshauses (ohne Fahrstuhl) wohnte, un ich mir
vorstellen konnte, erstmal ein paar Tage nicht vernünftig laufen zu
können - was schließlich auch zutraf ;-(.
Nach OP dicker Verband ums Knie, ab abends zunehmendes Druckgefühl, Knie
völlig dick -o.k. könnte noch als post-OP Reaktion dazugehören,
aber am
nächsten Tag war klar: Einblutung ins Gelenk - Punktion (nicht
wirklich lustig), dann etwas besser.
Vernünftig humpeln ab dem 3. Tag; ich war heilfroh, dass ich in diesen
Tagen nicht in meiner Wohnung war.
Also: Es kann alles ambulant völlig problemlos laufen, was dem OP ja
auch von Herzen zu wünschen ist; allerdings wär gut, wenn zumindest
während der ersten paar Tage jemand erreichbar wäre, der ggf. zu
Hause
helfen kann, wenn nötig (Einkaufen oder weiß ich was sonst ...).
Just my 2 Cents
Gruß
Achim
>
>
>
Hallo,
das hängt wohl auch von der Art des Defektes ab...
Bei mir war vor gut einem Jahr ein Stück Knochen aus der oberen Kugel des
Kniegelenkes abgeplatzt.. (vermtl. zu geringe Durchblutung während der
Wachstumszeit, 20 Jahre später die Folgen..)
Als erstes Arthroskopie mit der dadurch folgenden Diagnose, dann noch 2
Wochen Krankenhaus.. Und dann 2 Monate später dann eine
"große" OP mit
Knorpel-Knochen Transplantation...
OK, das ist auch eine Knochengeschichte und keine Muskelgeschichte, wie bei
Euch. Aber ich möchte damit darauf hinweisen das es auch von der Art der
Erkrankung abhängen kann..
Gruss und gute Besserung
Jens
Wolfgang Kieckbusch wrote:
> Wie ich schon geschrieben habe, war meine Erfahrung die allerbeste.
> Morgens zum Orthopäden, Vollnarkose, mittags wieder zu Hause.
> Keinerlei Schmerzen, die vorsichtshalber bereit gehaltenen
> Schmerztabletten nicht benötigt.
> Am nächsten Tag Drainage gezogen - alles gut. Ein paar Tage gehumpelt
> und Bein hochgelegt. Nach 1 Woche alles vorbei.
> 3 Monate später hat es noch 3 Spritzen (Abstand 1 Woche) mit
> irgendeinem *Schmiermittel* gegeben, das ich selbst bezahlen musste,
> Preis zusammen ca. 250 Euro.
> Nach 6 Monaten war ich zum Wandern in Colorado, bis 3700m hoch, kein
> Problem. Allerdings: rennen und über Gräben springen vermeide
ich
> seitdem. Gruß und viel Erfolg.
> Wolfgang