> Er soll also nur Leistungen abrechnen können, mit denen ich
einverstanden
> bin.
Und wo siehst Du da ein Problem ?
> Wie ist hier die rechtliche Situation und (wie) läßt sich
sowas in der
> Praxis realisieren?
Wie sich sowas in der Praxis realisieren läst ? Wie wäre es mit der
eigentlich recht guten methode "REDEN"
Schlimm, das es heute so viele Leute gibt, die dazu nicht mehr in der Lage
sind.
Ärzte sind keine Götter und man kann wirklich mit diesen Reden.
Versuch es
mal. Du wirst erstaunt sein.
Medizin
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"Alfred Neumann" schrieb:
> Eine hohe Selbstbeteiligung (z.B. 2000 Euro) bei der PKV bedeutet, =
da
"Rüdiger Pohlen" schrieb im
Newsbeitrag
news:bqsqur$4ke$07$1@news.t-online.com...
> > Er soll also nur Leistungen abrechnen können, mit denen ich
einverstanden
> > bin.
>
> Und wo siehst Du da ein Problem ?
>
> > Wie ist hier die rechtliche Situation und (wie) läßt sich
sowas in der
> > Praxis realisieren?
>
> Wie sich sowas in der Praxis realisieren läst ? Wie wäre es mit
der
> eigentlich recht guten methode "REDEN"
> Schlimm, das es heute so viele Leute gibt, die dazu nicht mehr in der Lage
> sind.
> Ärzte sind keine Götter und man kann wirklich mit diesen Reden.
Versuch es
> mal. Du wirst erstaunt sein.
>
Danke für den Tipp.
Das Reden wird dann als eingehende Beratung abgerechnet.
Nachdem ich einem Arzt die Steigerung gekürzt hatte, wollte er mir das
Gespräch über die Kürzung als Leistung berechnen.
Durch Reden wirst Du das Behandlungs- und Abrechnungsverhalten nur sehr
bedingt beeinflussen können.
Man ist durch die traditionellen Freiheiten im gesetzlichen Bereich
verwöhnt, und wenn es dort nicht mehr funktioniert, kompensiert man diese
verlorene Freiheit bei den Privaten.
A.N..
"Ulrich Hoffmann" schrieb
> Eine hohe Selbstbeteiligung (z.B. 2000 Euro) bei der PKV bedeutet,
daß man
> ambulante Konsultationen beim Arzt meist aus eigener Tasche zahlen
muß.
Lohnt sich leider nicht, da Personen mit sehr hoher
Selbstbeteiligung nicht unbedingt als bessere Risiken
angesehen werden. Verglieche die Prämien.
Es geht um einen Tarifwechsel. Der Tarif mit SB ist auch bei voller
Ausschöpfung der SB billiger.
Private Krankenversicherung mit hoher Selbstbeteiligung
Das ist in meinen Augen keine Frage des Risikos.
Es ist einfach so, dass Tarife mit einer hohen SB niedrigere Prämien
haben als Tarife ohne/mit einer geringen SB. Meist handelt es sich bei
solchen Konzepten um Kompakttarife mit sehr guten Leistungen, z.B. der
"Akzent" der Globalen KV:
1-Bettzimmer im KKH, 100% Zahnbehandlung/100% Zahnersatz, etc.
Das heisst, bei einer ernsten Erkrankung kommt man in den Genuss
bester Leistungen, kleinere "Weh-Wehchen" zahlt man aus eigener
Tasche. Besonders geeignet sind solche Tarife für gesunde Menschen, da
diese Personengruppe selten zum Arzt geht und die Ersparnis dann z.B.
in einem Fonds direkt anlegen kann. So profitiert man doppelt!
Gruss,
Chris
nospam@haneke.de (Elmar Haneke) schrieb:
>Sag dem Arzt, daß Du über alle Maßnahmen informiert werden
willst.
er möchte eher über jede Gebührenposition informiert werden :-)
"Kurt Guenter" schrieb im Newsbeitrag
news:1c06tvomo3d10fqgh91oabtk6pk4quqdfh@4ax.com...
> nospam@haneke.de (Elmar Haneke) schrieb:
>
> >Sag dem Arzt, daß Du über alle Maßnahmen informiert
werden willst.
>
> er möchte eher über jede Gebührenposition informiert werden
:-)
>
Das trifft die Sache schon ziemlich genau.
Der Zusammenhang zwischen Maßnahmen und GOPs ist im nachhinein oft schwer
nachzuvollziehen.
Es ist doch ganz normal, bei einem Geschäft vorher den Preis zu erfahren.
Oder ist das kein Geschäft im Gesundheitswesen, sondern was höheres?
Gruß
A.N.
> Das Reden wird dann als eingehende Beratung abgerechnet.
Was erwartest Du ? Soll der Mann / die Frau sich umsonst mit Dir über
kürzungen unterhalten ?
Schreib ihm/ihr halt nen Brief. Das lesen des Briefs ist in aller Regel
kostenlos.
> Nachdem ich einem Arzt die Steigerung gekürzt hatte, wollte er mir
das
> Gespräch über die Kürzung als Leistung berechnen.
Und ?
Es gibt in unserer Welt nun mal nichts mehr Kostenlos. Irgendwie mußt Du
für
alles bezahlen.
Früher habe ich meine Kunden auch kostenlos beraten, wenn Sie einen
Computer
kaufen wollten. Heute mache ich das auch nicht mehr. Die lassen sich dann
nämlich bei mir eingehend und UMSONST beraten und kaufen dann bei Aldi,
Lidl, Norma.
Beschwer dich also bei denen. Die haben dafür gesorgt, das es heute nichts
mehr Umsonst gibt.
> Durch Reden wirst Du das Behandlungs- und Abrechnungsverhalten nur sehr
> bedingt beeinflussen können.
Sehe ich anders. Der Arzt ist Dienstleister und mein Vertragspartner. Als
Privatpatient bekomme ich dessen Rechnungen und dann muß er sich auch mit
mir auseinander setzen, was ich bezahle und was nicht.
Mit jedem Handwerker beredet man genau, was gemacht werden soll und was es
kostet. In gewisser weise ist auch der Arzt Handwerker. Also, wenn Du das
nächste mal zum Arzt gehst, sage ihm vorher, das Du genauestens über
die
Behandlung un die Kosten informiert werden willst und mitentscheiden willst,
was gemacht wird und was nicht.
Der Arzt wird zwar nicht darüber erfreut sein, aber es ist seine verdammte
Pflicht.
> Man ist durch die traditionellen Freiheiten im gesetzlichen Bereich
> verwöhnt, und wenn es dort nicht mehr funktioniert, kompensiert man
diese
> verlorene Freiheit bei den Privaten.
Komisch. Ich bin privat Versichert und habe nicht solche Probleme. Vieleicht
solltest Du mal den Arzt wechseln.