Medizin

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ist für mich der herausragende Satz. Gilt das nicht auch für unseren
Darm und Magen?? Wenn schwer verdauliche Paste an den Zotten klebt, kann
das gut für unsere Gesundheit sein? Oder ist da nicht leicht
durchgängiges Obst und Gemüse eigentlich das richtige?
Gruß Fritz

© dpa
Spermien unter dem Mikroskop -
australische Forscher fanden heraus, dass
häufige Ejakulationen vor Prostatakrebs
schützen
Junge Männer, die häufig onanieren, senken damit einer Studie zufolge
ihr Risiko für Prostatakrebs. Ein Team australischer
Wissenschaftler verglich Daten zu Sexualpraktiken von 1079
Prostatakrebs-Patienten mit denen von 1259 gesunden Männern im Alter
zwischen 20 und 50 Jahren. Das Ergebnis widerlegt nicht nur Moralisten,
die dereinst den Nachwuchs vor Blindheit durch Onanie warnten,
sondern ergänzt auch jüngere medizinische Studien, berichtet das
britische Fachblatt «New Scientist» (Bd. 2404, S. 15). Wer in den 20ern
öfter als fünf Mal pro Woche ejakuliert, senkt damit den neuen
Ergebnissen zufolge sein Risiko für den am meisten verbreiteten Krebs
bei
Männern um ein Drittel.

Ejakulation hat schützenden Effekt
Frühere Studien hatten häufige Sexualkontakte umgekehrt mit einem
deutlich erhöhten Risiko für Prostatakrebs in Zusammenhang
gebracht. Graham Giles und Kollegen vom Cancer Council Victoria in
Melbourne weisen jedoch darauf hin, dass dies durch die höhere
Infektionsgefahr bedingt sein könne. Betrachte man jedoch die Zahl der
Ejakulationen insgesamt, so hätten diese einen schützenden
Effekt.

Krebserregende Substanzen einfach "rausspülen"
Die Forscher glauben, dass durch die häufige Bildung von
Samenflüssigkeit Krebs erregende Substanzen aus der Prostata
herausgeschwemmt werden. «Je öfter die Leitungen durchgespült werden,
umso weniger bleibt darin hängen, was die Zellen schädigt»,
sagt Giles. Auch würden die Prostatazellen auf diese Art zum Ausreifen
angeregt, was sie für Karzinogene weniger anfällig machen
könnte.

Einen ähnlichen Zusammenhang hatte jüngst eine Studie zum weiblichen
Brustkrebs nahe gelegt: Auch hier sank das Risiko, wenn die
Frauen gestillt hatten - und damit möglicherweise Krebs erregende
Substanzen herausspülten.

Die Originalstudie wurde im British Journal of Urology (BJU
International, Bd. 92, S. 211) veröffentlicht.



Meldung vom 17. Juli 2003
--
Die Gesundheit ist dein größtes Gut. Nur du bist für deine Gesundheit
verantwortlich. Marc Twain: "Man kann die Erkenntnisse der Medizin
auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist
unschädlich."
http://aloevera-sw.de/jung/




ist für mich der herausragende Satz. Gilt das nicht auch für unseren
Darm und Magen?? Wenn schwer verdauliche Paste an den Zotten klebt, kann
das gut für unsere Gesundheit sein? Oder ist da nicht leicht
durchgängiges Obst und Gemüse eigentlich das richtige?
Gruß Fritz

© dpa
Spermien unter dem Mikroskop -
australische Forscher fanden heraus, dass
häufige Ejakulationen vor Prostatakrebs
schützen
Junge Männer, die häufig onanieren, senken damit einer Studie zufolge
ihr Risiko für Prostatakrebs. Ein Team australischer
Wissenschaftler verglich Daten zu Sexualpraktiken von 1079
Prostatakrebs-Patienten mit denen von 1259 gesunden Männern im Alter
zwischen 20 und 50 Jahren. Das Ergebnis widerlegt nicht nur Moralisten,
die dereinst den Nachwuchs vor Blindheit durch Onanie warnten,
sondern ergänzt auch jüngere medizinische Studien, berichtet das
britische Fachblatt «New Scientist» (Bd. 2404, S. 15). Wer in den 20ern
öfter als fünf Mal pro Woche ejakuliert, senkt damit den neuen
Ergebnissen zufolge sein Risiko für den am meisten verbreiteten Krebs
bei
Männern um ein Drittel.

Ejakulation hat schützenden Effekt
Frühere Studien hatten häufige Sexualkontakte umgekehrt mit einem
deutlich erhöhten Risiko für Prostatakrebs in Zusammenhang
gebracht. Graham Giles und Kollegen vom Cancer Council Victoria in
Melbourne weisen jedoch darauf hin, dass dies durch die höhere
Infektionsgefahr bedingt sein könne. Betrachte man jedoch die Zahl der
Ejakulationen insgesamt, so hätten diese einen schützenden
Effekt.

Krebserregende Substanzen einfach "rausspülen"
Die Forscher glauben, dass durch die häufige Bildung von
Samenflüssigkeit Krebs erregende Substanzen aus der Prostata
herausgeschwemmt werden. «Je öfter die Leitungen durchgespült werden,
umso weniger bleibt darin hängen, was die Zellen schädigt»,
sagt Giles. Auch würden die Prostatazellen auf diese Art zum Ausreifen
angeregt, was sie für Karzinogene weniger anfällig machen
könnte.

Einen ähnlichen Zusammenhang hatte jüngst eine Studie zum weiblichen
Brustkrebs nahe gelegt: Auch hier sank das Risiko, wenn die
Frauen gestillt hatten - und damit möglicherweise Krebs erregende
Substanzen herausspülten.

Die Originalstudie wurde im British Journal of Urology (BJU
International, Bd. 92, S. 211) veröffentlicht.



Meldung vom 17. Juli 2003
--
Die Gesundheit ist dein größtes Gut. Nur du bist für deine Gesundheit
verantwortlich. Marc Twain: "Man kann die Erkenntnisse der Medizin
auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist
unschädlich."
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